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Im Rahmen der Haushaltsberatungen bringt die Regierungskoalition einen Antrag ein, der das PriMa-Konzept “Kinder der Primarstufe auf verschiedenen Wegen zur Mathematik” ausweiten soll . Schülerinnen und Schüler, die im Fach Mathematik mit herausragenden Leistungen überzeugen, sollen damit künftig nicht nur in den Klassenstufen 3 und 4, sondern auch in der Sekundarstufe I zusätzlich gefördert werden. Schulsenator Thies Rabe gab am 03.12.2018 zudem bekannt, dass der Mathematikunterricht insgesamt weiter verbessert werden soll und stellte dazu Empfehlungen einer Expertenkommission vor.

“Die Förderung des Mathematikunterricht ist wichtig für unserer Schüler/innen in Hamburg. Deshalb unterstütze ich diesen Antrag.”

Dr. Sven Tode (Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

Dazu Barbara Duden, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Gute Kompetenzen in den Kernfächern – gerade auch in Mathematik – sind von großer Bedeutung für den Werdegang unserer Schülerinnen und Schüler. Doch Mathe stellt für viele – nicht nur in Hamburg – eine große Herausforderung dar. Der aktuelle Bericht gibt nicht nur wichtige Empfehlungen zur Verbesserung des Unterrichts, sondern belegt noch einmal die Bedeutung der bereits in den vergangenen Jahren angestoßenen Maßnahmen. Wir setzen uns deshalb weiter für eine Stärkung des Matheunterrichts ein. Mit unserem aktuellen Haushaltsantrag wollen wir für besonders engagierte bis begabte Schülerinnen und Schüler das bewährte außerunterrichtliche PriMa-Projekt auf die Sekundarstufe I ausweiten. Damit haben künftig noch mehr Kinder und Jugendliche bis zur 10. Klasse die Möglichkeit, in speziellen Schulkursen der Universität Hamburg und Mathe-Zirkeln ihre Kenntnisse zu vertiefen. Der aktuelle Bericht zeigt klar, dass wir mit unseren Konzepten auf dem richtigen Weg sind.”

Dazu Olaf Duge, schulpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: “Die Ausweitung von PriMa durch die rot-grüne Koalition ergänzt die heute vorgestellten Ergebnisse der Kommission sehr gut. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, mathematisch begabte Schülerinnen und Schüler auch nach der 4. Klasse angemessen fördern zu können. Ebenso liegt unser besonderes Augenmerk bei denjenigen, die mehr Unterstützung in Mathematik benötigen. Auch für sie sieht die Kommission Verbesserungen vor. Und so gehen wir Schritt für Schritt voran, um das Interesse an Mathematik zu vergrößern und den individuellen Zugang zu diesem Fach zu erleichtern.”

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion begrüßt die heute von Schulsenator Ties Rabe und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank vorgestellten Pläne zur Reform der Lehrerausbildung.

Dazu Barbara Duden, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Gute Bildung braucht gut ausgebildete Lehrkräfte. Hierfür muss die Lehrerausbildung auch regelmäßig den sich wandelnden Herausforderungen in der Schulwelt Rechnung tragen. Das findet sich in den nun vorliegenden Vorschlägen wieder. Ich begrüße ausdrücklich die geplante Einrichtung eines eigenen Grundschullehramts und die damit verbundene Stärkung der Kernfächer, werden doch in der Grundschule bereits frühzeitig wichtige Weichen für den späteren Bildungsverlauf eines Kindes gestellt. Ebenfalls halte ich es für den richtigen Schritt, zukünftig für alle weiterführenden Schulen Gymnasiallehrkräfte auszubilden. Der Reformprozess war und ist geprägt durch eine große Transparenz und Beteiligung aller Akteure – auch und gerade durch die Einrichtung einer Expertenkommission und einer sich daran anschließenden breiten Beteiligung aller betroffenen Interessengruppen. Die sich daraus ergebenen und heute vorgestellten Maßnahmen werden wir natürlich auch noch in der Bürgerschaft intensiv beraten.”

Dazu Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Mit der jetzt anstehenden Reform der Lehrerausbildung stellen wir in Hamburg die Weichen für die Zukunft für viele Schülerinnen und Schüler und für die vielen angehenden Lehrkräfte. Wir haben die Verpflichtung, die Studierenden an unserer Universität so gut wie es nur geht auf ihren anspruchsvollen Beruf vorzubereiten. Sowohl die Schulstruktur in Hamburg als auch die Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer haben sich verändert. Darauf müssen wir jetzt mit einer Reform des Ausbildungsangebots reagieren. Das ist auch der klare Handlungsauftrag der Kultusministerkonferenz. Aus wissenschaftlicher Perspektive ist wichtig, dass alle Studienangebote so gestaltet sind, dass sie die Studierenden befähigen, modern, professionell und möglichst inklusiv zu unterrichten. Vor allem bei dem Gymnasiallehramt muss der hohe Fachanteil und die fachdidaktische Ausbildung gesichert sein. Das ist die wichtigste Grundlage für die gute Qualität des späteren Unterrichts. Aber auch für die Lehramtsstudierenden und deren Studienkarrieren ist das ein entscheidender Punkt. Durch einen hohen Fachanteil wird beispielsweise der Weg zur Promotion abgesichert oder der flexible Wechsel in das Fachstudium ohne pädagogischen Bezug offen gehalten.”