Beiträge mit dem Tag: Kita

Unterwegs im Wahlkreis mit Dirk Kienscherf

Zu Besuch in der Frohbotschaftskirche auf dem Dulsberg

Unser Fraktionsvorsitzender Dirk Kienscherf besucht vom 30. Juli bis zum 12. September im Rahmen seiner “Sommertour” alle Wahlkreise in Hamburg und kommt dabei, zusammen mit den Abgeordneten vor Ort, ins Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Am Montag war ich mit ihm und Sylvia Wowretzko im Wahlkreis unterwegs und habe unter anderem die Frohbotschaftskirche auf dem Dulsberg besichtigt. Hier wird bald eine neue Kindertagesstätte und ein neues SOS-Kinderdorf auf dem Straßburger Platz eröffnet. Außerdem haben wir mit interessierten Bürgern und der IG Fuhle über ihre Anliegen und Ideen gesprochen. Ein wichtiges Thema war beispielsweise die Planung zur Weiterentwicklung der Magistrale-Nord. Vielen Bürgern ist es hierbei wichtig, die Magistrale zu einem lebendigen, öffentlichen Stadtraum weiterzuentwickeln, in dem die Bürger trotz des enormen Verkehrsaufkommens gut und gesund leben können. Ich teile diese Ansicht und freue mich, dass die Begrünungspläne (z.B. 800 neue Bäume, Fahrbahnreduzierung)  in das Leitbild für die Magistrale aufgenommen wurden. Das Leitbild, an dem nicht nur die Politik mitgewirkt hat, sondern auch engagierte Bürger und Experten der Städteplanung, muss bei allen weiteren Bauprojekte entlang der Magistrale berücksichtigt werden. Es wird nach der Sommerpause im Stadtentwicklungsausschuss und der Bezirksversammlung beschlossen.

Kindertagesstätten: Qualitätsverbesserung wird Schritt für Schritt umgesetzt – Eine gute Nachricht für Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher

Dr. Sven Tode (SPD) Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg bedankt sich bei den engagierten Erzieherinnen und Erziehern im Wahlkreis Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg.

Mit einem Maßnahmen-Bündel wird Hamburg die in den letzten Jahren erheblich gestiegen Absolventenzahlen in den Erziehungsberufen nochmals erhöhen. Auf dem Weg zum vereinbarten Betreuungsschlüssel von 1:4 in den Hamburger Krippen gibt es auf Wunsch der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Hamburg (AGFW) eine Entzerrung der weiteren Verbesserungsschritte – bei Vorziehen eines nächsten Teilschrittes bereits zum 1. Januar 2018. In den Jahren 2018 bis 2021 werden jeweils zum 1. Januar gut 500 Fachkräfte neu eingestellt. Zum Ende dieser Schritte werden damit rund 100 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich in frühe Bildung und Betreuung investiert, bereits 2018 werden es rund 20 Millionen Euro sein.
“Eine gute Nachricht für Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher! Ich danke allen Beteiligten, dass es nun gelungen ist, einen einvernehmlichen Weg zur Umsetzung der maßgeblich von der SPD-Fraktion 2014 ausgehandelten Eckpunkte zur Qualitätsverbesserung mit den Verbänden hinzubekommen. Nach den ersten Verbesserungsschritten in der Krippe beginnt der nächste jetzt früher. Die Erreichung des Eins-zu-Vier-Betreuungsschlüssels in der Krippe wird passgenau auf die notwendige Fachkräftegewinnung abgestimmt – das schafft für alle Planungssicherheit”, so SPD-Fraktionschef Andreas Dressel, der gemeinsam mit der damaligen familienpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, Melanie Leonhard, 2014 die zugrundeliegenden Eckpunkte ausgehandelt hatte.

Uwe Lohmann, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: “Die Qualitätssteigerung in den Krippen geht weiter und am Ende werden wir das gemeinsame Ziel von eins zu vier als Betreuungsschlüssel erreichen. Das auf Wunsch der AGFW nun schrittweise Vorgehen ist angesichts der weiter gestiegenen Fallzahlen als auch des sehr hohen Bedarfs an Erzieherinnen und Erziehern auf anderen Tätigkeitsfeldern und im Hamburger Umland realistisch. Der vorgezogene Beginn mit 500 zusätzlichen Fachkräften zum Jahresanfang 2018 ist erfreulich und bedeutet für Kinder, Eltern und Beschäftigte eine weitere spürbare Verbesserung.”

