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Schule Humboldtstraße 89 heißt jetzt Ilse-Löwenstein-Schule 

Mit einer Reihe von Projekttagen und einem tollen Festakt hat die neue alte Schule in der Humboldtstraße 89 in Barmbek, an das kurze Leben der 17-jährigen Barmbekerin Ilse Löwenstein erinnert und sich in Ilse Löwenstein Schule umbenannt.

Die in direkter Nachbarschaft zur Schule, in der Humboldtstraße 56 als junges jüdisches Mädchen aufgewachsene Ilse Löwenstein wurde mit nur 17 Jahren mit ihrer Familie in das russische Minks deportiert und gilt seither als verschollen.

Auf der „Suche nach dem ‚richtigen’ Namen“, so Schulsenator Ties Rabe, ist man in Barmbek wortwörtlich über den Stolperstein für Ilse Löwenstein ‚gestolpert’. Als „gutes Zeichen für die Zukunft“ beschrieb der Leiter der jüdischen Joseph-Carlebach-Schule Gerd Gerhard die Umbenennung der Schule.

In einer vollbesetzten Aula begeisterten die Schülerinnen und Schüler der Ilse-Löwenstein-Schule mit Tanz, Theater, Musik und Akrobatik. Der Namen wurde durch Schülerinnen und Schüler akrobatisch in einzelnen Buchstaben dargestellt, das Leben der Familie Löwenstein in szenisch Sequenzen nachgespielt und ein eigens komponiertes Lied zum Schicksal des jungen jüdischen Mädchen Ilse Löwenstein vorgetragen. Vier Bilder, die den Namen der Schule symbolisieren, zieren künftig den Eingangsbereich.  Mit dem „neuen Namen übernehmen wir historische Verantwortung und stärken die Identitätsbildung der Schule“ erklärte die Schuldirektorin Karin Pilnitz.

Um den Gedanken an Ilse Löwenstein über weitere Generationen beizubehalten, wurde zum Anschluss der Veranstaltung als Symbol der Fruchtbarkeit ein Vogelbeerbaum auf dem Schulgelände der Schule gepflanzt.

Sven Tode: „Nachdem ich mich mit vielen Bürgerinnen und Bürger vor Ort sehr für die Gründung einer Stadtteilschule eingesetzt habe, bin ich davon überzeugt, dass das große Engagement aus der Schule heraus in den Stadtteil wirken wird. Die Schülerinnen und Schüler haben mit der Umbenennung nicht nur Ilse Löwenstein zurück ins Licht gehoben, sondern sind als Schule ohne Rassismus einen weiteren sehr mutigen Schritt gegen Ausgrenzung und Vorurteile gegangen. Dazu gratuliere ich sehr herzlich und wünsche der Ilse Löwenstein Schule, den Schülerinnen- und Schülern, den Pädagogen und den Eltern für die Zukunft alles Gute!“

 

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Sven Tode:  “Mir hat die Podiumsdiskussion zur Wahl an der Stadtteilschule Barmbek – organisiert vom Schülerrat und dem Schulsprecher Ashot Khachatryan – viel Spaß gebracht. Es war eine Diskussion zur Schul- und Flüchtlingspolitik mit engagierten Schülerinnen und Schülern. Man merkte an der Qualität der Fragen und Feststellungen der Schülerinnen und Schüler, weshalb gerade diese Schule zwei Bertinipreise gewonnen hat. Großes Interesse bestand auch an der Frage des Wahlrechts mit 16 Jahren. Ich hoffe, dass auch alle Ihr Wahlrecht wahrnehmen werden.”

 

Die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft findet am 15. Februar 2015 statt.

Wer darf wählen?
Wählen können  alle Deutschen, die am Wahltag
  1. das 16. Lebensjahr vollendet haben,
  2. seit mindestens drei Monaten in der Freien und Hansestadt Hamburg eine (Haupt-)Wohnung innehaben oder sich dort sonst gewöhnlich aufhalten,
  3. nicht nach § 7 Bürgerschaftswahlgesetz (BüWG) vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Zu den weiteren Einzelheiten vgl. § 6 BüWG.

Schulsenator Rabe stellte sich in Uhlenhorst den Fragen der Eltern

„Gute Schulen für alle Kinder“ – so lautet nicht nur das Ziel von Olaf Scholz und Ties Rabe für die Hamburger Schulpolitik, so lautete auch die Veranstaltung der SPD Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde am 29. Januar, bei der sich der Schulsenator den Fragen der Eltern stellte.

Der Gastgeber, der SPD-Distriktsvorsitzende und Bürgerschaftsabgeordnete Sven Tode, konnte sich über einen gut gefüllten Gemeindesaal in der Uhlenhorster Heilandskirche freuen, wo die Veranstaltung stattfand. In seiner Begrüßung hob er hervor, dass für die SPD das „gute“ und das „alle“ im Veranstaltungsmotto gleichermaßen wichtig seien: Ziel der Schulpolitik sei es, die bestmögliche Bildung zu erreichen, und das für alle Kinder und Jugendlichen gleichermaßen. Chancengleichheit für alle – das sei nach wie vor die Richtschnur sozialdemokratischer Bildungspolitik. Deshalb hat die SPD schon jetzt das Büchergeld, die Studiengebühren und die Gebühren für das Mittagessen an den Kitas abgeschafft. Und schon bald wird die Kita-Betreuung für alle Kinder ab dem zweiten Lebensjahr für fünf Stunden täglich garantiert und kostenfrei sein.

Sven Tode begrüßt die TeilnehmerInnen der Veranstaltung mit Ties Rabe.

Schulsenator Rabe führte dann aus, was er für das Ziel „gute Schulen“ bereits erreichen konnte: Es werden deutlich mehr Lehrerinnen und Lehrer eingestellt als vorher, und die Klassen sind deutlich kleiner, vor allem an Schulen in sozialen Problemgebieten. Der Ausbau der Stadtteilschulen gehe massiv voran, genauso wie die ganztätige Bildung und Betreuung an den Grundschulen. Schon im kommenden Schuljahr werden fast alle Hamburger Grundschulen ein verlässliches und hochwertiges Angebot bis 16 Uhr anbieten. Die größte Herausforderung liegt für ihn im Schulbau: Die Etablierung der Stadtteilschulen, die kleineren Klassen und der flächendeckende Ausbau der Ganztagsschulen erforderten einen erheblichen Aus- und Zubau an vielen Schulen. Außerdem müssen viele Schulen saniert werden. Dafür hat der Senat bis 2020 zwei Milliarden Euro bereit gestellt, über 200 Millionen pro Jahr. „Ich komme mir manchmal mehr wie ein Bausenator vor, als wie ein Schulsenator“ scherzte Ties Rabe daher. So viele Bauprojekte abzuwickeln gehe nicht von heute auf morgen, sondern verlange einen langen Atem. Aber es werde so schnell wie möglich vorangehen, versprach der Senator.

In der anschließenden Diskussion ging es denn auch in erster Linie um solche konkreten Baufragen, weniger um grundsätzliches. Dabei konnte die anwesende Leiterin der neuen Stadtteilschule in der Humboldtstraße 89 in Barmbek-Süd, Frau Pilnitz, (bisher noch Zweigstelle der Heinrich-Hertz-Schule) über den erfolgreichen Start der Schule und die herausragenden Profile in Theater, Sport und Berufsorientierung berichten. Um weiter erfolgreich zu sein, forderte sie vom Senator eine zügige und planmäßige Umsetzung der nötigen Bauvorhaben, was dieser gern zusagte.

Auch der Übergang von der bisherigen Hortbetreuung für die Grundschulkinder am Nachmittag in das neue System der Ganztagsbetreuung an den Grundschulen sorgte für Gesprächsstoff. Manche Eltern wünschten sich eine längere Übergangszeit, in der ihre Kinder weiterhin Gutscheine für die Horte außerhalb der Schule bekommen könnten. Ties Rabe gestand ein, dass der Start an manchen Schulen noch etwas holprig werden könne, warb aber auch für Verständnis, dass jeder Übergang in der Anfangszeit stets schwierig sei. Dennoch könne man zwei verschiedene Systeme nicht längerfristig parallel laufen lassen, die sich gegenseitig die Ressourcen streitig machten.

Am Ende der Veranstaltung überwog allseits die Zufriedenheit. Ties Rabe dankte dem Publikum erfreut über die konstruktive und vor allem nicht ideologische Diskussion, und so manche Mütter und Väter äußerten sich anschließend lobend über die große Sachkenntnis, die der Senator auch in Detailfragen unter Beweis stellte.

66 Fünftklässler feierten in der Humboldtstraße 89 ihre Einschulung – Sven Tode als begeisterter Gast dabei

Nun war es endlich soweit! Nachdem die Schulbehörde im Frühjahr auf Anregung der Barmbeker SPD und vieler Eltern aus Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde die Einrichtung der neuen Stadtteilschule in der Humboldtstraße 89 beschlossen hatte – vorerst als Zweigstelle der renommierten Heinrich-Hertz-Schule – ging es nun am 6. August endlich los. Und wie!

 

 

Zum Beginn des neuen Schuljahres wurden am Montag morgen die ersten 66 Schülerinnen und Schüler der drei fünften Klassen in der großen Aula der Schule begrüßt – und mit ihnen viele Eltern, Großeltern und andere Angehörige. Unter den Gästen war auch Sven Tode, der sich als Wahlkreisabgeordneter seit Jahren intensiv für die Einrichtung dieser Schule eingesetzt hatte. Begeistert folgte er dem bunten und liebevollen Programm der Feier, zu dem unter anderem eine Darbietung von Siebtklässlern und eine Vorstellung des Barmbeker Puppentheaters gehörte.

Schulleiter Gerd Augustin, die Standortleiterin Karin Pilnitz und die ersten zehn Lehrerinnen und Lehrer sorgten erstmal für Verwirrung – allerdings mit einem Schmunzeln um die Mundwinkel: Die Klassen heißen nicht wie sonst 5a, 5b und 5c, sondern 5L, 5R und 5T. Die Auflösung: Die Buchstaben stehen für die besonderen pädagogischen Profile und Schwerpunkte der Klassen. L steht für Leichtathletik, R für Rudern und T für Theater. Und für alle drei hat die Schule hoch kompetente Partner gewonnen, unter anderem das Ernst-Deutsch-Theater mit seiner Intendantin Isabella Vértes-Schütter als Schul-Patin.

Sven Tode war am Ende glücklich: “Es ist ein schönes Gefühl zu sehen, dass unsere Einschätzung des Bedarfs richtig war und unser Einsatz für dieses neue Schulangebot sich gelohnt hat. Der Start ist besser geglückt, als wir es uns je erträumt hatten. Nun wünschen wir der neuen jungen Schule für die kommenden Jahre alles Gute, und werden natürlich weiterhin politisch helfen, wo immer nötig.”

 

 

 

Stadtteilschule Barmbek-Süd und Grundschule Auf der Uhlenhorst – Die Bedürfnisse aller Kinder müssen berücksichtigt werden

Nach den Plänen der Schulbehörde soll im kommenden August in der Humboldtstraße 89 in Barmbek-Süd eine neue Stadtteilschule starten, zunächst als Dependance der renommierten Heinrich-Hertz-Schule. Gestern hat die Bezirksversammlung Nord dem mit großer Mehrheit zugestimmt. Die SPD begrüßt diese Pläne, denn für die Eltern und Kinder im großen Gebiet Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde gibt es bisher kein solches Schulangebot. Deshalb müssen zur Zeit über 600 Schülerinnen und Schüler auf Schulen in anderen Stadtteilen ausweichen und dabei oft lange Schulwege in Kauf nehmen.

Das Schulgebäude in der Humboldtstraße 89 wird zur Zeit von der Schule Auf der Uhlenhorst mit genutzt, die ihren Sitz am Winterhuder Weg hat. Die Schule war bis vor zwei Jahren eine Grund-, Haupt- und Realschule, und ist seit dem eine reine Grundschule mit Vorschulklassen. Im Gebäude Humboldtstraße 89 wurden bisher die weiterführen H/R-Jahrgänge 5 bis 10 unterrichtet, die letzten Klassen laufen noch aus. Nun möchte die Schule gerne beide Standorte für ihre Grundschulklassen weiter nutzen, die Klassen 1 und 2 am Winterhuder Weg, die Klassen 3 und 4 in der Humboldtstraße. Die Leitung der Schule und ein Teil der Elternschaft (nicht der Elternrat) setzen sich daher vehement gegen die Einrichtung der neuen Stadtteilschule ein möchten den Standort Humboldtstraße 89 weiterhin allein für die Grundschule behalten.

Angesichts der Proteste appelliert der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete für den Wahlkreis Barmbek, Dulsberg, Uhlenhorst und Hohenfelde Dr. Sven Tode jedoch für Fairness und Verständnis für die berechtigten Interessen auch der etwas älteren Kinder:

Ich kann verstehen, dass es schwer fällt, sich von liebgewordenen Besitzständen zu lösen. Natürlich ist das jetzige Raumangebot der Grundschule mit zwei kompletten Schulgebäuden außerordentlich luxuriös. Aber es wäre nicht gerecht, diese privilegierte Überversorgung aufrechtzuerhalten, wenn für andere Kinder schon der minimale Platz fehlt. Deshalb bitte ich um Verständnis dafür, dass wir einen fairen Interessenausgleich zwischen allen Schüler- und Elterngruppen brauchen.

