Kategorie: Kulturprogramm

Besuch im Olympiastützpunkt HH/SH

Am 12. Oktober 2017 haben wir mit einer Besuchergruppe eine Führung und interessante Einblicke in die tägliche Arbeit des Olympiastützpunkts Hamburg/Schleswig-Holstein (OSP) auf dem Hamburger Dulsberg erhalten können. Der Olympiastützpunkt beheimatet über 350 Spitzensportlerinnen und Spitzensportler olympischer und paralympischer Sportarten, welche sich für die Teilnahme an Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften und anderen internationalen Wettkämpfen im Leistungszentrum vorbereiten können.

Das OSP-Team setzt sich zusammen aus Trainingswissenschaftler/Innen, Laufbahnberater/Innen, den Trainern und der Verwaltung. Durch die gemeinsame Arbeit von Trainern, Trainingswissenschaftlern und Betreuern werden die bestmöglichen Rahmenbedingungen geschaffen, um die Kaderathletinnen- und Athleten für Wettkämpfe und Turniere konkurrenzfähig zu machen.

Durch die Kooperation und die Zusammenarbeit mit der Eliteschule des Sports, der Stadtteilschule Alter Teichweg, trainieren Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene täglich am Stützpunkt. Der Erfolg spricht für sich. Im letzten Jahr haben bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Laura Ludwig und Kira Walkenhorst die Goldmedaille im Beachvolleyball gewonnen. Vorbereitet haben sie sich im Olympiastützpunkt auf dem Dulsberg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besuch im Internationalen Seegerichtshof

Heute mit einer Gruppe aus dem Wahlkreis beim Internationalen Seegerichtshof an der Elbchaussee gewesen. Der Gerichtshof ist zuständig für alle Streitigkeiten über Anwendung und Auslegung des UN-Seerechtsübereinkommens. 167 Länder plus die EU haben das Abkommen unterzeichnet. 21 Richter und Richterinnen aus allen Regionen weltweit sprechen Recht. Wenn Schiffe festgehalten werden, weil sie z.b. illegal gefischt haben sollen, kann der Gerichtshof angerufen werden. Aber es geht auch um Themen wie den Meeresschutz, weil immer mehr Länder den Meeresboden ausbeuten wollen. Noch steckt der Meeresbodenbergbau (u.a. Mineralien) im Forschungsstadium, aber das Thema wird in den nächsten Jahren immer akuter werden. Tolle Führung, viel erfahren. Die Anhörungen und Prozesse können übrigens live im Internet angesehen werden unter www.itlos.org

Kulturprogramm 2017: Israelitische Töchterschule – bewegende Geschichte

Interessante Ausstellung in der Israelitischen Töcherschule

Schulklasse in der Töchterschule

Im Rahmen meines Kulturprogramms ging es heute in die Israelitische Töchterschule. Die Ausstellung zeigt jüdisches Schulleben in Hamburg. Beeindruckend der für damalige Verhältnisse sehr moderne Naturkunderaum, der originalgetreu wieder aufgebaut wurde. Die Schilderungen von Dr. Erika Hirsch (Leiterin der Gedenkstätte) über das Leben jüdischer Schulkinder nach 1933, von Schikanen an allgemeinen Schulen bis zu Verschickungen und Deportationen, haben uns tief bewegt. Diese Gedenk- und Bildungsstätte, die zur Hamburger Volkshochschule gehört, ist einen Besuch wert, auch für Schulklassen sehr zu empfehlen. Sie liegt gegenüber den Messehallen, ist sehr gut zu erreichen. Infos unter www.vhs-hamburg.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kulturprogramm 2017: Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule

Bild:Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule

Der zweite Ausflug des Kulturprogramms geht am 19. Mai um 10 Uhr in die Gedenkstätte Israelitische Töchterschule, wo wir ein Stück jüdischer Geschichte Hamburgs erleben. Die Schule in der Karolinenstraße wurde 1884 als Armenschule für jüdische Mädchen eingerichtet; noch bis 1942 wurden hier jüdische Kinder unterrichtet. Eindrucksvoll stellt die Ausstellung den von Flucht, Vertreibung und Deportation geprägten Alltag junger Mädchen dar. Auch die Berichte ehemaliger Schülerinnen, die nach dem Krieg an den Ort ihrer Ausbildung zurückgekehrt sind, finden in der Ausstellung Raum.

Im Anschluss an den Ausflug wird es die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Kennenlernen und Klönen geben. Denn als Wahlkreisabgeordneten ist es mir ein besonderes Anliegen, in lockerer Atmosphäre mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, um dabei mehr von Ihren Sorgen, Wünschen und Anliegen zu erfahren.

Treffen: Freitag, 19. Mai, 10 Uhr – Karolienenstraße 35, 20357 Hamburg

Teilnahmebeitrag: 9 Euro

Anmeldung: Im Abgeordnetenbüro Barmbek (Fuhlsbüttler Straße 458), unter Tel.: 040/39 87 66 22 oder kontakt@sven-tode.de.

 


Zum Kulturprogramm für 2017: http://bit.ly/2jkqADm

Besuch im Ohnsorg Theater

Im Rahmen des Kulturprogrammes besuchten wir mit einer Gruppe Interessierter aus dem Wahlkreis am 27. Februar das Ohnsorg Theater am Hamburger Hauptbahnhof. Herr Seeler, seit fast zwanzig Jahren Intendant im plattdütschen Haus, bot einen Einblick hinter die Kulissen und erklärte mit Witz und Anekdote die Entwicklung eines Stückes vom „Textbuch bis auf die Bühne“. Zudem lernten wir genaueres über die Geschichte der deutschlandweit bekannten Bühne, die einst von Heidi Kabel, Henry Vahl und weiteren Schauspielergrößen bespielt wurde. Schon bei der Gründung des Theaters vor dem ersten Weltkrieg wollte man die plattdeutsche Sprache fördern. Obwohl im Zuge der Professionalisierung mittlerweile Schauspieler aus ganz Deutschland die Bühnen füllen, ist sich das norddeutsche Theater diesem Ziel treu geblieben und unterstützt Schauspieler beim Erlernen des Plattdeutschen. Für Kinder bietet das Ohnsorg ebenfalls ein umfangreiches Programm und führt den Nachwuchs spielerisch an Platt heran. Stücke wie „Oma wird tüdelich im Kopp“ begeistern auf der Studiobühne im Obergeschoss. Besonders beeindruckend war für uns Aufwand und Techniken, mit denen Kostüme und Bühnenbilder erstellt werden. Unter Zeitdruck werden hinter der Bühne kontinuierlich neue Requisiten, Kleidungsstücke und vieles mehr erarbeitet. Nach der Führung durch das Ohnsorg Theater, die uns interessante Eindrücke und neue Kenntnisse über die Hintergründe eines plattdütschen Stückes bescherte, saßen wir noch in gemütlicher Runde beim benachbarten Restaurant „ Schifferbörse“ und aßen unter regem Austausch gemeinsam zu Mittag.

Weiter Termine aus dem Kulturprogramm finden Sie hier.

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