Beiträge mit dem Tag: Schulsenator Ties Rabe

Gute Lehrerausbildung: Mehr Referendariatsplätze für Hamburg

Schulsenator Ties Rabe (SPD)

Hamburgs Schulsenator Ties Rabe hat angekündigt, die Zahl der Referendariatsplätze im Rahmen der Lehrerausbildung von derzeit 855 auf 1.215 zum Jahr 2020 zu erhöhen.

Dazu Sven Tode (SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg): Gute Schulen und der Aufstieg durch Bildung sind seit Gründung der SPD unser zentrales Anliegen. Hamburg ist auf einen sehr guten Weg, ganz konkret profitieren davon Schüler, Eltern und Lehrer in meinem Wahlkreis. Die Erhöhung der Referendariatsplätze ist dazu ein weiterer Baustein.

Dazu Barbara Duden, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Gute Arbeitsbedingungen und die Attraktivität unserer Stadt sorgen dafür, dass Hamburg im Wettbewerb um die Lehrererinnen und Lehrer von morgen deutlich besser dasteht als andere Bundesländer. Perspektivisch wird der heute schon starke Wettbewerb weiter zunehmen. Es ist daher ein richtiger und notwendiger Schritt, dieser bundesweiten Entwicklung schon jetzt durch zusätzliche Ausbildungsplätze entgegenzuwirken und so frühzeitig mehr jungen Lehrkräften den Einstieg in den Beruf in Hamburg zu ermöglichen. Bereits im Frühjahr wurde auf Antrag der Regierungsfraktionen eine Erhöhung der Referendariatsplätze auf den Weg gebracht – die weitere Aufstockung der Plätze trägt jetzt den aktuellen Entwicklungen Rechnung.“

Reform der Lehrerausbildung – Gute Bildung braucht gut ausgebildete Lehrkräfte

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion begrüßt die heute von Schulsenator Ties Rabe und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank vorgestellten Pläne zur Reform der Lehrerausbildung.

Dazu Barbara Duden, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Gute Bildung braucht gut ausgebildete Lehrkräfte. Hierfür muss die Lehrerausbildung auch regelmäßig den sich wandelnden Herausforderungen in der Schulwelt Rechnung tragen. Das findet sich in den nun vorliegenden Vorschlägen wieder. Ich begrüße ausdrücklich die geplante Einrichtung eines eigenen Grundschullehramts und die damit verbundene Stärkung der Kernfächer, werden doch in der Grundschule bereits frühzeitig wichtige Weichen für den späteren Bildungsverlauf eines Kindes gestellt. Ebenfalls halte ich es für den richtigen Schritt, zukünftig für alle weiterführenden Schulen Gymnasiallehrkräfte auszubilden. Der Reformprozess war und ist geprägt durch eine große Transparenz und Beteiligung aller Akteure – auch und gerade durch die Einrichtung einer Expertenkommission und einer sich daran anschließenden breiten Beteiligung aller betroffenen Interessengruppen. Die sich daraus ergebenen und heute vorgestellten Maßnahmen werden wir natürlich auch noch in der Bürgerschaft intensiv beraten.”

Dazu Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Mit der jetzt anstehenden Reform der Lehrerausbildung stellen wir in Hamburg die Weichen für die Zukunft für viele Schülerinnen und Schüler und für die vielen angehenden Lehrkräfte. Wir haben die Verpflichtung, die Studierenden an unserer Universität so gut wie es nur geht auf ihren anspruchsvollen Beruf vorzubereiten. Sowohl die Schulstruktur in Hamburg als auch die Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer haben sich verändert. Darauf müssen wir jetzt mit einer Reform des Ausbildungsangebots reagieren. Das ist auch der klare Handlungsauftrag der Kultusministerkonferenz. Aus wissenschaftlicher Perspektive ist wichtig, dass alle Studienangebote so gestaltet sind, dass sie die Studierenden befähigen, modern, professionell und möglichst inklusiv zu unterrichten. Vor allem bei dem Gymnasiallehramt muss der hohe Fachanteil und die fachdidaktische Ausbildung gesichert sein. Das ist die wichtigste Grundlage für die gute Qualität des späteren Unterrichts. Aber auch für die Lehramtsstudierenden und deren Studienkarrieren ist das ein entscheidender Punkt. Durch einen hohen Fachanteil wird beispielsweise der Weg zur Promotion abgesichert oder der flexible Wechsel in das Fachstudium ohne pädagogischen Bezug offen gehalten.”

 

 

Gute Schulen in Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg – “Wichtiger Schritt für mehr Bildungsgerechtigkeit”

Sven Tode ist der direkte Kontakt zu Schülern wichtig.

Sven Tode: “Schule und Bildung gehören zu Schwerpunkten der Sozialdemokratie. Wir fordern nicht nur in Sonntagsreden bessere Schulen für alle, sondern setzen unser Programm konsequent um. Dazu gehört der Ausbau der Ganztagsschulen an den Grundschulen, z.B. durch mehr Pädagogen und weiteren Schulkantinenbau. Wir stärken die Stadtteilschulen, um diese für leistungsstarke Kinder attraktiv zu machen. Wir verbessern die Inklusion durch 1.141 neue Lehrer und Pädagogen. Für alle Schülerinnen und Schüler bieten wir kostenlose Lernförderung und Begabtenförderung an. Flüchtlingskinder erhalten schon in der Erstaufnahmeeinrichtung Schulunterricht, womit die Weichen für eine gelungene Integration gelegt werden. Alle diese Maßnahmen sorgen konkret für bessere Schulerfolge aller Kinder in Hamburg. Danach unterstützt unsere Jugendberufsagentur einen nahtlosen Anschluss in die Berufsausbildung oder in ein gebührenfreies Studium (an den staatlichen Hamburger Hochschulen).”

 

Mit Martin Schulz (SPD-Kanzlerkandidat) wird es in der Bildungspolitik weiter vorangehen.

Dazu passend hat Schulsenator Ties Rabe am 16. Mai die Verlängerung und Ausweitung des Förderprogramms für Schulen in besonders benachteiligten Stadtteilen bekanntgegeben.

Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Babara Duden erklärt dazu: “Die Fortführung des Programms bedeutet einen wichtigen Schritt für mehr Bildungsgerechtigkeit. Auch wenn Hamburg im Ländervergleich insgesamt auf einem guten Weg ist, so bleiben die Lernrückstände von sozial benachteiligten Kindern eine große Herausforderung. Das Förderprogramm setzt hier an und unterstützt betroffene Schulen erfolgreich, nicht nur durch mehr Personal, sondern insbesondere auch durch Beratungs- und Fortbildungsangebote sowie konzeptionelle Unterrichtsentwicklung. Dass zukünftig verstärkt auch Bildungsangebote im Ganztagsbereich mitberücksichtigt werden, halte ich für sehr sinnvoll. Wir wollen, dass alle Kinder unabhängig von Herkunft, Einkommen und Bildungsnähe ihrer Elternhäuser gute Startchancen haben.”

Seit 2013 unterstützt die Schulbehörde bislang 23 Schulen in sozial besonders benachteiligten Stadtteilen unter anderem durch zusätzliche Lehrkräfte, Beratung und Unterstützung durch Experten sowie durch Aktivierung von Eltern- und Schülerschaft. Das ansonsten im Sommer dieses Jahres auslaufende Förderprogramm wird für vier weitere Jahre verlängert, um sieben weitere Schulen ergänzt und außerdem konzeptionell weiterentwickelt.

Das Rote Sofa – Barmbeker Klönschnack mit Schulsenator Ties Rabe

Sven Tode hatte am 22.09.2014 zu seiner beliebten Veranstaltung “Das Rote Sofa – Barmbeker Klönschnack mit Sven Tode” eingeladen. Diesmal zum Thema “Schulfrieden in Hamburg?! ” Als Gast auf dem roten Sofa konnte er Schulsenator Ties Rabe “vor vollem Haus” begrüßen.

