Beiträge mit dem Tag: G20-Gipfel

Bürgermeister bei G20-Sonderausschuss – Vorwürfe der Opposition laufen erkennbar ins Leere

Dr. Sven Tode, Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg: Unser Bürgermeister stellt sich der Verantwortung!

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat gestern im G20-Sonderausschuss der Bürgerschaft sehr ausführlich und sehr detailliert zu den gesamten Vorbereitungen des Gipfel-Treffens Stellung genommen.

Dazu Martina Friederichs, Obfrau der SPD-Bürgerschaftsfraktion im G20-Sonderausschuss: “Im Gegensatz zur Hamburger CDU, die über ihre Kanzlerin selbst Teil dieser Veranstaltung war und ist, stellt sich der Erste Bürgermeister seiner Verantwortung. Nach der gestrigen Befragung wurde einmal mehr deutlich, wie akribisch alle Sicherheitsorgane von Bund und Ländern im engen Schulterschluss das Gipfel-Treffen vorbereitet haben. Sowohl Kanzlerin Merkel wie auch Bürgermeister Scholz wurden fortlaufend über den jeweiligen Stand der Dinge unterrichtet. Ende Mai, gut einen Monat vor Beginn von G20, hatten alle Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern im Beisein von Kanzlerin Merkel und Bürgermeister Scholz noch einmal explizit deutlich gemacht, dass die Sicherheit während des G20-Gipfels gewährleistet werden kann. Die Rekonstruktion der Fakten ergab gestern, dass sämtliche Sicherheitsbehörden permanent damit befasst waren, neue Hinweise und Informationen in der Lagebeurteilung zu berücksichtigen und das Sicherheitskonzept entsprechend anzupassen. Es stünde auch der Opposition gut zu Gesicht, diese Fakten zur Kenntnis zu nehmen und sich nicht in Legendenbildungen zu verlieren, ihre Vorwürfe liefen auch gestern erkennbar ins Leere. Der Bürgermeister hat zudem noch einmal deutlich gemacht, wie sehr ihn die nicht vorhersehbaren Gewaltausbrüche beispielsweise in Altona oder in der Osterstraße erschüttert haben. Mit diesen Vorfällen wird sich der Ausschuss noch im Detail befassen, dann wird gerade auch die CDU zeigen können, ob sie ein echtes Aufklärungsinteresse hat oder ob ihr eher daran gelegen ist, den G20-Sonderausschuss für politische Stimmungsmache zu nutzen.”

 

 

Europatag in der Stadtteilschule Helmuth Hübener

Heute am Europatag war ich an der Stadtteilschule Helmuth Hübener in Barmbek. Schülerinnen und Schüler von zwei 12. Klassen und einer 11. Klasse diskutierten erfrischend offen und teilweise überraschend über Themen wie EU-Werte, Flüchtlingspolitik und G20-Gipfel. Aber auch lokale Themen wie der Thor-Steinar-Laden in der Fuhle oder die Mitarbeit der SchülerInnen am Jugendforum Barmbek wurden besprochen. Die Idee aus dem Europäischen Parlament, dass jede/r Jugendliche mit 18 Jahren ein kostenloses Interrailticket geschenkt bekommt, um einen Monat lang günstig andere europäische Länder und Menschen kennenzulernen zu können, wurde allgemein begrüßt. Vielleicht wird diese Idee doch noch einmal umgesetzt. Denn was hilft besser gegen Nationalismus als gemeinsam Erfahrungen mit Menschen aus anderen Ländern zu machen?