Beiträge mit dem Tag: Bezirksversammlung Hamburg-Nord

Ausbau des U-Bahn-Netzes – Rot-Grün setzt sich für weitere U3-Haltestelle in Barmbek ein

Dr. Sven Tode, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

Rot-Grün macht sich für eine weitere U-Bahn-Haltestelle in Barmbek stark. Da der Verlauf der U5 in Barmbek nun weiter nach Norden an die Nordheimstraße gerückt wurde, sprechen sich SPD und Grüne in der Bürgerschaft und in der Bezirksversammlung Nord für eine weitere Haltestelle für die Linie der U3 an der Fuhlsbüttler Straße zwischen den Haltestellen Barmbek und Habichtstraße aus. Der gleichlautende Antrag wurde am 18.01.2018 in die Bezirksversammlung Nord und Ende Januar in die Bürgerschaft eingebracht.

Die Fuhlsbüttler Straße ist für Barmbek Lebensader und Nahversorgungszentrum. Barmbek-Nord gehört zu den Hamburger Stadtteilen mit der höchsten Bevölkerungsdichte. Mit einer Haltestelle der U3 am südlichen Teil der ‘Fuhle’ wären viele weitere zehntausend Menschen direkt an das Schnellbahnnetz angeschlossen, außerdem würden Einzelhandel und Nahversorgung in ihrem Quartier gestärkt werden. Diese Lösung wäre ein sehr guter Ersatz dafür, dass die geplante Strecke der neuen U5 nun nördlicher als bisher vorgesehen verlaufen wird.

 

 

Inklusion in allen Lebensphasen erleichtern: Inklusive Spielplätze für Hamburg-Nord!

SPD und GRÜNE wollen Inklusion an Spielplätzen in Hamburg-Nord umsetzen. Das beschloss die Bezirksversammlung einstimmig in der letzten Sitzung dieses Jahres. Hamburg setzt die Inklusion bereits in vielen Teilen der alltäglichen Lebensbereiche um. Öffentlicher Nahverkehr, Schulen und Fußwege werden kontinuierlich barriereärmer gestaltet. Für Kinder mit körperlichen Einschränkungen findet sich in Hamburg allerdings noch kein öffentlicher Spielplatz mit inklusiven Spielgeräten.

Der rot-grüne Antrag sieht vor, dass in aktuell geplanten Sanierungen, bei Erweiterungen und Neuerrichtungen von Spielplätzen Inklusionsgesichtspunkte berücksichtigt werden können. Damit die Belange der Menschen mit körperlichen Einschränkungen gerecht zu werden, sollen die zuständigen Organisationen in die Planung einbezogen werden.

Dazu Dr. Alice Otto, sozialpolitische Sprecherin: „Inklusion bedeutet Teilhabe in allen Lebensbereichen. Sie darf vor dem Spielen und Toben von Kindern nicht halt machen. Deswegen wollen wir in Zukunft Spielplätze in Hamburg-Nord nach und nach mit inklusiven Spielgeräten ausstatten. Ein besonderes Augenmerk richten wir dabei auf Spielgeräte, die ein gemeinschaftliches Spielen von Kindern mit und ohne körperliche Einschränkungen ermöglichen.“

Die Bezirke sind in Hamburg für die Errichtung und Wartung und Sanierung von Spielplätzen zuständig. Die Zuweisungen an die Bezirke ermöglichen aber nur die Finanzierung von regulären Spielgeräten.

 

Jugend- und Familienhilfe in Langenhorn und Dulsberg mit 125.000 Euro abgesichert

Moderne Gesellschaftspolitik dafür steht die SPD Hamburg

Zum Ende des Jahres wurde im Jugendhilfeausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord der Haushalt für die Kinder-, Jungend-, und Familienarbeit beschlossen. Trotz größter Bemühungen der Verwaltung ist es in diesem Jahr nicht gelungen die zu geringen Rahmenzuweisungen durch Umschichtungen und Rückflüsse auszugleichen. Deswegen hat der Jugendhilfeausschuss des Bezirks Hamburg-Nord den Einsatz der Mittel aus dem Quartiersfonds zur Kompensation zur Verfügung zu stellen.

Sven Tode: “Ich begrüße, dass die Fraktionen von SPD und Grüne der Bezirksversammlung Hamburg-Nord die Jugendhilfe in Langenhorn und Dulsberg abgesichert haben.”

In seiner Sitzung vom 5. Dezember 2017 ist der Hauptausschuss der Empfehlung des Jugendhilfeausschusses gefolgt. Für die Stadtteile Langenhorn und Dulsberg konnten so die Angebote für Kinder-, Jugend-, und Familienarbeit abgesichert werden. Mit insgesamt knapp 120.000 Euro unterstützen SPD und GRÜNE nun Angebote der Villa Dulsberg und des Kinder- und Familienzentrums Barmbek (KiFaZ) aus dem Quartiersfonds. Die Villa Dulsberg erhält eine Unterstützung i.H.v. 55.000 EUR. Mit 60.000 EUR wird das KiFaZ unterstützt.

