Die Bergedorfer SPD-Bürgerschaft lud am 01.10.2019 unterschiedliche Experten und die lokale Bevölkerung zu einer Diskussionsrunde ein, um gemeinsam über das Thema „Windkraft und andere regenerative Energien – wohin führt der Weg?“ zu diskutieren. Mitdiskutiert haben der Hamburger Wirtschaftssenator Michael Westhagemann, