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Die Hamburger Hochbahn AG hat kürzlich die Planfeststellung für das Vorhaben beantragt, die neue U5-Ost von der City Nord bis Bramfeld zu bauen. Die neue U-Bahn-Strecke soll 6 Kilometer umfassen und mit fünf Haltestellen die Stadtteile Bramfeld, Steilshoop, Barmbek Nord, Ohlsdorf Süd, Alsterdorf und Winterhude (City Nord) erschließen:

  • Haltestelle Bramfeld (im Bereich Bramfelder Dorfplatz),
  • Haltestelle Steilshoop (im Bereich Schreyerring/Gründgensstraße),
  • Haltestelle Nordheimstraße (im Bereich Übergang Nordheimstraße/Hebebrandstraße),
  • Haltestelle Sengelmannstraße (mit Übergang zur U1) sowie
  • Haltestelle City Nord (im Bereich Überseering/New-York-Ring).

Wer sich ganz genau mit den Planungen befassen möchte, kann vom 30. Juli 2019 bis zum 29. August 2019 während der Amtsstunden Einsicht nehmen im:

  • Bezirksamt Wandsbek, Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt, Foyer, Schloßgarten 9, 22041 Hamburg oder
  • Bezirksamt Hamburg-Nord, Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt (WBZ Hamburg-Nord), Servicezentrum, 1. Stock, Kümmellstraße 6, 20249 Hamburg.

Auch online können die Pläne eingesehen werden.

Das Wichtigste gibt es allerdings hier in Kürze:

  • Die neue U-Bahn-Linie soll überwiegend unterirdisch verlaufen; nur im Bereich der Sengelmannstraße sind oberirdische Anlagen geplant.
  • An der Haltestelle Sengelmannstraße soll dank der Aktivierung des nördlichen Bahnsteiges ein direkter Umstieg zur U1 möglich sein.
  • Anders als die bisherigen Linien soll hier das vollautomatische System GoA 4 mit Bahnsteigtüren genutzt werden.
  • Um die unvermeidliche Beeinträchtigung des Waldes im nördlichen Gleisdreieck auszugleichen, ist auf einer Fläche in der Gemeinde Kattendorf (Schleswig-Holstein) etwa 25 km vom Eingriffsort entfernt die Entwicklung einer 2 ha großen Ackerfläche zu einem Laubmischwald vorgesehen.

Dr. Sven Tode (SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg).

Der Senat hat heute die Machbarkeitsstudie für den Bauabschnitt U5 Mitte vorgestellt. Das Fazit: Der Bau und Betrieb der neuen U-Bahnlinie 5 ist notwendig und realisierbar. Mit der geplanten Strecke werden wichtige Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte an das Schnellbahnnetz angeschlossen. Mehr als 150.000 Hamburgerinnen und Hamburger erhalten entlang der gesamten Planungsstrecke der neuen U-Bahn erstmals einen direkten Schnellbahnzugang. Durch Verknüpfung mit den bestehenden Linien gibt es weitere neue Umsteigemöglichkeit. Bürgerinnen und Bürger können sich auf der Online-Plattform schneller-durch-hamburg.de an den weiteren Planungen beteiligen.

Mit der U5 erhalten rund 150.000 Hamburgerinnen und Hamburger quer durch die Stadt erstmals einen direkten  Schnellbahnanschluss. Die U5 wird Busse entlasten, die Fahrgastkapazitäten erhöhen, Fahrzeiten verkürzen und Stadtteile verbinden. Mit anderen Worten: Wir bauen mit der U5 das Fundament für einen ÖPNV, der den Anforderungen der Zukunft gerecht wird und deutlich mehr Komfort bringt. Das wäre allein schon aus Kapazitätsgründen so mit einer Stadtbahn nicht möglich gewesen. Jetzt sind die Hamburgerinnen und Hamburger gefragt: Sie haben im Beteiligungsverfahren die Möglichkeit, ihre U5 mitzugestalten. Eine rege Beteiligung ist notwendig, damit die Wünsche und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort berücksichtigt werden und wir das Projekt U5 gemeinsam auf den Weg bringen können.

Dr. Sven Tode, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

Sven Tode: “Gestern hat der Lenkungskreis entschieden, dass die U5-Haltestelle Fuhlsbüttler Straße/Nordheimstraße kommen wird. Diese Entscheidung ist zu begrüßen, denn es stand zu befürchten, dass es keine Haltestelle in Barmbek-Nord geben könnte und die U5 ohne Haltestelle durch Barmbek-Nord durchgefahren wäre. Der Einsatz der örtlichen SPD-Bezirkspolitiker und von uns SPD Bürgerschaftsabgeordneten im Wahlkreis hat sich also gelohnt.”

Hochbahn hat heute (im Hochbahnblock) veröffentlicht, dass die U5 Ost fünf Haltestellen bekommt. Diese wird von Bramfeld über Steilshoop zur Fuhlsbüttler Straße/Nordheimstraße fahren, von dort zur Sengelmannstraße und dann weiter in die City Nord. Es wird deshalb keine Südvariante über den Hartzloh Platz mit Halt am Rübenkamp geben. Die Entscheidung des Lenkungskreises beruht sowohl auf verkehrlichen, als auch auf wirtschaftlichen Gründen. Hintergrund waren sog. Verkehrsmodellrechnungen, die zu dieser Entscheidung geführt haben.

Hier einmal die Fakten zur Nordvariante im Überblick:

  • Die Strecke ist rund 5,4 Kilometer lang.
  • Es werden fünf Haltestellen gebaut (Bramfeld Dorfplatz, Gründgensstraße, Fuhlsbüttler Straße/Nordheimstraße, Sengelmannstraße und City Nord). Bis auf Sengelmannstraße sind die Namen aber noch nicht fix.
  • Die U5 Ost bindet Stadtteile mit über 100 000 Einwohnern an das U-Bahn-Netz an.
  • Die U5 soll vollautomatisch fahren.
  • Bahnsteige werden 125 Meter lang sein.
  • Gebaut wird im Schildvortrieb mit einer Tunnelbohrmaschine und in offener Bauweise.

Mit der Entscheidung endet die Vorentwurfsplanung für den Abschnitt U5 Ost. 2018 beginnt die Entwurfsplanung.

 

Dr. Sven Tode, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

Am 13.12.2017 fand in der Helmut-Hübener-Schule eine spannende und interessante Diskussion zur U5 statt. Umstritten ist, ob für  Barmbek-Nord eine U-Haltestelle Hartzlohplatz oder Nordheimstraße sinnvoll ist.

Das Ziel der Veranstaltung für einen offenen Bürgerdialog über eine U5 Haltestelle wurde voll erreicht. Viele Barmbekerinnen und Barmbeker nutzten die Veranstaltung, um sich zu informieren und sich zu positionieren. Die Mehrheit der Anwesenden sprach sich gegen die Variante Hartzlohplatz aus und befürwortete die Variante Nordheimstraße.

Sven Tode: „Eine interessante und spannende Diskussion. Das Ziel, dass die Hochbahn, die Bezirkspolitik und die betroffenen Anwohner Ihre Vorstellungen für eine Zukunft von Barmbek-Nord austauschen, wurde erfüllt. Die Befürworter der Variante Nordheimstraße konnten für Ihre Position gute Argumente vorbringen, aber auch die Bezirkspolitik, die sich für eine Haltestelle in Barmbek-Nord ausspricht. Es werden jetzt Fachleute der Hochbahn gemeinsam mit den Staatsräten im Lenkungskreis entscheiden, welche Variante umgesetzt wird. Mir als Wahlkreisabgeordneten ist es wichtig, dass wir eine weitere U-Bahn-Station in Barmbek-Nord bekommen und die U-Bahn nicht – ohne irgendeine Haltestelle – durch Barmbek durchfährt.“

 

 

Moderne Verkehrspolitik dafür steht die SPD

Erfolg für SPD und GRÜNE im Bezirk: Der Lenkungskreis zum Neubau der U5 hat sich in seiner Sitzung vom 29.11. mit der Haltestellenplanung in Barmbek-Nord befasst. Rot-grün hatte die Verkehrsbehörde aufgefordert, sich für eine Haltestellenvariante im Süden zu entscheiden und diese dann mit der im Sommer neu in den Findungsprozess eigebrachten Alternative „Nordheimstraße“ abzuwägen. Nach Angaben der HOCHBAHN ist der Lenkungskreis dieser Forderung gefolgt. Noch vor Weihnachten solle es eine abschließende Entscheidung zwischen den verbliebenen Haltstellen Hartzlohplatz und Nordheimstraße geben. Verworfen wurden damit die Varianten Hartloh Ost, Hartzloh West, Rümkerstraße und Rungestraße. Auch hier folgt der Lenkungskreis der Einschätzung von SPD und GRÜNEN, die eine Haltestelle Hartzloh Ost ablehnen.

