Beiträge mit dem Tag: Dr. Sven Tode

Tag des Wissens: 40 Jahre Innovation und Fortschritt an der TUHH

Dr. Sven Tode (SPD) Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

Heute feiert die Technische Universität Hamburg (TUHH) ihr 40-jähriges Bestehen. Anlässlich der Feierlichkeiten wird am Samstag, den 22. September, der Tag des Wissens auf dem Campus der Hochschule stattfinden. Hamburgerinnen und Hamburger erleben hier Wissenschaft zum Anfassen rund um das Thema “Digitale Zukunft”.

Dazu Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Im Namen meiner Fraktion gratuliere ich der Technischen Universität Hamburg herzlich zu ihrem Jubiläum. Die Geschichte der Technischen Universität ist geprägt von Forschungsdrang, Innovationsfreude, hervorragenden Leistungen in der Lehre und erfolgreichen Transferleistungen aus der Wissenschaft in die Praxis. Viele schlaue Köpfe wurden und werden hier ausgebildet, um im Anschluss mit ihren Ideen, ihrem Wissen und ihrer Neugier in die Arbeitswelt aufzubrechen. Dass die Hochschule ein Erfolgsmodell ist, hat auch der Wissenschaftsrat unterstrichen. Wir haben die Universität im vergangenen Jahr erfolgreich auf Wachstumskurs gebracht, um sie zur führenden Technischen Hochschule im Norden zu machen. Ich blicke mit Vorfreude auf die kommenden Jahre und die wichtigen Impulse aus der TUHH. Beim Tag des Wissens, der diesen Samstag stattfindet, können sich Hamburgerinnen und Hamburger selbst einen Eindruck verschaffen, mit welchen spannenden Ideen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die digitale Zukunft mitgestalten.”

 

500.000 Euro aus Sanierungsfonds: Neues Haus für Barrierefreiheit bündelt Kompetenzen

Dr. Sven Tode (SPD) Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

In einem “Haus für Barrierefreiheit” am Alsterdorfer Markt sollen künftig Beratungs- und Informationsangebote, Fortbildungen, Ausstellungen und Fachveranstaltungen zum Thema Barrierefreiheit konzentriert werden. Einen entsprechenden Antrag bringen SPD und Grüne in die nächste Bürgerschaftssitzung ein. Das “Haus Michelfelder” soll dazu mit Mitteln des Sanierungsfonds Hamburg 2020 für 500.000 Euro barrierefrei ausgebaut und zum neuen Standort für das “Kompetenzzentrum Barrierefreiheit” und das “Beratungszentrum für technische Hilfen und Wohnraumanpassung” werden. Geplant ist, dass weitere Träger und Vereine von und für Menschen mit Behinderung im Haus für Barrierefreiheit ihren dauerhaften Standort finden.

Dazu Dr. Sven Tode, Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg:”Barrierefreiheit ist ein wichtiges Anliegen der Menschen in meinem Wahlkreis. Gerade viele ältere Menschen haben den Wunsch länger in der eigenen Wohnung zu leben. Dieses neue Beratungsangebot kann helfen, dass dieses ermöglicht wird.”

Dazu Regina Jäck, Fachsprecherin für Menschen mit Behinderung der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Die Bündelung der hamburgischen Kompetenz für Barrierefreiheit an einem Standort in Kombination mit einem Beratungs- und Ausstellungsangebot für Bürgerinnen und Bürger ist bundesweit einzigartig. Das ,Haus für Barrierefreiheit’ ist ein wichtiger Baustein für den Weg Hamburgs zu einer Inklusionsmetropole. Ich freue mich, dass damit für das wichtige Thema der Barrierefreiheit ein Leuchtturm entsteht, der für alle Hamburgerinnen und Hamburger sichtbar und nutzbar sein wird.”

Dazu Mareike Engels, sozialpolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: “Das Kompetenzzentrum Barrierefreiheit bekommt ein Dach über den Kopf. Insgesamt 500.000 Euro sollen aus der Sanierungsreserve bereitgestellt werden, um das denkmalgeschützte ,Haus Michelfelder’ am Alsterdorfer Markt umzubauen und zu einem Haus der Barrierefreiheit zu machen. Das ist ein deutschlandweit einmaliges Vorhaben, das insbesondere von der Behindertenselbsthilfe umgesetzt wird. Je mehr Kompetenzen im Bereich Barrierefreiheit gebündelt werden, desto besser kann Hamburg den Anspruch umsetzen, eine Stadt für alle zu sein. Ich bin mir sicher, dass das neue ,Haus für Barrierefreiheit’ als Think Tank Vorreiter in diesem Bereich sein wird.”