 

 

 

 

 

Unser Bezirk soll grüner werden: Vitalisierung der Kreuzung Mühlendamm in Hohenfelde

Ralf Georg Gronau, haushaltspolitischer Sprecher der SPD Bezirksfraktion, Martin Badel, Wahlkreisabgeordneter der SPD Bezirksfraktion

Die Kreuzung Mühlendamm / Güntherstraße soll verschönert werden. Dafür wollen SPD und GRÜNE knapp 26.000 EUR in die Hand nehmen. Der Bürgerverein Hohenfelde v. 1883 e. V. hat sich aufgemacht und unter Beteiligung von Fachkräften und Nachbarn Ideen für die Begrünung der Kreuzung gesammelt. Mit Bepflanzungen von Baumscheiben, Blumentöpfen und anderen Ideen soll die Kreuzung ein Mehr an Lebensqualität für die Anwohner auf dem mit 30.000 Kfz pro Tag belasteten Mühlendamm liefern. Die Maßnahmen sollen im kommenden Jahr 2018 zur Pflanzzeit umgesetzt werden.

Sven Tode, SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg: “Ich begrüße das Engagement unserer SPD-Bezirksabgeordneten Martin Badel und Ralf Georg Gronau und des Bürgervereins Hohenfelde zur Begrünung der Kreuzung Mühlendamm in Hohenfelde.”

Martin Badel,  SPD-Wahlkreisabgeordneter in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord: „Das Engagement der Mitglieder des Hohenfelder Bürgervereins war wirklich klasse! Es wurden Ideen gesammelt, Gespräche mit Nachbarn geführt und Kostenvoranschläge eingeholt. In Eigenregie haben die Menschen in Hohenfelde sich ihrer Kreuzung angenommen und das Ziel verfolgt ein graues Ungetüm bunter zu gestalten. Wir freuen uns über diese positive Entwicklung für die Anwohner am Mühlendamm und drum herum. Die Verschönerung der Stadt durch grüne Akzente wollen wir zukünftig weiter vorantreiben.“

Ralf Georg Gronau, haushaltspolitischer Sprecher in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord: „26.000 Euro wollen wir in die Hand nehmen um ein Pilotprojekt zu starten. Die Verschönerung der Stadt mit Pflanzen an zentralen Orten ist ein Gewinn für die Lebensqualität. Menschen in Hamburg-Nord holen sich ein Stück Stadt zurück und gestalten es gemeinsam. Mit diesem Pilotprojekt wollen wir zusammen mit dem Bürgerverein aufzeigen, was möglich ist. Zukünftig können wir uns die Verwirklichung vieler kleinerer Projekte dieser Art vorstellen.“

 

 

SPD Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft unterstützte die Sanierung der Alten Pathologie des AK Eilbek in Barmbek P40 in Höhe von 100.000 EUR

Dr. Sven Tode unterstützte die Sanierung

Die SPD Bürgerschaftsfraktion  hatte mit einem Bürgerschaftliches Ersuchen vom 22. Mai 2014 beschlossen, dass mit dem Mitteln des Sanierungsfonds Hamburg 2020 die „Alte Pathologie des AK Eilbek in Barmbek „P40“ saniert wurde. Aufgrund eines Bürgerschaftlichen Ersuchens teilte die Kulturbehörde am 13.09.2017 den aktuellen Sachstand mit.

Mittlerweile ist das P40 umfangreich saniert und seinen Nutzern übergeben worden. Mit der Sanierung wurde ein Stück Geschichte des Stadtteils bewahrt. Nun finden im P40 kulturelle Veranstaltungen statt. Das Gebäude hat eine zentrale Funktion bei der Quartiersentwicklung im Barmbek-Süd/Parkquartier Friedrichsberg und ist ein zentraler Begegnungsraum geworden.

Die Gesamtkosten betrugen 891.843 €.

In die Finanzierung der Maßnahme wurden  neben den Mitteln der Hamburgischen Bürgerschaft (in Höhe von 100.000 EUR) eingesetzt:

86.592 € Mittel der Bezirksversammlung Hamburg-Nord

244.610 € Programm lebenswerte Stadt Hamburg

10.744 € Förderprogramm lebenswerte Stadt Hamburg

449.897 € Rise-Programm

Die Maßnahmen wurde 2014/2015 umgesetzt und das Objekt am 22. Mai 2015 in Betrieb genommen. Zeitgleich eröffnete im Haus auch das Kaffee „Schmidtchen”.