Am 29. Januar gegen den Naziaufmarsch in Harburg!

Der SPD-Kandidat für die Bürgerschaft im Wahlkreis Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg Dr. Sven Tode ruft dazu auf, sich auch im Vorfeld der Bürgerschaftswahl an Protesten gegen Kundgebungen der rechtsextremistischen NPD zu beteiligen. In diesem Zusammenhang fordert er auch ein Verbot der NPD.

Am 27. Januar ist der jährliche Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, kurz auch Holocaust-Gedenktag genannt. An jenem Tag im Jahr 1945 wurde das Konzentrationslager Ausschwitz von sowjetischen Truppen befreit. Seit vielen Jahren richtet die Bezirksversammlung Nord aus diesem Anlass zu Jahresbeginn eine Veranstaltungsreihe aus, initiiert von der ehemaligen SPD-Bezirksabgeordneten und heutigen Bürgerschaftskandidatin Barbara Nitruch (Landesliste).

Nur zwei Tage nach dem Holocaust-Gedenktag wird die rechtsextreme Partei NPD-Die Volksunion in diesem Jahr in Harburg ihre ausländerfeindlichen Parolen auf die Straße bringen. Sie will damit auch die Aufmerksamkeit auf den Tag der Machtergreifung am 30. Januar 1933 lenken und ihrer verbrecherischen Vorbilder gedenken. Dagegen müssen wir aufstehen!

Die Gegenkundgebung beginnt um 10 Uhr beim Phoenix Center (Ecke Moorstr./Wilstorfer Str., S-Bahn Harburg) Rund um den Harburger Bahnhof wird es am 29. Januar ab 10:00 Demonstrationen und Info-Stände von verschiedenen Initiativen gegen Rechts, dem DGB u.a. gegen die Neofaschisten geben.

„Die Provokation der Neonazis ist unerträglich. Sie verhöhnen zynisch die Opfer der NS-Barbarei. Ich begrüße deshalb ausdrücklich, dass viele Hamburger Demokratinnen und Demokraten am 29. Januar in Harburg gegen die Nazis demonstrieren wollen. Ich werde mich selbst daran beteiligen und fordere alle Bürgerinnen und Bürger auf, dies auch zu tun.“

Sven Tode, dessen Großvater selbst KZ-Häftling war

Doch Tode fordert noch mehr:

„Die NPD muss endlich verboten werden, denn sie zielt eindeutig auf die Beseitigung der Demokratie. Hier muss auch die CDU endlich über ihren Schatten springen und dem nicht länger im Weg stehen.“ Außerdem sei es wichtig, die Erinnerung an die NS-Zeit wach zu halten, besonders für die nachwachsende Generation: „Aufklärung ist der beste Schutz vor den braunen Rattenfängern. Hier sind vor allem die Schulen gefragt“.

Sven Tode, der selbst als Historiker mehrere Jahre an Schulen unterrichtet hat.