Beiträge mit dem Tag: Wohnungsbau

Bezirke stärken, Wohnungsbau weiter voranbringen – Einstellungsoffensive für Bauprüfer und Stadtplaner

Foto: Daniel Schwen

Foto: Daniel Schwen

Der Senat hat heute angekündigt, dass die Zahl der Ausbildungsstellen des Technischen Dienstes der Stadt verdoppelt werden soll. Aus Sicht von SPD und Grünen ist das ein richtiger und wichtiger Schritt. In Ergänzung dazu bringen die Regierungsfraktionen bereits zur nächsten Bürgerschaftssitzung am 10. Februar einen Antrag für eine Einstellungsoffensive zur nachhaltigen personellen Stärkung der Bereiche Bauprüfung und Stadtplanung ein.

Dazu Dirk Kienscherf, Fachsprecher Stadtentwicklung der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Es ist gut, dass die Stadt mittelfristig durch mehr eigenen Nachwuchs den Technischen Dienst stärkt. Genauso wichtig ist es aber auch, insbesondere den Bereichen Bauprüfung und Stadtplanung kurzfristig mehr Personal zur Verfügung zu stellen. Nur so kann den aktuell weiter steigenden Bedarfen an zusätzlichem Wohnraum in den Bezirken nachgekommen werden. Daher fordern wir den Senat auf, kurzfristig entsprechende personalpolitische Maßnahmen zu ergreifen.”

Dazu Olaf Duge, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: “Rot-Grün wird in den nächsten Jahren den Wohnungsbau weiterhin auf Hochtouren fahren. Aus diesem Grund ist es zwingend, auch die Personalsituation demografiefest zu machen. Wir begrüßen es sehr, dass die Auszubildendenplätze verdoppelt und so die Bauexperten von morgen in die Verwaltung kommen. Hohe Baugenehmigungszahlen und die zahlreichen Planverfahren steigern die Anforderungen der Verwaltung auch aktuell erheblich. Hier legen wir mit unserem Bürgerschaftsantrag für eine bundesweite Ausschreibung zusätzlicher Stellen in der Bauverwaltung nach. Wir sorgen für den notwendigen organisatorischen Unterbau unseres Wohnungsbauprogramms.”

 

675 neue bezahlbare Wohnungen in Barmbek-Nord

Bürgerschaft macht durch neues Landschaftsprogramm den Weg frei – Sven Tode begrüßt großen Schritt für sozialen Ausgleich

„Barmbek-Nord ist ein attraktiver Stadtteil und bekommt durch den Beschluss der Hamburger Bürgerschaft vom Donnerstag, den 06.11.14 eine weitere große Chance bezahlbaren Wohnraum in einem abwechslungsreichen Viertel, in dem man gerne lebt, weiter auszubauen“, so der Barmbeker Bürgerschaftsabgeordnete Sven Tode. Hofperspektive_final_rotbraun_Ausschnitt

Im Planungsgebiet Dieselstraße (Opernfundus) zwischen den Straßen Langenfort im Norden und Habichtstraße im Süden entsteht das Wohnquartier mit bis zu 675 Wohneinheiten, Dauerkleingärten und Grünflächen auf ungefähr 10 Hektar Gesamtfläche. Sven Tode: „Gerade da bezahlbaren Wohnungsbau für die Bürger dieser Stadt anzubieten, wo man gerne lebt, arbeitet und seine Freizeit verbringt bleibt für junge Familien das ausschlaggebende Argument im Viertel zu bleiben. Die Sozial- und Wohnungsbau Politik des SPD geführten Senates greift und Hamburg bleibt weiter vorn!“

barmbek-nord-11-plangebiet-400x301Mit der Änderung des Landschaftsprogrammes verfolgt die Stadt weiterhin das Ziel von 6.000 neuen Wohnungen im Jahr. Die Wohnungen werden zu 1/3 öffentlich gefördert und entstehen zu einem weiteren Drittel im zweiten Förderweg. Genossenschaften soll die Möglichkeit gegeben werden zu bauen, da sie Wohnungen im Bestand halten.

 

 

Mietanstieg in Hamburg begrenzen – Kurs halten beim Wohnungsbau

Mieterschutz in Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg wird gestärkt

Sven Tode: “Der Mietanstieg in meinem Wahlkreis ist nicht mehr hinnehmbar. Eines der wichtigsten Ziele der SPD ist, diesen Mietanstieg zu bremsen und bezahlbare Mieten in Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg zu erhalten. Die Hauptursache für den steilen Mietanstieg der vergangenen Jahre ist der Mangel an Wohnungen, den die CDU Senate seit 2001 durch ihre mutwillige, fast gänzliche Einstellung der Wohnungsbauförderung zu verantworten haben.”

Das beste Mittel gegen steigende Mieten ist der Bau von mehr Wohnungen. Da sind wir auf sehr gutem dem Weg. Unser Ziel ist der Bau von mindestens 6000 Wohnungen pro Jahr. Im vergangenen Jahr haben die Behörden Baugenehmigungen für über 8700 Wohnungen erteilt. Wir wollen weiter Vorfahrt für den Wohnungsbau. Wir wollen mit weiterhin ordentlichen Investitionsbedingungen beim Neubau Kurs halten – gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft.

In der kommenden Bürgerschaft am 23./24. Januar werden die Abgeordneten über einen SPD-Antrag entscheiden, mit dem der Mietanstieg in Hamburg begrenzt werden soll . Mit der Initiative wird der Senat aufgefordert, nach Prüfung der Folgen für den Wohnungsmarkt und Beteiligung der Partner im Bündnis für das Wohnen eine Rechtsverordnung zu erlassen, mit der in geeigneter Weise die so genannte Kappungsgrenze für Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete von 20 Prozent auf 15 Prozent abgesenkt wird.

Die SPD möchte für möglichst viele Hamburger Mieterinnen und Mieter den Mietanstieg begrenzen.

Sven Tode: “Die Mietpreisbremse für Bestandsmieten ist ein wichtiger Schritt für den Mieterschutz.”

Vor Erlass einer Verordnung sollen aber auch mögliche Auswirkungen für den Wohnungsmarkt – insbesondere bei den Neuvertragsmieten und für die Investitionsbedingungen im Neubau – geprüft und das Gespräch im Bündnis für das Wohnen gesucht werden. Angesichts der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt versteht sich aber von selbst, dass jede räumliche Begrenzung einer solchen Verordnung gut begründet sein muss. Deshalb soll die Bürgerschaft vor Erlass der Verordnung über die Ergebnisse der Prüfungen und Gespräche informiert werden.