Beiträge mit dem Tag: Weltklimakonferenz in Bonn

Zentrum für Holzwirtschaft in Lohbrügge bleibt – Vereinbarung zwischen Bund und Hamburg steht

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

Der Wissenschaftsausschuss befasste sich gestern nochmals abschließend mit dem Erhalt des Zentrums für Holzwirtschaft der Universität Hamburg in Lohbrügge. Die Behörde für Wissenschaft und Forschung stellte dazu die Vereinbarung zwischen dem Bund und der Stadt Hamburg vor, mit der der Erhalt des Zentrums nun abgesichert ist. Bereits im März 2016 hatten sich die Fraktionen von SPD und Grünen für eine Lösung ausgesprochen, die das bundesweit anerkannte Zentrum mit seinem einzigartigen Studienangebot sichert. Die jetzt getroffene Vereinbarung ermöglicht es, in Zusammenarbeit mit dem bisherigen Kooperationspartner, dem Johann Heinrich von Thünen-Institut, Lehre und Forschung weiter auszubauen.

Dazu Dr. Christel Oldenburg und Gerhard Lein, Mitglieder für die SPD-Fraktion im Wissenschaftsausschuss und Abgeordnete aus dem Bezirk Bergedorf: “Wir sind froh, dass das Zentrum für Holzwirtschaft an seinem Standort in Lohbrügge erhalten bleibt. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Zentrums ist es gelungen, überzeugende Konzepte für ein anspruchsvolles Studienangebot für Bachelor- und Masterabschlüsse zu entwickeln. Das war eine Bedingung für den Erhalt des Zentrums. Gleichzeitig hat das engagierte Verhandeln der Wissenschaftsbehörde mit dem Bund zu einer Vereinbarung geführt, mit der die Standortfrage geklärt ist. Für Bergedorf ist der Erhalt des Forschungsstandorts ein Gewinn. Wir danken allen Beteiligten für ihr Mitwirken am Erfolg.”

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Es ist wichtig für unseren Wissenschaftsstandort, dass das Zentrum für Holzwirtschaft in Lohbrügge erhalten bleibt. Gerade in Zeiten des – vom Menschen verursachten Klimawandels – ein richtiges Signal aus Hamburg.”

 

 

Meine Bürgerschaftsrede vom 08.11.2017

Hamburg – Hauptstadt der Klimaforschung: Dauerhafte Investition in Hochleistungsklimarechner sichert Spitzenforschung

Klimaforschung auf höchstem Niveau hat in Hamburg Tradition. Seit 1975 gibt es das renommierte Max-Planck-Institut für Meteorologie. Hier wurden international anerkannte wissenschaftliche Grundlagen für die Klimarechnung und die Forschungen zum Klimawandel gelegt. Der erste Klimarechner stand bereits Anfang der 1990er Jahre in Hamburg. Seit 2007 fördert die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) ein Exzellenzcluster für integrierte Klimaforschung (CliSAP) in Hamburg. Der KlimaCampus Hamburg bringt interdisziplinäre Spitzenforschung an einem Ort zusammen. Das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) hat dabei für die Forschung auf dem KlimaCampus und für die Klimaforschung international eine zentrale Bedeutung. Das jetzt geschlossene Abkommen zwischen Hamburg, der Helmholtz-Gesellschaft und der Max-Planck-Gesellschaft sichert jetzt die regelmäßige Erneuerung und Finanzierung des Hochleistungsklimarechners.

Dazu Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Mit der jetzt geschlossenen Vereinbarung festigen wir die Spitzenposition der deutschen Klimaforschung weltweit und damit die Bedeutung Hamburgs als Wissenschaftsstandort für die Klimaforschung. Der Umgang mit dem Klimawandel ist eine der wichtigsten Fragen unserer Zeit. Exzellente Grundlagenforschung ist hier das A und O. Die Arbeit des DKRZ, die sich von eigener Klimarechnung bis hin zu internationaler Beratung und Kooperation erstreckt, ist eine immens wichtige Aufgabe. Rechenprozesse werden immer komplexer und dafür muss die Technik immer auf dem neuesten Stand sein. Dass wir nun die regelmäßige Erneuerung und Finanzierung des Hochleistungsrechners für die Zukunft in geregelte Bahnen gelenkt haben, ist ein bedeutender Schritt.“

Dazu René Gögge, wissenschaftspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Mit dem Abkommen mit der Helmholtz-Gesellschaft und der Max-Planck-Gesellschaft für die künftigen Generationen des Klimarechners ist ein riesiger Durchbruch für die Wissenschaft in unserer Stadt gelungen. Der Richtwert beim Preis und der feste Verteilerschlüssel für die Kosten machen die Neuanschaffungen deutlich unkomplizierter. Ich sehe das als klares Signal: Wir nehmen den Klimawandel ernst und stellen sicher, dass Hamburg die Nummer 1 auf diesem wichtigen Forschungsgebiet bleibt!“