Fotografien von der Veranstaltung 'Rotes Sofa' mit dem Hamburger Fotografien von der Veranstaltung 'Rotes Sofa' mit dem HamburgerDie Fragen aus dem Publikum beantwortete Ties Rabe sachkundig und ausführlich. Die Bilanz in der Schulpolitik des Senats kann sich sehen lassen. So hat der Senat es geschafft Schulfrieden herzustellen. Dazu Ties Rabe: “Schulfrieden bedeutet, dass die Politik die Schulen in Frieden lässt.” Nur so können diese sich inhaltlich weiter entwickeln. Aufgezwungende Schulstrukturdebatten – wie jetzt zum Thema G8 und G9 an den Gymnasien helfen den Schulen nicht, sondern vielmehr, wenn das Innenleben der Schulen verbessert wird. G 8 bedeutet, dass die Schüler gegenüber G 9 etwa 20 Minuten täglich mehr lernen müssen. Deshalb lehnen Elternkammern, Schülerkammer und Lehrerkammer eine Veränderung der Schulstrukturen mit überwältigender Mehrheit ab.

Die SPD nimmt die Sorgen von Eltern sehr ernst und hat konkrete Verbesserungen auf den Weg gebracht: Mehr als fünf Stunden Hausaufgaben in der Woche darf es nicht geben. Klausuren dürfen sich nicht ballen. Maximal zwei Klausuren pro Woche sind erlaubt.  Für die Klassen 5 bis 10 darf der Unterricht nicht mehr als 34 Unterrichtsstunden pro Woche bei zwei Fremdsprachen betragen. Unterricht, Lern- und Ruhephasen müssen sinnvoll aufeinander abgestimmt sein.

Weitere konkrete Verbesserungen für die Schulen in Hamburg: So wird die Ganztagsschule von den Eltern und Schüler sehr gut angenommen. Wir haben jetzt 200 Ganztagsschulen. 44.000 Grundschüler, das sind 3/4 aller Grundschüler nehmen dieses Angebot an (die Teilnahme ist freiwillig). Jetzt sind maximal 21 Schüler in einer Grundschulklasse gegenüber 26 unter Schwarz-Grün. Es wurden insgesamt 1400 neue Lehrer eingestellt. Das bedeutet, dass auf einen Lehrer neun Schüler kommen. Das ist bundesweit der beste Wert in Deutschland. Endlich wird der Sanierungsstau behoben und der Ausbau der Schulen begonnen. Insgesamt werden bis 2019 insgesamt 2,5 Mrd. Euro in größere Räume und etwa 200 Schulkantinen investiert. Inklusion an den Stadtteilschulen wurde durch die Bereitsstellung von mehr Lehrkräften ermöglicht. Jetzt findet eine Qualitätskontrolle an den Schulen durch Vergleichsarbeiten statt, d.h. an allen Schulen finden zentrale Tests statt, ob der Lernstoff beherrscht wird. Fortbildungsangebote für Lehrer wurden verbessert. Wert legt der Senat auf Rechtschreibung und Mathematik. Im Anschluß an dem Klönschnack auf dem Roten Sofa wurde bei Wasser, Wein und Brezeln munter weiter gesprochen.

 

 

 

Das Rote Sofa – Barmbeker Klönschnack mit Sven Tode

Herzliche Einladung zur Veranstaltungsreihe: “Das Rote Sofa – Barmbeker Klönschnack mit Sven Tode”

Schulfrieden in Hamburg?!

Ties Senator

Sven Tode diskutiert mit Schulsenator Ties Rabe über die Hamburger Schulpolitik.

Am Montag, den 22. September 2014 um 19:00 Uhr im Abgeordnetenbüro Barmbek, Fuhlsbüttler Straße 458