Beiträge

Dr. Sven Tode in der Bürgerschaft (Mai 2019)

Freie Lehre und Wissenschaft sind Grundpfeiler unserer demokratischen Gesellschaft. Dazu gehört, dass wissenschaftliche und politische Auseinandersetzungen in einem Rahmen stattfinden, der verschiedene Meinungen zulässt. Feststeht aber auch: Wir haben es bei Bernd Lucke einerseits mit einem Professor der Universität Hamburg zu tun, der natürlich seine Lehre ausüben können muss, aber andererseits auch mit einer Person zu tun, gegen die man durchaus auch demonstrieren kann.

Dr. Sven Tode zu den Protesten in der Vorlesung von Bernd Lucke (23. Oktober 2019)
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Universität Hamburg

Kürzlich hat Paolo Fusi im JOVIS Verlag ein Buch darüber herausgegeben, wie der Campus der Zukunft aussehen könnte. “Multiple Campus” erkundet, wie die Universität sich angesichts künftiger Herausforderungen entwickeln könnte und sucht nach neuen Ideen, um innovatives Forschen, Arbeiten und Wohnen zu ermöglichen. Vor der Folie weltweiter Campusstandorte erklärt der Autor Entwurfsinstrumente, analysiert den Hamburger Stadtcampus und entwirft Zukunftsszenarien.

Ich freue mich sehr auf das Buch, denn es scheint voller guter Ideen zu sein. Zwar ist mit der geplanten Science City in Bahrenfeld schon ein moderner Campus auf den Weg gebracht, aber für ist sind Ideen von großem Interesse, wie andere Standorte der Universität ebenfalls weiterentwickelt werden können.

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Weitere Informationen zu „Multiple Campus“ finden Sie unter: https://www.jovis.de/de/buecher/details/product/multiple-campus.html

Universität Hamburg

Es verkörpert wie kaum ein anderes Bild die Studentenbewegung: das Bild von Gert Hinnerk Behlmer und Detlev Albers mit dem Transparent “Unter den Talaren Muff von 1000 Jahren” aus dem Jahr 1967. Jahrelang verstaubte es im Staatsarchiv in Kisten, nun wird es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Foto: Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte

Vor kurzem eröffnete das Museum, das 100 Jahre der wechselhaften und aufregenden Geschichte der Hamburger Universität veranschaulicht. Zahlreiche Exponate finden sich in zwei Räumen im ersten Stock des Hauptgebäudes (Edmund-Siemers-Allee 1). Schon vor dem Hauptgebäude finden besucher eine interaktive Stele des Medienkünstlers Frank Fietzek mit einer Klang-Collage aus 100 Jahren Universitätsgeschichte. Ein Besuch des kleinen, aber feinen Unimuseums lohnt sich – allein um herauszufinden, welche Verbindung große Namen wie Otto Stern, Klaus Störtebeker, Pink Floyd, Agathe Lasch und Alexander Gerst zu unserer Universität haben. Neben zehn Themeninseln und einem Zeitstrahl mit bisher unveröffentlichten Fotografien und Audiointerviews hat die Künstlerin Ruth Sergel eine Medienkunst-Installation namens “Immerwährende Verwandlung” zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung ist bis Jahresende dienstags bis freitags von 10 bis 14 Uhr geöffnet, mittwochs und donnerstags von 15 bis 19 Uhr. Ab Januar 2020 dienstags von 10 bis 14 Uhr und donnerstags von 15 bis 19 Uhr. Der Zugang ist barrierefrei. Die Ausstellung ist auf Deutsch, Englisch und in Einfacher Sprache. Der Eintritt ist frei. Begleitend zur Ausstellung gibt es außerdem einen digitalen Guide.

Universität Hamburg

Nun steht es fest: Die Universität Hamburg ist exzellent. Die Exzellenzkommission und das Expertengremium haben heute darüber entschieden, welche Hochschulen und Hochschulverbünde zukünftig das Label „Exzellenzuniversität“ tragen dürfen. Es gab 19 Bewerbungen, von denen 11 ausgewählt wurden. Bewerben konnte sich, wer mit mindestens zwei Exzellenzclustern in der ersten Phase des Wettbewerbs erfolgreich war. Die Universität Hamburg konnte sich in dieser Phase sogar mit vier Clustern durchsetzen. Für die jetzt ausgewählten Hochschulen und Verbünde stellt der Bund jährlich 148 Mio. Euro Fördermittel für exzellente Wissenschaft, Strukturentwicklung an den Hochschulen und internationale Sichtbarkeit zur Verfügung.

„Die Universität Hamburg ist exzellent und darf sich jetzt auch so nennen. Das ist ein unglaublicher Erfolg. Ich bin begeistert von dieser besonderen Auszeichnung für den Wissenschaftsstandort Hamburg. Die Entscheidung zeigt auch, dass wir in den vergangenen Jahren viele Weichen richtig gestellt haben. Die Universität Hamburg ist eine Hochschule mit internationalem Renommee. Die zusätzlichen Fördermittel die wir jetzt erhalten, dienen dazu, die Strukturen so weiterzuentwickeln, dass aktuelle und künftige Forschungsschwerpunkte noch besser sichtbar werden, dass es noch mehr Vernetzung zwischen den einzelnen Fachdisziplinen gibt, und dass die internationale Sichtbarkeit noch mehr steigt. Ich wünsche mir, dass auch Studierende von diesem Qualitätszuwachs profitieren und beispielsweise forschungsorientierte Lehrformate jetzt an der gesamten Universität noch mehr gefördert werden. Der allergrößte Dank geht an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die für uns an Zukunftsthemen wie Klima, Nanotechnologie und Quantenphysik forschen oder mit den Manuskriptforschungen dafür sorgen, dass alte Wissensbestände nicht verloren gehen.“

Dr. Sven Tode, Fachsprecher Wissenschaft der SPD-Bürgerschaftsfraktion:
Dr. Sven Tode in der Bürgerschaft (Januar 2019)

Lebenslanges Lernen, Weiterbildung und Aufstieg durch Bildung, das gehört zur sozialdemokratischen DNA. Dafür setzt sich die SPD ein. Deswegen begrüßt die SPD, dass die Universität Hamburg ein Zentrum für Weiterbildung eingerichtet hat, um alle ihre Weiterbildungsstrukturen zu bündeln. Auch dafür, dass Lehre sowohl im Land als auch im Bund ein weiterer wichtiger Baustein bei der Vergabe von Hochschulpaktmitteln ist, hat sich die SPD immer eingesetzt. Insgesamt ist der Weiterbildungssektor massiv gefördert worden und soll weiterhin von uns gefördert werden.

Dr. Sven Tode über Lebenslanges Lernen und Weiterbildung in Hamburg am 30. Januar 2019
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