Sven Tode

Sven Tode weist außerdem darauf hin, dass das Schulgebäude in der Humboldtstraße auch bisher immer für eine weiterführende Schule vorgesehen war und auch entsprechend mit Fachräumen ausgerüstet ist.

Der Bedarf nach einer Stadtteilschule in Barmbek-Süd ist völlig unumstritten. Bis gestern galt das auch für die CDU, deren Kommunalpolitiker im Bildungsausschuss der Bezirksversammlung noch vor wenigen Tagen zusammen mit SPD, FDP und Linken für die Pläne gestimmt haben. Deshalb hat Sven Tode auch kein Verständnis dafür, wenn der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Voet van Vormizeele die Stadtteilschule jetzt plötzlich als „sozialdemokratisches Prestigeprojekt“ verunglimpft und dabei in seinem Statement sogar falsche Angaben zur zukünftigen Zügigkeit der Grundschule macht:

Das ist wirklich blanker Opportunismus. Und es ist ignorant gegenüber den vielen Familien, die ihre Kinder nicht auf ein Gymnasium schicken können oder wollen, sondern auf die Stadtteilschule angewiesen sind. Diese Familien wissen nun, dass sie von der CDU keine Rücksicht zu erwarten haben.

Sven Tode

Auch über die kompromisslose Interessenpolitik der Leitung der Grundschule ist Tode irritiert:

Hier wird der Eindruck erweckt, als gäbe es bald nicht mehr genug Plätze für die Grundschüler im Stadtteil. Aber dem ist natürlich nicht so: Die Schule Auf der Uhlenhorst wird lediglich um einen Zug von vier auf drei Züge verkleinert, und damit wieder auf den Stand gebracht, den sie bis zum letzten Jahr seit langem hatte. Und im Ausgleich wird genau dieser eine Zug an der direkt benachbarten Grundschule in der Humboldtstraße 30 zusätzlich eingerichtet, inklusive Vorschul- und Hortkapazitäten. Insgesamt ist selbstverständlich auch in Zukunft genug Platz für alle Grundschüler vorhanden, und zwar nah vor Ort.

Sven Tode

Unvermeidlich ist, dass an allen beteiligten Schulstandorten Um- und Zusatzbauten vorgenommen werden müssen. Aber das gilt in den kommenden Jahren für die meisten Hamburger Schulen, denn allein die Verkleinerung der Klassen, die Einführung moderner Unterrichtsformen und der Ausbau der Ganztagsbetreuung erfordern fast überall zusätzliche Raumkapazitäten. „Solche Baumaßnahmen bringen natürlich immer Unannehmlichkeiten mit sich“, räumt Tode ein: „Doch das ist nur vorübergehend, und danach sind die Lernbedingungen für alle Kinder umso besser.“

Aber der legitime Wunsch, selbst von Umbauten verschont zu bleiben, sollte nicht zur Folge haben, anderen Kindern dafür umso mehr Nachteile zuzumuten. Deshalb hat Tode auch kein Verständnis dafür, dass unter den Eltern an der Schule Auf der Uhlenhorst offenbar völlig irrationale Ängste geschürt werden, so als ob die anstehenden Bauarbeiten einen Schulbetrieb unmöglich machen würden oder sogar Leib und Leben der Kinder gefährden könnten:

Bei allem Verständnis für den legitimen Einsatz für die eigenen Interessen, aber man sollte dabei nicht so sehr überziehen, dass ein Dialog mit Argumenten und gemeinsamen Lösungen nicht mehr möglich wird. Die Verantwortlichen sind als Beamte schließlich auf das Gemeinwohl verpflichtet, nicht nur auf die jeweiligen Eigeninteressen. Und wenn andere Teile der Elternschaft, die den Wunsch nach einer Stadtteilschule teilen und unterstützen, sich mittlerweile an ihrer Schule so eingeschüchtert fühlen, dass sie sich hilfesuchend an uns wenden, ist das auch kein gutes Zeichen.

Sven Tode

Deshalb richtet die SPD an die protestierenden Eltern das Angebot zum Dialog und die Bitte um Verständnis: „Vielleicht wollen ja auch Ihre Kinder später einmal auf eine Stadtteilschule gehen? Dann sollten sie die Chance dazu haben, und zwar vor Ort in ihrem Lebensumfeld.“

Der Bürgerschaftsabgeordnete Sven Tode ist zufrieden über Erfolg mehrjähriger Bemühungen

Im Schulgebäude in der Humboldtstraße 89 in Barmbek-Süd wird ein neuer Standort für eine Stadtteilschule eröffnet, wahrscheinlich bereits zum kommenden Schuljahr. Vorerst wird das neue Schulangebot als Dépendance der renommierten Heinrich-Hertz-Schule eingerichtet. Mittelfristig ist auch die Gründung einer eigenständigen neuen Schule denkbar. Diese erfreuliche Nachricht ist Teil des neuen Schulentwicklungsplanes für Hamburg, den Schulsenator Ties Rabe am Dienstag vorgestellt hat. Alle anderen weiterführenden Schulen im Barmbeker Bereich bleiben ebenfalls erhalten.

