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Der Hamburger Senat hat heute verkündet, dass die Ehrenbürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg an die Kinderbuchautorin Kirsten Boie verliehen werden soll. Die Hamburgische Bürgerschaft wird darüber in ihrer Sitzung am 18. Dezember 2019 beschließen.

“Bildung für alle – von Kindesbeinen an – ist ein zentrales Anliegen sozialdemokratischer Politik. Kirsten Boies Bücher begleiten viele Kinder von Beginn an und wecken ihre Lust zu lesen. Dass ihr Engagement mit der Ehrenbürgerschaft gewürdigt werden soll, finde ich toll!”

Sven Tode, Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Dulsberg und Hohenfelde

Dirk Kienscherf, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Wir begrüßen den Vorschlag des Senats, Kirsten Boie zur Hamburger Ehrenbürgerin zu machen ausdrücklich und werden diesen in der Bürgerschaft unterstützen. Kirsten Boie greift in ihren wunderbaren Büchern die wichtigen Themen der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen auf. Von Geschwisterrivalität über Adoption bis hin zur Digitalisierung und vieles mehr findet sich in ihren Büchern in altersadäquater und sehr ansprechender Weise wieder. Auch danken wir Ihr für Ihr herausragendes Engagement rund um die Leseförderung für Kinder. Zu Recht hat sie bereits zahlreiche Preise im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur erhalten und ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.”

In Hamburg und weltweit gehen heute hunderttausende Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße. Die SPD-Bürgerschaftsfraktion unterstützt die Forderung der Fridays-for-Future-Bewegung nach einem besseren Klimaschutz.  

Klimastreik in Hamburg: 70.000 demonstrieren für mehr Klimaschutz!

Es ist wichtig für unsere Gesellschaft, dass Menschen sich politisch engagieren und für ihre Zukunft kämpfen. Wir als SPD unterstützen ausdrücklich das Ziel eines besseren Klimaschutzes. Die Zukunft Hamburgs liegt in einer klimafreundlichen und CO2-freien Energieversorgung. Deshalb haben wir das erste Kohleausstiegsgesetz Deutschlands verabschiedet, die Verkehrswende eingeleitet und beschlossen, den Hafen klimafreundlich weiterzuentwickeln. Zusammen mit Forschungseinrichtungen, der Wirtschaft und unseren Nachbarländern Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern arbeiten wir daran, die Stromversorgung bis zum Jahr 2035 zu 100 Prozent aus regenerativen Energien decken zu können. Was wir in Hamburg und Norddeutschland auf den Weg bringen, muss in ganz Deutschland gelingen. Hier ist auch der Bund gefordert, jetzt die Weichen auf einen konsequenten Klimaschutz zu stellen. Das heißt mehr Windenergie, mehr leistungsfähige Netze und eine Kostenentlastung der regenerativen Energien. Für uns ist dabei klar: Die Klimafrage ist auch eine soziale Frage. Die Antworten darauf müssen immer den sozialen Ausgleich und die Folgen auf die Beschäftigung berücksichtigen. Aber die Chancen sollten wir eindeutig in den Vordergrund stellen, auch für Arbeitsplätze, für Wachstum in Deutschland, für wirklich neue Innovationen, dann haben wir die richtige Begeisterung dafür und die richtige Motivation.

Rauch steigt auf in einer Schreinerwerkstatt in der Straße Schwarzer Weg 3. Ein Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Barmbek (F 2926). Mit zwei Löschfahrzeugen rücken die freiwilligen Helfer an. Die Einsatzzentrale der Feuerwehr Hamburg nennt diese Einsatzlage „FEU Y“, das bedeutet: ein Feuer mit Menschenleben in Gefahr, da sich noch Menschen im Gebäude befinden. Mit Atemschutzmaske und Pressluftflaschen auf dem Rücken dringen die Feuerwehrmänner blitzschnell zum Brandherd vor und retten insgesamt zwei Personen. Keine 30 Minuten später kommt die Einsatzmeldung „eingeklemmte Person unter Anhänger“. Der Anhänger wird angehoben und die darunter liegende Person erfolgreich gerettet und erstversorgt.

Zum Glück waren dies nur Übungen. Hohe Professionalität und großes Engagement zeichnet die Kameraden und Kameradinnen um Wehrführer Birger Christiansen aus. Davon konnte sich Dr. Sven Tode, der Wahlkreisabgeordnete der SPD für Barmbek, Dulsberg, Uhlenhorst und Hohenfelde persönlich überzeugen. Er durfte am Mittwoch an einem Dienstabend der Freiwilligen Feuerwehr Barmbek teilnehmen und den beiden Übungen zusehen, und war sichtlich beeindruckt:

„Die Bürger unserer Stadt können sich auf das Verantwortungsbewusstsein und den Einsatzwillen ihrer Freiwilligen Feuerwehr in Barmbek verlassen. Die SPD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft räumt dem selbstlosen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren, gerade in einer Zeit, in der materielle Werte häufig im Vordergrund stehen, einen hohen Stellenwert ein.“

Sven Tode (SPD)

Was vielen nicht bekannt ist: 28 Feuerwehrmänner und -frauen der Freiwilligen Feuerwehr schützen zusammen mit der Berufsfeuerwehr die Menschen in Barmbek-Nord, Dulsberg und Steilshoop. Sie bekommen dafür keine Bezahlung und opfern ihre Freizeit , um die Menschen, Tiere und Sachwerte in ihrem Einsatzgebiet zu schützen. Die Freiwillige Feuerwehr Barmbek ist von montags bis donnerstags von 18 – 6 Uhr in Rufbereitschaft, am Wochenende sogar rund um die Uhr und fährt im Jahr ca. 100 Einsätze. Grundlage für die Tätigkeit in der FF ist eine 12-monatige Grundausbildung. Darauf aufbauend findet wehrintern die Aus- und Weiterbildung an zwei Dienstabenden im Monat statt. Ergänzt wird die Ausbildung durch weitere Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule.

Sven Tode bedankt sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Barmbek für einen interessanten Abend und verspricht:

„Ehrenamtliches Engagement ist wichtig für eine demokratische Gesellschaft. Es hat mehr Wertschätzung verdient. Ich werde mich politisch dafür einsetzen, dass Sie diese Wertschätzung bekommen.“

Sven Tode (SPD)