Die Entscheidung zwischen den Haltestellenlagen „Nordheimstraße“ und „Hartlohplatz“ Ende des Jahres wird damit auch über den Verlauf der U5 im Norden oder im Süden entschieden. SPD und GRÜNE hatten sich für eine Trassierung im Süden zur Anbindung Barmbek-Nord ausgesprochen.

Ebenfalls gefolgt ist die Verkehrsbehörde der Forderung nach der Fortsetzung des Beteiligungsprozesses. So soll es Mitte Dezember zwei Beteiligungsveranstaltungen in Barmbek-Nord geben, auf denen die aktuellen Planungsstände der Nord- und Südalternative vorgestellt werden.

SPD Bezirksfraktion: “Es ist gut, dass die Verkehrsbehörde sich nun für eine Variante im Süden entschieden hat. Das gibt Hoffnung auf eine Trassierung im Süden und die Variante Hartzloh-Ost ist endlich vom Tisch. Für Barmbek-Nord würde eine die Haltestelle Hartzlohplatz eine schnelle Anbindung an die City und folglich auch viel Entlastung im Bus- und Autoverkehr bedeuten. Besonders hervorheben möchte ich, dass die begonnenen Beteiligungsprozesse fortgeführt werden sollen.“

 „Jedenfalls ist nun klar, dass wir noch Ende des Jahres mit einer der wichtigsten Entscheidungen für Barmbek-Nord für  kommenden Jahrzehnten rechnen können.“

 Die Beteiligungsveranstaltungen finden statt am:

 

U5-Planung Hartzlohplatz

Mittwoch, 13. Dezember 2017 | 18 – 20.30 Uhr

Stadtteilschule Helmuth Hübener

Benzenbergweg 2 | Hamburg

 

U5-Planung Nordheimstraße

Donnerstag, 14. Dezember 2017 | 18 – 20 Uhr

Auferstehungskirche Hamburg-Fuhlsbüttel

Rübenkamp 310 | Hamburg

 

Um Anmeldung seitens der HOCHBAHN wird gebeten unter martin.boness@hochbahn.de oder 040/32 88 55 41

 

Sven Tode: “Auf der Informationsveranstaltung zur U5 habe ich in vielen Gesprächen viel gelernt und bin erfreut über soviel Bürgerengagement!”

U5 Infoveranstaltung in Barmbek-Nord

U5 Infoveranstaltung in Barmbek-Nord

Am Sonnabend, 18. Februar 2017 hatte die Hochbahn in die  Stadtteilschule Helmuth Hübener eingeladen unter dem Motto: “Lassen Sie uns reden: Welche Aspekte beeinflussen, wo eine Haltestelle liegen kann? Welches Bauverfahren bringt welche Vor- und Nachteile mit sich? Wir wollen Sie über den aktuellen Stand der Planungen informieren und mit Ihnen diskutieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein, am 18. Februar mit unseren Planern ins Gespräch zu kommen. Um die Situation vor Ort zu veranschaulichen, bringen wir ein Modell mit, an dem Sie ausprobieren können, wie es zukünftig vor Ihrer Haustür aussehen könnte. Nur gemeinsam werden wir die beste Lösung für Barmbek-Nord finden – deshalb nutzen Sie die Chance und bringen sich aktiv ein!
Wir freuen uns auf Sie! Immer mehr Menschen nutzen Busse und Bahnen. Im Auftrag des Senats plant die HOCHBAHN deshalb die Linie U5. Wir setzen bereits jetzt – lange vor dem Bau – auf frühe Beteiligung und regen Austausch mit Anwohnern.”

 

 

Vertreter der HOCHBAHN im Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord vom 19.07.2016 stellten aktuelle Pläne zur Streckenführung und geplantes Verfahren zur Bürgerbeteiligung vor.
U5 Titel

Sven Tode: “Ich begrüße die Vereinbarung der Bezirksversammlung Hamburg-Nord mit der HOCHBAHN, dass schon im September 2016 in Barmbek die aktive Bürgerbeteiligung mit den Anwohnern rund um dem Hartzloh geplant ist. Dort können die betroffenen Anwohner/innen Ihre berechtigten Anliegen vorbringen und bestenfalls die Planung in Ihrem Sinne beeinflussen.”

U5: Hamburg soll eine weitere U-Bahnlinie erhalten. Damit wollen Senat und Bürgerschaft den stetig wachsenden Bedarf durch stetig steigende Fahrgastzahlen im ÖPNV gerecht werden. Die HOCHBAHN wurde mit der Planung zum Ausbau des U-Bahnnetzes beauftragt. In der zurückliegenden Sitzung des bezirklichen Verkehrsausschusses stellten Vertreterinnen und Vertreter der HOCHBAHN das Ergebnis der Machbarkeitsstudie des ersten Planungsabschnittes vor. Ziel der Studie war es zu ermitteln, welche Nutzungspotentiale vorhanden sind und welche Streckenführung möglich werden kann.

Ergebnis der Studie: Die Trasse soll von Bramfeld kommend über die Haltestellen Rübenkamp, City-Nord und Hartzloh nach Winterhude geführt werden, um sie dann in die Innenstadt anzubinden. Auf der 7,2 km langen ersten Teilstrecke sollen fünf neue Haltestellen errichtet werden. Die Haltestelle Sengelmannstraße soll an die U1 nach dem Umsteigemodell der Kellinghusenstraße angebunden werden. Enden soll der erste Bauabschnitt mit einer Haltestelle im Süden des Westabschnittes des Überseeringes, vor der Kreuzung mit dem Jahnring. Von Norden kommend soll damit ein weiterer U-Bahnzugang zum Stadtpark geboten werden.

Während die U-Bahntrasse selbst größtenteils unterirdisch mittels einer Schildvortriebmaschine hergestellt werden soll, sollen die Haltestellen in offener Bauweise gebaut werden. Die HOCHBAHN will zu einem sehr frühen Zeitpunkt ein Beteiligungsverfahren ins Leben rufen. Rechtlich verbindlich sei die Beteiligung bei derartigen Vorhaben zwar erst im viel späteren Planfeststellungsverfahren, erklärt Alexander Kleinow, Sprecher für Barmbek der SPD Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord. „Wir sind uns alle darüber im Klaren, dass, auch wenn der überwiegende Teil der neuen U-Bahn unterirdisch gebaut werden soll, die Eingriffe in die bestehende Infrastruktur für die Haltestellen nicht von Pappe sein werden. Da ist es gut zu hören, dass die Planer früh an die Menschen herantreten wollen, um gemeinsam gute Lösungen zu entwickeln. Für Barmbek unterstreicht die direkte Anbindung der Fuhlsbüttler Straße im nördlichen Teil die Bedeutung als Nahversorgungszentrum und setzt damit weitere positive Impulse für die ‚Fuhle‘.“ so Kleinow weiter.

Die HOCHBAHN plant den Auftakt zur Bürgerbeteiligung bereits im September 2016. In Hamburg-Nord wird es zwei parallel verlaufende Veranstaltungen geben, in der jeweils die Planung von zwei Haltestellen diskutiert werden kann. Für Barmbek werden die geplanten Haltestellen Harztloh und Rübenkamp, für Winterhude die Haltestellen City-Nord und Sengelmannstraße zusammengefasst. Nach Angaben der HOCHBAHN sollen die Abwohnenden jeweils weiträumig per Postwurfsendung und durch die Tagespresse auf die Auftaktveranstaltung hingewiesen werden.

Jörg W. Lewin, verkehrspolitischer Sprecher der SPD Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord: „Der Bau der U5 ist ein Jahrhundertprojekt. Wir achten sehr penibel darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger frühestmöglich an dem Bau beteiligt werden. Dass die HOCHBAHN eine Beteiligung schon kurz nach der Machbarkeitsstudie also vor Beginn der eigentlichen Planung auflegt, ist sehr zu begrüßen. Großvorhaben können nur dann erfolgreich sein, wenn sie Akzeptanz finden. Die Anbindung des Hamburger Nordostens ist den Menschen in Bramfeld und Steilshoop schon vor langer Zeit versprochen worden. Zum ersten Mal liegt die Verwirklichung nun in greifbarer Nähe. Für Hamburg-Nord ergibt sich durch die geplante Anbindung an die Innenstadt eine weitere Steigerung des Komforts im ÖPNV und der Umstieg auf die U-Bahn kann weiter erleichtert werden.“ Bis zur Realisierung der Planungen werde aber noch einige Zeit vergehen, denn Frühestens 2021 werde mit dem Baubeginn gerechnet, so Lewin abschließend.
Präsentation der HOCHBAHN vom 19.07.2016 zum Download