Ab März 2020 geht es mit Umbaumaßnahmen und Umgestaltungen weiter: Ziel ist es, Hamburg fahrradfreundlicher zu machen. Zu den Umstrukturierungen gehört, dass östlich der Alster breite Fahrradstraßen entstehen. Bislang kurvten Fahrradfahrer (und davon jährlich ca. 9 Millionen!) noch auf teilweise gefährlich holprigen und schlecht beleuchteten Wegen herum – das soll dank dem Projekt “Alster-Fahrradachsen” bald ein Ende haben.

Ab März 2020 sollen die Umbauarbeiten an der Schönen Aussicht anfangen; im März 2021 folgt ein zweiter Abschnitt auf der Bellevue. Die Straßen Bellevue, Fährhausstraße (westlich der Herbert-Weichmann-Straße), Schöne Aussicht und Eduard-Rhein-Ufer werden im Zuge der Umbaumaßnahmen zu Fahrradstraßen. Für Autos heißt es “Anlieger frei”; ohnehin werden diese Straßen vom Autoverkehr nur mäßig benutzt. bei der Baumaßnahme wird auch an Fußgänger gedacht: Die Gehwege sind barrierefrei geplant.

Die StadtRad-Station am Literaturhaus wird außerdem erweitert und eine weitere Station entsteht an der Schönen Aussicht.

Die Bergedorfer SPD-Bürgerschaft lud am 01.10.2019 unterschiedliche Experten und die lokale Bevölkerung zu einer Diskussionsrunde ein, um gemeinsam über das Thema „Windkraft und andere regenerative Energien – wohin führt der Weg?“ zu diskutieren. Mitdiskutiert haben der Hamburger Wirtschaftssenator Michael Westhagemann, Prof. Dr.-Ing. Andreas Reuter von Fraunhofer IWES und Prof. Dr. Werner Beba, Leiter des CC4E der HAW Hamburg.

Dabei wurde deutlich: Der Bezirk Bergedorf leistet viel für die Hamburger Energiewende – und birgt zudem viel Potenzial in Zukunft. Für die Energiewende ist schon jetzt beispielsweise die in Bergedorf und in den Vier- und Marschlanden erzeugte Windenergie zentral. Mit den Forschungseinrichtungen des Fraunhofer IWES und der HAW Hamburg mit dem angeschlossenen Forschungswindpark Curslack hat sich mittlerweile einBergedorfer Energie-Campus am Bergedorfer Schleusengraben etabliert. Mit den Großprojekten des CC4E, wie NEW 4.0, X-Energy und das für 2020 geplante Norddeutsche Reallabor wird ein wesentlicher Beitrag zur Dekarbonisierung der verschiedenen Energiesektoren Hamburgs und Norddeutschlands geleistet. Um die Energieversorgung in Hamburg umweltfreundlicher und zukunftsfähig zu gestalten, soll es in Richtung Sektorkopplung und Nutzung grünen Wasserstoffs gehen. Damit die verschiedenen Institutionen noch enger kooperieren können, ist ein Demonstrationszentrum im Gespräch. Dort soll mit der Umwandlung von erneuerbar erzeugtem Strom experimentiert werden.

Die Fraktionen von SPD und Grünen setzen sich dafür ein, dass die Beantragung und Auszahlung der sogenannten HVV-Garantie vereinfacht wird. Mit der HVV-Garantie erhalten Fahrgäste eine Entschädigung in Höhe von 50 Prozent des Fahrpreises, wenn diese aufgrund von Verspätungen im HVV mehr als 20 Minuten zu spät an ihr Ziel kommen. Der Entschädigungsbetrag wird aktuell allerdings nur in bar gegen Vorlage der Fahrkarte und des ausgedruckten Auszahlungsbescheides an einer HVV-Servicestelle ausgezahlt. Zudem müssen die Personendaten in jedem Garantiefall neu in das Online-Formular eingetragen werden. Zukünftig sollen Entschädigungsbeträge bargeldlos ausgezahlt werden können. Das persönliche Erscheinen an einer HVV-Servicestelle und die wiederholte Eingabe von Kundendaten sollen darüber hinaus entfallen.

Das derzeitige Verfahren zur Beantragung und Auszahlung der Entschädigung ist aber noch zu umständlich: Lange Wege zur HVV-Servicestelle, Wartezeiten und wiederholt nötige Eingaben von Personendaten machen das gut gemeinte Serviceangebot gerade für Vielfahrer zu einer gewissen Strapaze. Im digitalen Zeitalter muss es möglich sein, dass Kundinnen und Kunden schnell und unkompliziert die HVV-Garantie in Anspruch nehmen können. Dafür setzen wir uns ein, damit die HVV-Garantie ihrem Namen auch wirklich gerecht wird.

Hintergrund: Mit der HVV-Garantie geht der HVV deutlich über die gesetzlichen Regelungen hinaus, die nur eine Erstattung in Höhe von 25 Prozent und erst im Fall von Verspätungen über 60 Minuten vorsehen.

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher hat heute im Rahmen der Landespressekonferenz angekündigt, die Landstromversorgung im Hamburger Hafen auszuweiten. Bis 2022 soll so flächendeckend die Möglichkeit einer alternativen Energieversorgung von Schiffen gewährleistet werden. Damit geht Hamburg ein weiteres Mal beim Klimaschutz voran.

Hamburg hat eine globale Vorreiterrolle beim Einsatz alternativer Energieversorgungssysteme am Liegeplatz. Hamburg beteiligt sich an der weiteren Finanzierung umweltfreundlicher Energiesysteme. So tragen wir erheblich dazu bei, dass die lokale Schifffahrt, ihre Luftreinhalteziele erfüllen kann. Durch den Ausbau an den Cruise Centern HafenCity und Steinwerder sowie von acht Liegeplätzen für Containerschiffe setzen wir globale Maßstäbe und behaupten auch in Zukunft Hamburgs führende Position in diesem Bereich. Auf diese Weise werden die Reedereien ihre CO2-Emissionen bis zum Jahr 2050 um mindestens 50 % senken können. Es ist das Verdienst der Hamburger Politik, dass auf Bundesebene die Weichen für eine Landstromversorgung in deutschen Häfen gestellt wurden. Dazu gehören die Initiative für eine EU-weite Einführung einer Abnahmepflicht für alternative Stromversorgungsangebote und die Reduzierung von Steuern und Abgaben, um Landstrom gegenüber Bordstrom konkurrenzfähig zu machen. Zudem erleichtert die Investitionsförderung des Bundes den Bau von Landstromanlagen im gesamten Hafen – eine Maßnahme aus dem Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, die für Hamburg große Vorteile hat. Der Ausstoß schädlicher Treibhausgasemission kann durch Landstromversorgung mit regenerativer Energie deutlich verringert werden.

Am Dienstag und Mittwoch, den 1. und 2. Oktober, habe ich in Hannover an der Konferenz der Sprecherinnen und Sprecher für Hochschulen, Wissenschaft und Forschung der SPD-Fraktionen des Bundestages, des Abgeordnetenhauses, der Bürgerschaften und Landtage teilgenommen. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen haben wir über die aktuellen und zukünftigen Chancen und Herausforderungen für die Wissenschaftspolitik diskutiert.

Mir war es immer ein wichtiges Anliegen, die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft zu verbessern und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern Planungssicherheit zu bieten. Dass also der noch laufende Hochschulpakt entfristet werden und Projekte wie der Qualitätspakt Lehre und der Pakt für Forschung und Innovation fortgeführt werden sollen, begrüße ich sehr.

Digitalisierung ist weiterhin eine Kernaufgabe der Wissenschafts- und Hochschulpolitik; auch hier befinden wir uns auf dem richtigen Weg – allerdings sollen die Initiativen auf Länderebene enger mit der Investitionsförderung des Bundes zusammengebracht werden.

Hannelore „Loki“ Schmidt wäre am 3. März 2019 100 Jahre alt geworden. Die Ehefrau von Alt-Kanzler Helmut Schmidt hatte eine besondere Leidenschaft für Botanik und Biologie, zudem war sie Natur- und Pflanzenschützerin. Die Ausstellung begleitet Loki Schmidts Lebensreise: aufgewachsen in einem Hamburger Arbeiterquartier, leidenschaftliche Lehrerin, Kanzlergattin und Naturschützerin. Das Leben der Loki Schmidt war ein ereignisreiches. Erleben Sie mit, wie Loki Schmidt zu Deutschlands berühmtester Naturschützerin wurde. Viele Naturschutzprojekte nehmen sich Loki Schmidt noch heute als Vorbild für ihre Arbeit. Nicht umsonst hat ihr unermüdliches Werben einiges für den heimischen Naturschutz bewirkt.

Gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern besucht Sven Tode am 17. Oktober die Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte. Treffpunkt ist direkt vor Ort um 15:30 Uhr, der Eintrittspreis beträgt 7€.

Bei Interesse melden Sie sich bitte im Abgeordnetenbüro Barmbek per E-Mail (kontakt@sven-tode.de) oder per Telefon (040/39876622) an.

In meinem aktuellen Newsletter (10/2019) erfahren Sie Neues und Wissenswertes aus unseren Stadtteilen und den hier aktiven Menschen, außerdem alles über meine Arbeit in der Bürgerschaft und im Wahlkreis vor Ort. Viel Freude beim Lesen!

 

Der Hamburger Senat hat am 01.10.2019 einen Entwurf zur Änderung des Gesetzes über das Studierendenwerk Hamburg vorgestellt. Dieser legt die rechtliche Grundlage, mit der das Studierendenwerk künftig Wohnheimplätze auch an Auszubildende vermieten kann. Gleichzeitig stellt die Senatsdrucksache die Weichen dafür, dass das Studierendenwerk weitere für den Bau von Wohnheimen geeignete Grundstücke zu günstigen Konditionen von der Stadt erwerben kann. Der Beschluss geht auf einen gemeinsamen Antrag der Regierungsfraktionen zurück, den die Bürgerschaft im April 2019 verabschiedet hat .

“Hamburgs Beliebtheit als Studienort nimmt mit jedem Jahr zu. Damit steigt auch der Bedarf nach geeigneten Wohnheimplätzen kontinuierlich an. Im April haben wir deshalb in der Bürgerschaft die Erstellung eines Masterplans für Wohnheimplätze beantragt. Mit der Ankündigung des Senats steht nun fest, dass wir die vorhandenen Kapazitäten um 2.000 Wohnheimplätze erweitern können. Zu den schon jetzt vorhandenen 4.364 Plätzen, verteilt auf 25 Wohnanlagen, kommt also noch einmal fast ein Drittel hinzu. Zusätzlich setzen wir unsere erfolgreiche Strategie aus der letzten Wahlperiode fort und ermöglichen es dem Studierendenwerk, geeignete Grundstücke zu guten Konditionen zu erwerben. Außerdem öffnet sich das Studierendenwerk endlich auch für Azubis. Das ist eine gute Nachricht, denn so können künftig Studierende und Auszubildende unter einem Dach wohnen und sich viel einfacher über ihre unterschiedlichen Lebenswelten austauschen. Wir werden nun gemeinsam mit dem Studierendenwerk die vor uns liegenden Aufgaben anpacken und die neuen Wohnheimplätze zügig verwirklichen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Wohnsituation von Studierenden und Azubis kontinuierlich verbessern.”

Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion
Universität Hamburg

Es verkörpert wie kaum ein anderes Bild die Studentenbewegung: das Bild von Gert Hinnerk Behlmer und Detlev Albers mit dem Transparent “Unter den Talaren Muff von 1000 Jahren” aus dem Jahr 1967. Jahrelang verstaubte es im Staatsarchiv in Kisten, nun wird es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Foto: Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte

Vor kurzem eröffnete das Museum, das 100 Jahre der wechselhaften und aufregenden Geschichte der Hamburger Universität veranschaulicht. Zahlreiche Exponate finden sich in zwei Räumen im ersten Stock des Hauptgebäudes (Edmund-Siemers-Allee 1). Schon vor dem Hauptgebäude finden besucher eine interaktive Stele des Medienkünstlers Frank Fietzek mit einer Klang-Collage aus 100 Jahren Universitätsgeschichte. Ein Besuch des kleinen, aber feinen Unimuseums lohnt sich – allein um herauszufinden, welche Verbindung große Namen wie Otto Stern, Klaus Störtebeker, Pink Floyd, Agathe Lasch und Alexander Gerst zu unserer Universität haben. Neben zehn Themeninseln und einem Zeitstrahl mit bisher unveröffentlichten Fotografien und Audiointerviews hat die Künstlerin Ruth Sergel eine Medienkunst-Installation namens “Immerwährende Verwandlung” zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung ist bis Jahresende dienstags bis freitags von 10 bis 14 Uhr geöffnet, mittwochs und donnerstags von 15 bis 19 Uhr. Ab Januar 2020 dienstags von 10 bis 14 Uhr und donnerstags von 15 bis 19 Uhr. Der Zugang ist barrierefrei. Die Ausstellung ist auf Deutsch, Englisch und in Einfacher Sprache. Der Eintritt ist frei. Begleitend zur Ausstellung gibt es außerdem einen digitalen Guide.