Damit wird eine Forderung eingelöst, für die die Barmbeker SPD sich seit zwei Jahren eingesetzt hatte. Insbesondere der Bürgerschaftsabgeordnete für den Wahlkreis Barmbek, Dulsberg, Uhlenhorst und Hohenfelde Dr. Sven Tode hatte sich seit dem Regierungswechsel im Frühjahr intensiv darum bemüht, dieses Wahlversprechen einzulösen. Dementsprechend zufrieden ist er nun:

Ich freue mich wahnsinnig über diese Entscheidung! Wir haben schon unter der CDU-Regentschaft für dieses Ziel gekämpft, aber vergebens. Sehr viele Eltern haben mir gegenüber deutlich gemacht, dass sie sich ein wohnortnahes Schulangebot in Barmbek-Süd wünschen, denn die nächsten Stadtteilschulen sind alle weiter weg. Und alle Zahlen über heutige Schüler und zukünftige Geburten sprachen für diese Entscheidung, davon konnten meine Bezirkskollegen und ich den Schulsenator schließlich persönlich überzeugen. Ein weiteres Mal beweisen wir als SPD, dass uns die Interessen der Eltern und Kinder wichtig sind.

Sven Tode

Auch über die Lösung, dass der neue Schulstandort als Dépendance der Heinrich-Hertz-Schule eingerichtet wird, ist Tode rundherum glücklich:

Die Heinrich-Hertz-Schule hat ein ausgezeichnetes pädagogisches Renommee und ist bei den Eltern überaus beliebt. Unter der Trägerschaft dieser Schule ist garantiert, dass die Eltern sich auf eine hohe Unterrichtsqualität verlassen können. Und in der Humboldtstraße 89 ist ein schönes und bestens ausgestattetes Schulgebäude vorhanden. Insgesamt könnten die Voraussetzungen für diese neue Stadtteilschule also gar nicht besser sein. Auch alle anderen Schulen im Barmbeker Bereich haben eine klare Perspektive für die Zukunft. Das ist ein schöner Erfolg für die Eltern und Kinder in Barmbek, Uhlenhorst und Hohenfelde.

Sven Tode

Anmeldezahlen bestätigen: Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde brauchen eine eigene Stadtteilschule

Der SPD-Bezirksabgeordnete und Kandidat für die Bürgerschaft im Wahlkreis Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg Dr. Sven Tode hat angesichts der aktuellen Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen die Forderung der SPD bekräftigt, im Raum Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde eine weitere Stadtteilschule einzurichten.

Bisher müssen die Kinder aus diesen Stadtteilen, die auf eine Stadtteilschule gehen wollen, auf die Schulen in den angrenzenden Stadtteilen in Barmbek-Nord, Dulsberg und St. Georg ausweichen. Infolgedessen sind dort nun die Anmeldezahlen in die Höhe geschnellt: Die Stadtteilschule Barmbek verzeichnet für das kommende Schuljahr 66 Anmeldungen anstatt 39 im Vorjahr, und die Anmeldungen an der Schule Grießstraße/Lohmühlen in St. Georg haben sich von 51 auf 113 sogar mehr als verdoppelt. An der Schule Alter Teichweg ist die Anmeldezahl geringfügig zurückgegangen, aber mit 86 immer noch sehr hoch. SPD-Kandidat Sven Tode erklärt dazu:

Diese Zahlen zeigen zweierlei.

Zum einen, dass die neue Schulform Stadtteilschule von den Eltern gut angenommen wird. Das ist erfreulich, denn wir wollen, dass sie eine erfolgreiche und gute Alternative zum Gymnasium wird.

Zum zweiten zeigen die Zahlen, dass es im Bereich Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde eine große Nachfrage nach dieser Schule gibt. In diesem großen Gebiet gibt es mit dem Gymnasium Lerchenfeld nur eine weiterführende Schule.

Die Kinder, die auf eine Stadtteilschule wollen, müssen zum Teil weite Schulwege in Kauf nehmen. Wir wollen, dass sich das ändert. Wir brauchen eine zusätzliche Stadtteilschule für Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde, zumal in Barmbek und Hohenfelde bald neue Wohnungen für Familien entstehen werden.

Sven Tode