Beiträge mit dem Tag: Barbara Duden

Digitale Bildung an Schulen: Hamburg weiter auf gutem Weg

Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung

Bildungssenator Ties Rabe hatte am 13.09.2018 mit dem „digital.learning.lab“ eine Internetplattform zur Unterstützung der Lehrkräfte bei der digitalen Unterrichtsgestaltung vorgestellt.

Hierzu erklärt Barbara Duden, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Hamburg ist nicht nur im Bereich der digitalen Ausstattung an Schulen im Bundesvergleich ganz vorn dabei, sondern setzt nun auch mit dem ‚digital.learning.lab‘ bundesweit Maßstäbe. Mit dem Angebot dieser Internet-Plattform können Hamburgs Lehrkräfte auf qualitätsgesicherter Basis viele wichtige Anregungen für ihre Unterrichtsgestaltung erhalten. Die Nutzung digitaler Medien im Unterricht halte ich für eine sehr wichtige und zeitgemäße Ergänzung zu klassischen Unterrichtsformaten. Hierdurch kann Schülerinnen und Schülern durch neue kreative Wege der Zugang zu manchen Fächern erleichtert werden. Dies geht einher mit einer Vorbereitung auf die später digitale Berufswelt. Diese Maßnahme bestätigt noch einmal, dass Hamburg im Bereich der digitalen Bildung auf einem guten Weg ist. Im Hinblick auf den Digitalpakt hoffe ich auf eine baldige Verständigung auf Bundesebene, sodass die damit verbundenen Mittel Hamburgs Schulen zügig zur Verfügung stehen.“

Dr. Sven Tode (SPD, MdHB)

Dr. Sven Tode, Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg: Die digitale Ausstattung ist ein weiterer Baustein für gute Schulen in Hamburg. Unsere Bildungspolitik schafft gleiche Chancen für alle. Denn noch entscheidet hier zu oft der Geldbeutel der Eltern. Deshalb haben wir die Bildung gebührenfrei in Hamburg gemacht. Und zwar von der Kita über die Ausbildung und das Erststudium bis zum Master. Wir modernisieren die Schulen und investieren in den Ausbau von Ganztagsschulen. Kinder, Eltern und Lehrkräfte erleben, dass uns Bildung viel wert ist. Es ist unsere Aufgabe, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihren Weg zu gehen. Dazu gehört für uns auch, dass wir Absolventinnen und Absolventen der Meister- beziehungsweise Fachwirtprüfung künftig mit einer zusätzlichen Förderung in Höhe von 1.000 Euro unterstützen. Damit wird ein weiterer Ausgleich zwischen dem Studium und der beruflichen Aufstiegsfortbildung geschaffen. Zwar können auch für Meister- und Fachwirtprüfungen Bafög-Mittel in gleicher Höhe wie für Studierende bezogen werden, doch im Gegensatz zum Studium fallen bei beruflichen Aufstiegsfortbildungen in der Regel auch hohe Kursgebühren oder Materialkosten an. Der Senat fördert die Meisterprämie in den Jahren 2019 und 2020 mit insgesamt sechs Millionen Euro.”

 

Katholische Schulen – SPD-Bürgerschaftsfraktion begrüßt Fortsetzung der Gespräche

Sven Tode in der Franz von Assisi Schule in Barmbek

Die Katholische Kirche hat am 16.04.2018 bekanntgeben, die Gespräche mit den Vertreterinnen und Vertretern der Schulgenossenschaft für den Erhalt der von der Schließung bedrohten Schulen fortzusetzen.

Sven Tode, Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Dulsberg, Uhlenhorst und Hohenfelde: „Ich begrüße ausdrücklich die Fortsetzung der Gespräche, die dem Ziel dienen – Möglichkeiten zu sondieren –  damit diese beliebten Schulen in meinem Wahlkreis erhalten bleiben.”

Dazu Barbara Duden,  bildungspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Es ist ein ermutigendes Signal, dass der eingeschlagene Weg des Dialogs fortgesetzt wird. Die geplanten Workshops sind eine gute Möglichkeit, um gemeinsam weiter nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Das der Erhalt der von der Schließung bedrohten katholischen Schulen vielen Hamburgerinnen und Hamburgern ein wichtiges Anliegen ist, hat nicht zuletzt auch die Demonstration vom letzten Wochenende gezeigt.”

 

Katholische Schulen – SPD-Fraktion begrüßt zivilgesellschaftliches Engagement

Dr. Sven Tode (SPD-Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg)

Angesichts der beabsichtigen Schließung von katholischen Schulen hat sich ein zivilgesellschaftliches Bündnis formiert, das die Standorte in Form einer Genossenschaft übernehmen und damit langfristig erhalten möchte.

Sven Tode (Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg): „Ich freue mich über diese Ideen. Die Lehrer/innen und Schüler/innen der Franz-von-Assisi-Schule und der Sophienschule haben es verdient, dass jede Möglichkeit ausgelotet wird, um ihre Schulen zu retten.”

Dazu erklärt Barbara Duden, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: “Ich begrüße ausdrücklich das mit dieser Initiative verbundene zivilgesellschaftliche Engagement. Es zeigt einmal mehr, wie sehr die Entscheidung des Bistums viele Menschen in Hamburg bewegt. Inwieweit auf dieser Grundlage tatsächlich eine wirtschaftlich tragfähige Lösung möglich ist, muss sich im Laufe der weiteren Entwicklung zeigen. Dabei wird es maßgeblich auf die katholische Kirche ankommen. Wir werden das konstruktiv begleiten.”

 

Grundstücksübertragung an katholische Kirche – Schulschließungen werfen neue Fragen auf

Dr. Sven Tode (SPD) Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

Im Jahr 2008 wurden der katholischen Kirche vom damaligen CDU-Senat mehrere Grundstücke mitsamt Schulgebäuden kostengünstig beziehungsweise sogar teilweise umsonst überlassen, um dort einen langfristig gesicherten Schulbetrieb zu gewährleisten. Zwei Schulen gehören zu jenen, die die katholische Kirche aus Kostengründen jetzt schließen will.

Sven Tode (Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg): „Lehrer und Eltern der betroffenen Standorte in Barmbek (Franz-von-Assisi-Schule und Sophienschule) verlangen zu Recht vom Erzbistum, dass diese Standorte erhalten bleiben.”

Dazu erklärt Barbara Duden, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion: “Angesichts dieser sehr weitgehenden und großzügigen Maßnahme des damaligen CDU-Senats ist es umso bedauerlicher, dass es dem Erzbistum offenbar nicht gelungen ist, für eine nachhaltige finanzielle Gesundung zu sorgen. Die Hintergründe des Grundstücksdeals und die seit 2008 eingeleiteten Maßnahmen wollen wir uns von Vertretern des Erzbistums im Schulausschuss am 15. Februar erläutern lassen. Die Kritik der CDU ist ebenso scheinheilig wie falsch: Hamburgs Finanzierung von Privatschulen ist mit 85 Prozent der Schülerjahreskosten im Bundesvergleich sehr hoch. Die staatliche Unterstützung ist dabei ohne Rosinenpickerei als Gesamtpakt zu betrachten – gerade bei den Miet- und Baukosten muss man dabei betrachten, dass die staatlichen Schulen aufgrund ihres Auftrags zur flächendeckenden Versorgung anders als die Privatschulen zu bewirtschaften sind. Zur Forderung, abrufbare Bundesmittel für die Rettung der katholischen Schulen zu verwenden weckt die CDU wider besseren Wissens falsche Erwartungen. Die Mittel von etwa 60 Millionen Euro stehen insgesamt allen Hamburger Schulen zur Verfügung und natürlich müssen dabei auch die Privatschulen insgesamt angemessen berücksichtigt werden. Hier kann nicht ein Träger zu Lasten von anderen Trägern bevorzugt werden. Schon dieser Kontext macht deutlich, dass ein möglicher Anteil hieran für katholische Privatschulen sich angesichts der öffentlich dargestellten Finanzmisere des Erzbistums vermutlich nur als bloßer Tropfen auf den heißen Stein zeigt.”

Starke Stadtteilschulen – Mehr Unterricht in Deutsch und Mathematik

Sven Tode ist der direkte Kontakt zu Schülern wichtig.

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen die Stadtteilschulen weiter stärken und die Zahl der Unterrichtsstunden in den Kernfächern Deutsch und Mathematik erhöhen. Ein entsprechender Antrag wird in die Bürgerschaftssitzung Ende Januar eingebracht. Der zusätzliche Unterricht soll dabei insbesondere der Vertiefung und Wiederholung in Deutsch und Mathematik dienen.

Dr. Sven Tode, SPD-Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg: „ In meinem Wahlkreis gibt es erstklassige Stadtteilschulen. Mehr Unterrichtsstunden in den Kernfächern Deutsch und Mathe werden diese noch attraktiver machen. Übrigens  kann man an der Stadtteilschule das Abitur nach 13 Schuljahren absolvieren.“

Dazu Barbara Duden, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Kompetenzen in Deutsch und Mathematik sind von großer Bedeutung für die zukünftige Lebensperspektive. Gleichzeitig gehört das Wiederholen und Vertiefen des Erlernten zu den wichtigen Voraussetzungen für den Lernerfolg und gute schulische Leistungen. Hierfür wollen wir den Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge fünf bis zehn in den Fächern Deutsch und Mathematik noch mehr Zeit geben.”

Im Vergleich zeigt sich, das Hamburg in der Unter- und Mittelstufe der Stadtteilschulen weniger Unterricht hat als andere Bundesländer. In den Jahrgangsstufen fünf bis zehn erfolgen derzeit durchschnittlich weniger als 31 Schulstunden pro Woche. Die in der Stundentafel derzeit vorgesehenen 185 Unterrichtswochenstunden sollen daher auf 189 erhöht werden, um so die Kompetenzen in Deutsch und Mathematik zu stärken. Die Form der konkreten Umsetzung soll dabei von den Schulen mitgestaltet werden, so dass besonderen Unterrichtsformen Rechnung getragen werden kann.