Sven Tode (SPD, MdHB), Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg: “Als Wahlkreisabgeordneter bedanke ich mich bei den vielen engagierten Erzieherinnen und Erziehern, die täglich im Krippen- und Elementarbereich eine sehr gute Arbeit leisten. Ich begrüße diesen weiteren qualitativen Fortschritt, der unseren Familien und Kindern hilft.”

Hintergrund:

Um die Fachkräftegewinnung weiter voranzutreiben, werden unter anderem erleichterte Zugangsvoraussetzungen für Abiturienten auf den Weg gebracht. Außerdem können Leistungsstärkere die Ausbildung verkürzen. Zudem sollen künftig auch Schülerinnen und Schüler mit erweitertem Hauptschulabschluss eine – um ein halbes Jahr verlängerte – Ausbildung beginnen können.

 

 

Unsere Schwerpunkte Kitas, Schulen und Wissenschaft

Sven Tode: “Hamburg ist in allen Bereichen der Bildung gut aufgestellt. Wir Sozialdemokraten sind davon überzeugt, dass Bildung der Schlüssel für eine gute Zukunft ist.”

Trotz Schuldenbremse ist es uns gelungen, Hamburg als herausragenden Wissenschaftsstandort durch verlässliche Vereinbarungen mit den Hochschulen und massive Investitionen in Bildung und Forschung weiterzuentwickeln. Und: Hamburg wird seine Ausgaben für die Bereiche Schule, Kitas und Hochschule von 2,46 Mrd. Euro in 2012 auf 3,12 Mrd. Euro in 2016 weiter steigern. Konkret wird dadurch u.a. ermöglicht:Uni Hamburg

• Seit 1. August beitragsfreie 5-stündige Grundbetreuung in Kita und Tagespflege (Hamburgs Eltern sparen bis zu 192 Euro monatlich)

• Mehr Personal für Kinder mit erhöhtem Sprachförderbedarf

• Konsequenter Ausbau des Ganztagschulangebots

• Umsetzung der Hochschulverträge: Die staatlichen Hochschulen, das UKE und die Staats- und Universitätsbibliothek erhalten für ihre Arbeit 642 Mio. Euro in 2015 und 647 Mio. Euro in 2016.

Für die Wissenschaft gibt Hamburg mit knapp 1 Mrd. Euro rund 9 Prozent des Gesamthaushalts aus. Dabei wird nach Jahren des Stillstands auch endlich wieder in Sanierungen und Neubaumaßnahmen investiert. Allein für den Neubau am Geomatikum und den Forschungsneubau für die Physik (CHYN) in Bahrenfeld werden ca. 240 Mio. Euro bereitgestellt. In den nächsten Jahren stehen diverse weitere Baumaßnahmen an den Hochschulen an. Dafür verschafft die BAföG-Entlastung durch den Bund der Stadt zusätzlichen Spielraum.

Hamburg gibt nach der jüngsten Studie der renommierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC mit Abstand das meiste Geld für die Hochschulen aus, nämlich 515 Euro je Einwohner. Die Stadt liegt damit vor den anderen Stadtstaaten und weit vor Ländern wie Bayern (271 Euro je Einwohner) oder Baden-Württemberg (310 Euro je Einwohner).

All das zeigt, dass Bildung, Wissenschaft und Forschung in Hamburg höchste Priorität haben.

Und nicht zuletzt: Aus den Jahresabschlüssen der Hochschulen ist zu erkennen: Die Hochschulen erwirtschaften Überschüsse. Ihre ohnehin bereits hohen liquiden Mittel wachsen seit Jahren an. Am Ende des 1. Halbjahres 2014 waren es über 296 Mio. Euro.

Nähere Informationen erhalten Sie im Abgeordnetenbüro Barmbek, Fuhlsbüttler Straße 458.