Hintergrund:

Die Einrichtung des “Kompetenzzentrums Barrierefreiheit” wurde mit einem Ersuchen der Hamburgischen Bürgerschaft (Drs. 21/11249) im Dezember 2017 beschlossen und wird mit der Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen e.V. (LAG) im Verbund mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein und dem Verein “Barrierefrei Leben” umgesetzt. Das “Haus für Barrierefreiheit” wird das Kompetenzzentrum mit weiteren Einrichtungen, wie etwa dem seit 1991 bestehenden “Beratungszentrum für technische Hilfen und Wohnraumanpassung”, räumlich zusammenführen und so eine zentrale Anlaufstelle bei Fragen rund um das Thema Barrierefreiheit bieten.

 

 

Unterwegs im Wahlkreis mit Dirk Kienscherf

Zu Besuch in der Frohbotschaftskirche auf dem Dulsberg

Unser Fraktionsvorsitzender Dirk Kienscherf besucht vom 30. Juli bis zum 12. September im Rahmen seiner “Sommertour” alle Wahlkreise in Hamburg und kommt dabei, zusammen mit den Abgeordneten vor Ort, ins Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Am Montag war ich mit ihm und Sylvia Wowretzko im Wahlkreis unterwegs und habe unter anderem die Frohbotschaftskirche auf dem Dulsberg besichtigt. Hier wird bald eine neue Kindertagesstätte und ein neues SOS-Kinderdorf auf dem Straßburger Platz eröffnet. Außerdem haben wir mit interessierten Bürgern und der IG Fuhle über ihre Anliegen und Ideen gesprochen. Ein wichtiges Thema war beispielsweise die Planung zur Weiterentwicklung der Magistrale-Nord. Vielen Bürgern ist es hierbei wichtig, die Magistrale zu einem lebendigen, öffentlichen Stadtraum weiterzuentwickeln, in dem die Bürger trotz des enormen Verkehrsaufkommens gut und gesund leben können. Ich teile diese Ansicht und freue mich, dass die Begrünungspläne (z.B. 800 neue Bäume, Fahrbahnreduzierung)  in das Leitbild für die Magistrale aufgenommen wurden. Das Leitbild, an dem nicht nur die Politik mitgewirkt hat, sondern auch engagierte Bürger und Experten der Städteplanung, muss bei allen weiteren Bauprojekte entlang der Magistrale berücksichtigt werden. Es wird nach der Sommerpause im Stadtentwicklungsausschuss und der Bezirksversammlung beschlossen.

Studiengang für Geburtshilfe in Hamburg: Hebammen an die Hochschule

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen setzen sich mit einer Initiative zur nächsten Bürgerschaftssitzung dafür ein, einen Studiengang für Hebammen in Hamburg einzurichten. Hierzu braucht es auch ein neues Berufsgesetz auf Bundesebene, das derzeit erarbeitet wird. Der Reformprozess wird durch EU-Richtlinien angetrieben.

Dr. Sven Tode, Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

Dazu Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Es ist gut, dass wir jetzt die Akademisierung der Hebammenausbildung vorantreiben. Bei diesem wichtigen Beruf ist es notwendig, dass für die Ausbildung die besten Voraussetzungen gewährleistet sind.  Am Wissenschafts- und Gesundheitsstandort Hamburg haben wir optimale Bedingungen für eine hochwertige Ausbildung: Das genießt weit über die Landesgrenzen hinaus einen exzellenten Ruf. Die HAW Hamburg mit ihrer Fakultät für Life Science ist eine ausgezeichnete Kooperationspartnerin für eine praxisorientierte Ausrichtung der akademischen Hebammenausbildung.”

Dazu Sylvia Wowretzko, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Hebammen haben eine zentrale Rolle in der Versorgung von Frauen und Neugeborenen und es ist unser Ziel, die hohe Qualität der Hebammenleistungen langfristig zu sichern. Dazu gehört die Attraktivität des Berufsstands zu steigern und auch weiterhin den Berufsnachwuchs zu sichern. Die Anforderungen an den Hebammenberuf sind in den letzten Jahren immer komplexer geworden. Das Tätigkeitsspektrum, aber auch die Form der Berufsausübung haben sich grundlegend verändert. Hamburg ist ein deutschlandweit herausragender Gesundheitsstandort. Gerade hier ist es deswegen an der Zeit für eine Ausbildung der Hebammen auf Hochschulniveau, die einen hohen Praxisanteil beinhaltet.”

Dazu Christiane Blömeke, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Bürgerschaftsfraktion: “Wir wollen keine Zeit verlieren, wenn es darum geht, Hamburgs zukünftige Hebammen auch an der Universität auszubilden. Damit erhöhen wir die Attraktivität des Hebammenberufes und passen die Ausbildung an die gesteigerten Anforderungen an. Denn eines ist klar: Die personelle Lage in den Geburtskliniken ist auch in Hamburg angespannt. Eine Hebamme für die wichtige Nachsorge zu finden, ist mancherorts ein Glücksfall. Es muss aber in allen Hamburger Stadtteilen der Regelfall werden! Ein gutes und vielschichtiges Ausbildungsangebot ist Voraussetzung, um viele Menschen für diesen Beruf zu gewinnen. Hamburg wird also startklar sein, wenn das neue Berufsgesetz für Hebammen auf Bundesebene kommt. Um den Studiengang attraktiv zu gestalten und einen hohen Praxisanteil zu gewährleisten, soll es eine Kooperation zwischen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften und dem Universitätsklinikum Eppendorf geben. Wir wollen zudem, dass die Erfahrungen heute praktizierender Hebammen von Anfang an mit in die Planungen zu diesem neuen Studiengang einfließen.”

Dazu René Gögge, wissenschaftspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: “Einmal mehr zeigt sich die Bedeutung der HAW für die Ausbildung qualifizierter Kräfte in unserer Stadt. Eine so starke Fachhochschule wünschen sich viele Länder. Das Modell der künftigen Hebammenausbildung macht daneben erneut klar, dass Kooperationen zwischen den Hochschulen gut für die beteiligen Einrichtungen, aber vor allem gut für die Wissenschaftsstadt Hamburg sind. Diesem Vorbild sollen gern weitere folgen.”

Hintergrund:

Der Beruf der Hebamme ist im Wandel. Die EU hat bereits festgelegt, dass ab 2020 zwölf allgemeinbildende Schuljahre für angehende Hebammen verpflichtend sind. Der Hebammenberuf wird also auch in Deutschland akademisch. Im Bund wird zurzeit ein neues Berufsgesetz für Hebammen erarbeitet. Hier werden die Rahmenbedingungen für die Erstellung der Studienkonzepte geregelt. Auch die notwendigen Übergangsregelungen zur Überführung der berufsfachschulischen Ausbildung in die hochschulische Qualifikation werden enthalten sein. Unklar ist bislang, ob der gesamte Berufsstand akademisiert wird (Vollakademisierung) oder die berufsfachschulische Ausbildung parallel bestehen bleiben kann.

 

Nachfolge von Olaf Scholz: Tschentscher und Leonhard sollen Bürgermeister bzw. SPD-Vorsitzende werden

Dr. Peter Tschentscher, Olaf Scholz, Dr. Melanie Leonhard und Dr. Andreas Dressel

Der Vorstand der SPD Hamburg  schlägt Dr. Peter Tschentscher für das Amt des Ersten Bürgermeisters vor. Olaf Scholz legt Landesvorsitz der SPD Hamburg nieder. Der Vorstand nominiert Dr. Melanie Leonhard als Nachfolgerin an der Spitze der Partei.

Sven Tode: “Ich bedanke mich bei Olaf Scholz für seine hervorrangende Regierungszeit als Erster Bürgermeister. Hamburg hat ihm viel zu verdanken, so die Abschaffung der Studien- und Kita-Gebühren, erhebliche Fortschritte im (sozialen) Wohnungsbau, Sanierung der öffentlichen Finanzen und Infrastruktur (z.B. Schulen, Straßen, Radverkehr), der Fertigstellung der Elbphilharmonie und vieles mehr. Olaf Scholz steht für gutes Regieren, dass er in seiner neuen verantwortungsvollen Position als Bundesfinanzminister weiterführen wird. Es ist eine kluge und folgerichtige Entscheidung Senator Dr. Peter Tschentscher als Ersten Bürgermeister und Senatorin Dr. Melanie Leonhard als Landesvorsitzende der SPD Hamburg vorzuschlagen. Beide stehen für das was die SPD Hamburg ausmacht: Solides sowie zukunftsweisendes Regieren, ökonomische Vernunft und sozialem Ausgleich.”