Beiträge mit dem Tag: Förderung des Radverkehrs

Radverkehr in Hamburg: Attraktive Angebote fördern das Umsteigen

Dr. Sven Tode (SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg).

Im Rahmen der “Fahrradwerkstatt” hat Bürgermeister Peter Tschentscher Maßnahmen zur Radverkehrsförderung in Hamburg vorgestellt. Thema waren unter anderem das erweiterte Angebot von StadtRad sowie der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.

Dazu Sven Tode (SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg): “Von der Förderung des Radverkehrs in meinem Wahlkreis profitieren alle anderen Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch die Autofahrer, da infolge dessen weniger Autofahrer die Straßen nutzen. Gleichzeitig reparieren wir Straßen und Fußwege und erweitern unser U- + S-Bahn-Netz und beschleunigen unsere Metrobuslinien. Von unser Verkehrspolitik profitieren alle Hamburger!”

Dazu Lars Pochnicht, Radverkehrsexperte der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Die Radverkehrsförderung in Hamburg ist eine Erfolgsgeschichte. Neue Fahrradstrecken, die hohe Anzahl von Bike+Ride-Anlagen und eine ab Februar 2019 modernisierte StadtRAD-Flotte werden den Radverkehr in unserer Stadt weiter stärken. Wir freuen uns sehr, dass das attraktive Angebot auf eine hohe Nachfrage trifft. Denn jeder, der mit Rad, Bus oder Bahn unterwegs ist, trägt dazu bei, die Straßen zu entlasten und das Klima zu schonen. Der wachsende Anteil des Radverkehrs am Verkehrsaufkommen zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wenn das Angebot stimmt, steigen die Hamburgerinnen und Hamburger um. Dafür setzen wir Anreize, ohne eine Verkehrsgruppe zu bevorzugen. Für die SPD gilt: Gute Mobilität berücksichtigt alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer – egal, ob sie mit dem Rad, dem Auto oder zu Fuß unterwegs sind.”

 

Radverkehr: „Hamburg setzt auf den Ausbau sicherer Radverkehrsanlagen“

Dr. Sven Tode, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg begrüßt Fortschritte im Fahrradverkehr, weil alle Verkehrsteilnehmer davon profitieren!

In einer aktuellen Studie wirft  der Umweltverband Greenpeace deutschen Großstädten – darunter auch Hamburg – vor, zu wenig Mittel für die Förderung des Radverkehrs bereitzustellen.

Dazu Lars Pochnicht, radverkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Seit dem Regierungswechsel 2011 haben wir die Ausgaben für den Radverkehr kontinuierlich erhöht. 2017 waren die Ausgaben mit 17 Millionen Euro  mehr als dreimal so hoch wie noch 2011. Pro Kopf entspricht das einer Investitionssumme von 9,44 Euro – also deutlich mehr als die 2,90 Euro, die aus der Studie von Greenpeace hervorgehen. Darüber hinaus wurden rund drei Millionen Euro für den Ausbau und Betrieb der StadtRAD- und Bike&Ride-Systeme aufgewendet. Hinzu kommen bauliche Maßnahmen bei der Straßensanierung und der Ausbau des ÖPNV, von dem auch der Radverkehr profitiert. Hamburg hat die Bedeutung sicherer Radverkehrsanlagen schon lange erkannt und wird durch neue Velorouten, Radschnellwege und die zunehmende Umsetzung des Bike+Ride-Entwicklungskonzepts auch zukünftig die Radverkehrsinfrastruktur weiter vorantreiben.“

Dazu Sven Tode, Wahlkreisabgeordneter von Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg: “Radfahren ist gesund und gut für die Umwelt. Von der  Förderung des Radverkehrs, insbesondere der Neubau von Radwegen, Velorouten und Radschnellwegen profitieren insbesondere auch allen anderen Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Autofahrer, da z.B. durch die räumliche Trennung von Fußgängern und Radfahrern beide besser geschützt werden.  Mehr Radfahrer entlasten unsere Straßen, wovon letztendlich auch der Autoverkehr profitiert. Schließlich profitieren alle Menschen von sauberer Luft, wenn immer mehr Menschen Fahrradfahren oder zu Fuß gehen.”

Hintergrund:

In der Greenpeace-Studie wurden die öffentlichen Haushalte der sechs größten deutschen Städte Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt und Stuttgart untersucht.  Demnach gibt Stuttgart 5 Euro pro Einwohner für den Radverkehr aus, gefolgt von Berlin (4,70 Euro), Frankfurt (4,30 Euro) und Hamburg. Dahinter folgen laut Studie noch Köln (2,80 Euro) und München (2,30 Euro).