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Der Hamburger Senat hat am 01.10.2019 einen Entwurf zur Änderung des Gesetzes über das Studierendenwerk Hamburg vorgestellt. Dieser legt die rechtliche Grundlage, mit der das Studierendenwerk künftig Wohnheimplätze auch an Auszubildende vermieten kann. Gleichzeitig stellt die Senatsdrucksache die Weichen dafür, dass das Studierendenwerk weitere für den Bau von Wohnheimen geeignete Grundstücke zu günstigen Konditionen von der Stadt erwerben kann. Der Beschluss geht auf einen gemeinsamen Antrag der Regierungsfraktionen zurück, den die Bürgerschaft im April 2019 verabschiedet hat .

“Hamburgs Beliebtheit als Studienort nimmt mit jedem Jahr zu. Damit steigt auch der Bedarf nach geeigneten Wohnheimplätzen kontinuierlich an. Im April haben wir deshalb in der Bürgerschaft die Erstellung eines Masterplans für Wohnheimplätze beantragt. Mit der Ankündigung des Senats steht nun fest, dass wir die vorhandenen Kapazitäten um 2.000 Wohnheimplätze erweitern können. Zu den schon jetzt vorhandenen 4.364 Plätzen, verteilt auf 25 Wohnanlagen, kommt also noch einmal fast ein Drittel hinzu. Zusätzlich setzen wir unsere erfolgreiche Strategie aus der letzten Wahlperiode fort und ermöglichen es dem Studierendenwerk, geeignete Grundstücke zu guten Konditionen zu erwerben. Außerdem öffnet sich das Studierendenwerk endlich auch für Azubis. Das ist eine gute Nachricht, denn so können künftig Studierende und Auszubildende unter einem Dach wohnen und sich viel einfacher über ihre unterschiedlichen Lebenswelten austauschen. Wir werden nun gemeinsam mit dem Studierendenwerk die vor uns liegenden Aufgaben anpacken und die neuen Wohnheimplätze zügig verwirklichen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Wohnsituation von Studierenden und Azubis kontinuierlich verbessern.”

Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion