Im Rahmen meines Kulturprogramms 2019 habe ich mit interessierten Bürgern und Bürgerinnen einen Rundgang über die Lange Nacht der Konsulate gemacht. Unsere “Weltreise zu Fuß” führte uns nach Argentinien, Belgien, Bolivien und Honduras; einen kleinen Abstecher nach Portugal, Südkorea und Griechenland konnten wir ebenfalls machen. Die große Gastfreundlichkeit war in allen Konsulaten zu spüren: Nicht nur für interessante Informationen rund um Land und Leute sorgten die jeweiligen Konsulate, sondern auch für das leibliche Wohl aller Besucher. Im südkoreanischen Konsulat hatte ich sogar die Gelegenheit, eine traditionelle Tracht anzuprobieren. Ein großes Dankeschön an die Konsulate und ihre engagierten Mitarbeiter – und ein Dankeschön an die Gruppe des Kulturprogramms für den informativen und spaßigen gemeinsamen Abend!

Am 22. März besucht Sven Tode mit Bürgerinnen und Bürgern aus seinem Wahlkreis die Fotoausstellung „100 Jahre in 100 Bildern“ im Helmut Schmidt Forum. Spannend war für alle Beteiligten den persönlichen und politischen Lebensweg von Helmut Schmidt nachvollziehen zu können. Deshalb beginnt die Ausstellung mit Fotos aus seiner Kindheit in Barmbek, dann folgt die Schulzeit an der Lichtwarkschule und seine frühe Freundschaft zu seiner späteren Ehefrau Loki.

Die prägende Zeit des zweiten Weltkrieges und die persönlichen Erfahrungen aus der Zeit des Nationalsozialismus führten schließlich zum Eintritt in die SPD. All dieses wurde uns sehr anschaulich vom Kurator der Ausstellung vermittelt. Die politische Karriere von Helmut Schmidt in der frühen Bundesrepublik als Barmbeker SPD-Abgeordneter, Innensenator, Bundesminister für Verteidigung und Finanzen in Bonn und als Bundeskanzler konnten wir anhand der Bilder gut nachvollziehen. Ebenso wird vermittelt, dass Helmut Schmidt nicht nur ein guter Politiker, sondern auch ein Künstler am Klavier, der politischen Rede und des Schreibens war, wie er später als Buchautor und Zeit Herausgeber eindrucksvoll bewies. Internationalität und politische Vernetzung in der gesamten Welt, machten ihn zu einen gefragten und geschätzten Ratgeber, der schließlich seinen legendären Ruf als „Elder Statesman“ begründete und dieses parteiübergreifend.

Immer freitags besteht die Möglichkeit um 15:30 Uhr einer kostenlose 15-minütige Einführung in die Fotoausstellung zu erhalten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Altarraum Synagoge, Hohe Weide 34 | Jüdische Gemeinde in Hamburg
Bild: Altarraum Synagoge, Hohe Weide 34 | Jüdische Gemeinde in Hamburg

Die jüdische Gemeinde Hamburgs ist mit rund 3500 Mitgliedern eine der größten in Deutschland. Sie organisiert sich als eigener Landesverband im Zentralrat der Juden in Deutschland. Gemeinsam mit Landesrabbiner Shlomo Bistritzky wollen wir uns die Hamburger Synagoge anschauen und mehr über das Judentum in Hamburg erfahren.

Wann: 20.02.2019, 15:30 Uhr
Treffpunkt: An der Synagoge, Hohe Weide 34, 20253 Hamburg
Kosten: Die Führung ist kostenfrei
– Eine Anmeldung per Mail an kontakt@sven-tode.de oder unter 040/398 766 22 ist erforderlich – 

Bild: Landesrabbiner Shlomo Bistritzky | Jüdische Gemeinde in Hamburg

Zum Landesrabbiner
Shlomo Bistritzky wurde in Jerusalem geboren und wuchs im Norden Israels auf. Er studierte in New York, Manchester und Berlin das jüdische Gesetzt. 2003 erhielt er die Legitimation als Rabbiner tätig sein zu dürfen und wurde im selben Jahr nach Hamburg gesandt. Seit 2011 ist der Vater von zehn Kindern Landesrabbiner Hamburgs. 

Am 23.11.2018 besuchte Dr. Sven Tode mit einer Gruppe interessierter Kulturgänger/innen, aus seinem Wahlkreis, die Ausstellung „Revolution! Revolution? Hamburg 1918/19“ im Museum für Hamburgische Geschichte. Der besondere Höhepunkt war, dass der Kurator der AusstellungHerr Dr. Ortwin Pelz – es sich nicht nehmen ließ, persönlich die Gruppe zu führen. Seine sachkundige Führung begeisterte alle Teilnehmer. Hintergründe der weitestgehend unblutigen Revolution in Hamburg, die den Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik einleitete, wurde uns anschaulich und sehr interessant präsentiert. Als Folge der Revolution wurden z.B. Betriebsräte, Personalräte, Elternräte, Schülerräte und Tarifverträge geschaffen. Von diesen sozialen Errungenschaften profitieren wir noch heute. Ebenfalls stammt die Hamburgische Verfassung aus dem Jahre 1920. Diese interessante Ausstellung läuft noch bis zum 25.02.2019 und ist sehr zu empfehlen!

Im Rahmen meines Kulturprogrammes haben wir gestern den Hamburger Airport besichtigt. Bevor es im Bus aufs Rollfeld ging, konnten wir einen abwechslungsreichen und spannenden Vortrag zu Geschichte und Arbeitsalltag des Flughafens genießen. Allen Teilnehmern hat dabei wohl ganz besonders die deutschlandweit einzigartige Modell-Nachbildung gefallen.

Der Flughafen Hamburg ist nicht nur der wichtigste Wirtschaftsstandort der Stadt nach dem “nassen” Hafen, sondern auch ein Vorreiter in Sachen Umweltschutz: Bereits jetzt werden hier viele Fahrzeuge und Geräte mit umweltschonenden Antrieben ausgestattet, und bis 2020 sollen mindestens die Hälfte alternative Antriebe nutzen.
An dieser Stelle möchte ich mich beim Leiter des Umweltbereichs des Airports, Axel Schmidt, für die tolle Führung, sein Engagement für den Umweltschutz und den netten Snack im Anschluss an die Führung bedanken!

Weiter geht’s am am 23. November mit der Ausstellung “Revolution! Revolution? Hamburg 1918-1919” im Museum für Hamburgische Geschichte. Seien Sie dabei und erfahren Sie, wie sich die Revolution 1918 auf unsere Hansestadt auswirkte.

Anmeldung per Mail: kontakt@sven-tode.de
Anmeldung per Telefon: 040/39876622

Im Rahmen meines Kulturprogramms war ich am 31. August mit Bürgerinnen und Bürgern in Schwerin: Landtagsführung, Schlossbesichtigung und Gespräch mit dem Abgeordneten Jochen Schulte, der uns sehr kenntnisreich durch die Räume führte.

    

 

Sven Tode: “Am Montag (7. Mai 2018) war ich mit einer Gruppe von 30 Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen meines Kulturprogramms bei Gruner + Jahr. Wir haben Einblicke in den sich stark verändernden Medienmarkt erhalten und konnten die World Presse Fotoausstellung besuchen. Dank an Herrn Kruse für die kenntnisreiche Führung!”

 

 

 

 

Kurator Mario Bäumer

 

Am 19. März ging es in die Ausstellung Karl Marx „Das Kapital“ im Museum der Arbeit. Gemeinsam mit dem Kurator, Mario Bäumer, haben wir uns die Ausstellung angeschaut und im Anschluss ein sehr interessantes Gespräch geführt.

Marx kam es darauf an, die Welt nicht nur zu interpretieren, sondern sie zu verändern. Deshalb fragt die Ausstellung auch danach, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Führt der Kapitalismus zu Freiheit und Wohlstand? Oder zu Ausbeutung, Unterdrückung und Krisen?

Sven Tode: “Am Montag bin ich mit einer interessierten Gruppe aus meinem Wahlkreis im Museum der Arbeit bei der Ausstellung „Das Kapital“ gewesen. Der Kurator der Ausstellung, Mario Bäumer, hat uns erzählt, was ihm bei der Planung der Ausstellung wichtig war. Sie spannt einen Bogen von der Zeit der Entstehung des Werks bis zu heutigen Fragen der Produktion und Verteilung von Reichtum. Ziel der Ausstellung sei es, zum Nachdenken darüber anzuregen, wie wichtig dieser umkämpfte Klassikers noch heute ist. Wer noch nicht da war: Die Ausstellung wurde bis zum 5. Mai verlängert. Hingehen lohnt sich.”

Der erste Ausflug des diesjährigen Kulturprogramms ging in das Thalia Theater. Geführt vom Verwaltungsdirektor Herrn Köster konnten wir so einiges sehen und bestaunen. Spannende Technik, große Werkstätten und die Sammlung der Perücken sind nur einige nennenswerte Dinge die wir sehen durften. Im Anschluss haben wir alle noch entspannt zusammengesessen und geklönt.

Im März geht es dann ins Museum der Arbeit in die Ausstellung „Das Kapital“ von Karl Marx. Dort werden wir eine exklusive Führung mit dem Kurator der Ausstellung bekommen. Es wird spannend! Weiter Infos folgen.