Beiträge mit dem Tag: Wissenschaftsstandort Hamburg

Rot-Grün stärkt Wissenschaftsstandort Hamburg: 2,3 Millionen Euro für studentische Infrastruktur

SPD und Grüne bauen den Wissenschaftsstandort Hamburg weiter aus und investieren mit gleich drei Haushaltsanträgen in die studentische Infrastruktur. So sollen Studierendenwohnheime und Mensen für insgesamt 2,2 Millionen Euro modernisiert sowie das Studierendenwerk als zentrale Anlaufstelle für Studierende weiter gefördert werden. Dazu erhält das Studierendenwerk in den Jahren 2019 und 2020 insgesamt zusätzliche 100.000 Euro. 

Dazu Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Das Studierendenwerk trägt essentiell dazubei, den Wissenschaftsstandort Hamburg für Studierende attraktiv zu gestalten. Mit diesem Engagement wird es Menschen aus wirtschaftlich benachteiligten Familien überhaupt erst ermöglicht, in unserer Stadt zu studieren. Die Lebenshaltungskosten für Studierende steigen ebenso wie die Mehrbedarfe des Studierendenwerks. Deshalb sind wir in der Pflicht, die finanziellen Weichen sozu stellen, dass studieren bezahlbar bleibt. Dazu gehören etwa kostengünstige Mahlzeiten in gut ausgestatteten Mensen und das Wohnen in modernen Wohnheimen,- ohne dass der Semesterbeitrag immer weiter ansteigt. Mit dem erweiterten Zuschuss an das Studierendenwerk von 50.000 Euro auf 100.000 Euro stellen wir sicher, dass beispielsweise steigende Personalkosten in den Mensen nicht auf den Studierendenbeitrag umgelegt werden und die Studierenden belasten. Diese Maßnahmen sind die Grundlage dafür, dass Hamburg auch in Zukunft der wichtigste Wissenschaftsstandort in Norddeutschland bleibt.”

PROVIREX: AIDS-Forschung aus Hamburg

Dr. Sven Tode, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

SPD und Grüne brauchten in der Bürgerschaftssitzung am 27.06.2018 einen Antrag ein, der die Gründung der PROVIREX GmbH in Hamburg vorantreibt . Damit soll die HIV/AIDS-Forschung in Hamburg unterstützt werden. In einer klinischen Studie erforscht Provirex gemeinsam mit dem UKE und dem Heinrich-Pette-Institut (HPI) eine neue genbasierte Therapie, die neue Heilmittel in Aussicht stellt. Erste Fördermittel wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bereits zugesagt. Der Antrag von Rot-Grün sieht weitere drei Millionen Euro vor, um dieses wichtige Forschungsvorhaben zu gewährleisten und in Hamburg anzusiedeln. 

Dazu Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Es zeichnet den Wissenschaftsstandort Hamburg ganz besonders aus, dass das renommierte Heinrich-Pette-Institut seit 2005 kontinuierlich Grundlagenforschung zur Heilung von HIV/AIDS betreibt und die Früchte dieser enormen Leistung jetzt in die Praxis transferiert werden können. Unter dem Dach der PROVIREX GmbH werden wir zukünftig die Fachkompetenz unter anderem des Heinrich-Pette-Instituts und des UKE bündeln, um die weltweit erste Gen-Therapie zur Heilung von HIV zur Verfügung stellen zu können. Finanzielle Unterstützung erfahren wir dabei auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Hamburg erhält damit die Chance, zukünftig ein weltweit bedeutender Standort für eine Zukunftstechnologie zur Gen-Therapie zu sein, mit der nicht nur HIV, sondern auch andere Krankheiten wie Hepatitis B geheilt werden können.“

Dazu Farid Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen Bürgerschaftsfraktion: “Das ist ein historischer Schritt auf dem Weg zur Heilung von HIV und AIDS. Jahrelang haben die Forscher des Heinrich-Pette-Instituts erfolglos versucht, private Investoren zu finden. Jetzt haben wir einen Weg gefunden, Bundes- und Landesmittel für diese innovative Forschung bereitzustellen. Mit dem Startup PROVIREX kann nun ein weltweit erster Therapieansatz zur Entfernung von HIV-1 Genen umgesetzt werden. Das ist eine wichtige Nachricht für die Medizin und für die Forschung am UKE. Hamburg baut damit seinen Anspruch aus, Wissenschaftsmetropole zu sein. “

Heilmittelforschung: HIV-Heilung aus Hamburg

Ein neuer Therapieansatz stellt Heilmittel für HIV/AIDS und andere schwere Krankheiten in Aussicht. SPD und Grüne wollen die Forschung auf diesem Gebiet vorantreiben und unterstützen mit einem Antrag die Gründung der PROVIREX GmbH in Hamburg. In einer klinischen Studie erforscht Provirex gemeinsam mit dem UKE und dem Heinrich-Pette-Institut (HPI) eine neue genbasierte Therapie. Erste Fördermittel wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bereits zugesagt. Der Antrag von Rot-Grün sieht weitere drei Millionen Euro vor, um dieses wichtige Forschungsvorhaben zu gewährleisten und in Hamburg anzusiedeln.

Dr. Sven Tode, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

Dazu Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Es zeichnet den Wissenschaftsstandort Hamburg ganz besonders aus, dass das renommierte Heinrich-Pette-Institut seit 2005 kontinuierlich Grundlagenforschung zur Heilung von HIV/AIDS betreibt und die Früchte dieser enormen Leistung jetzt in die Praxis transferiert werden können. Unter dem Dach der PROVIREX GmbH werden wir zukünftig die Fachkompetenz unter anderem des Heinrich-Pette-Instituts und des UKE bündeln, um die weltweit erste Gen-Therapie zur Heilung von HIV zur Verfügung stellen zu können. Finanzielle Unterstützung erfahren wir dabei auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Hamburg erhält damit die Chance, zukünftig ein weltweit bedeutender Standort für eine Zukunftstechnologie zur Gen-Therapie zu sein, mit der nicht nur HIV, sondern auch andere Krankheiten wie Hepatitis B geheilt werden können.“ 

Dazu Farid Müller, Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen Bürgerschaftsfraktion: “Das ist ein historischer Schritt auf dem Weg zur Heilung von HIV und AIDS. Jahrelang haben die Forscher des Heinrich-Pette-Instituts erfolglos versucht, private Investoren zu finden. Jetzt haben wir einen Weg gefunden, Bundes- und Landesmittel für diese innovative Forschung bereitzustellen. Mit dem Startup PROVIREX kann nun ein weltweit erster Therapieansatz zur Entfernung von HIV-1 Genen umgesetzt werden. Das ist eine wichtige Nachricht für die Medizin und für die Forschung am UKE. Hamburg baut damit seinen Anspruch aus, Wissenschaftsmetropole zu sein. “

Hamburg Open Online University – Tode: “Digitale Lernplattform für alle setzt neue Maßstäbe

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Heute startet der Prototyp der Hamburg Open Online University (HOOU), ein Kooperationsprojekt der sechs staatlichen Hamburger Hochschulen und des Universitätsklinikums. Auf dieser neuen, digitalen Plattform werden künftig Lernmaterialien, Kurse und andere Lernangebote zur Verfügung gestellt. Die Offenheit der Bildungsinhalte, die hohe Dialogorientierung und die Möglichkeit zur Zusammenarbeit von Nutzerinnen und Nutzern zeichnen die Plattform aus. Das Angebot richtet sich an Studierende der Hochschulen und an alle Bürgerinnen und Bürger, die das akademische Angebot für ihre eigene Weiterbildung nutzen möchten. Die Projektarbeiten begannen im Jahr 2015, bis 2018 wird die HOOU mit dem Ziel weiterentwickelt, individuelle Lernumgebungen für alle Nutzerinnen und Nutzer schaffen zu können.

Dazu Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Mit diesem in Deutschland bislang einzigartigen Projekt zieht der Wissenschaftsstandort Hamburg die Blicke auf sich. Das breite Angebot der HOOU ist eine Einladung, sich ganz individuell und kostenfrei weiterzubilden. Mit dem innovativen didaktischen Ansatz, Menschen aktiv zu Lerngemeinschaften zusammenzuführen, setzt das Projekt neue Maßstäbe. Zudem zeigt das reichhaltige Angebot, das jede Hochschule beisteuert, wie vielfältig das Fächerspektrum hier in Hamburg ist: von der Alten Geschichte, über Instrumentenkunde bis zu den Nachhaltigkeitswissenschaften ist alles dabei. Ganz besonders wichtig ist, dass die Inhalte lizenzfrei zur Verfügung stehen und damit beispielsweise auch in Schulen genutzt werden können. Ich halte es für richtig, dass Bildungsinhalte, die mit Steuermitteln geschaffen werden, letztlich auch frei für alle zur Verfügung stehen.”

 

 

 

“Hafen der Wissenschaft“: Neue Wissenschafts-App informiert über Aktivitäten der Hamburger Hochschulen

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Über eine neue App können Forscherinnen und Forscher, Studierende und Interessierte künftig direkt auf Veranstaltungen, Forschungsprojekte und -ergebnisse der Hamburger Hochschulen und Forschungseinrichtungen zugreifen. Die App wurde im preisgekrönten Lern- und Innovationsprojekt M-Lab von Studierenden entwickelt.

Sven Tode: „Diese App ist ein kleines Juwel. Als zentrale mobile Plattform für alle Informationen rund um den Wissenschaftsstandort Hamburg ist diese App nicht nur ein Hafen der Wissenschaft, sondern auch ein Tor zur Wissenschaft. Es ist immens wichtig, dass Forschung nicht hinter geschlossenen Türen stattfindet, sondern dass alle Interessierten einen einfachen und unmittelbaren Zugang zum regen Leben haben, dass sich in unseren Wissenschaftseinrichtungen abspielt. Mit der App wird die Möglichkeit geschaffen, dass Wissenschaft in die Tor zur Wissenschaft hineinwirkt und erlebbar wird für jede und jeden, der sich informieren möchte. Besonders schön ist es, dass die Entwicklungsarbeit von Studierenden in einem Lehr- und Innovationsprojekt geleistet wurde. Das zeigt, dass gute Lehre kein Trockenschwimmen sein muss, sondern unmittelbar zu gesellschaftlichen Verbesserungen beitragen kann.“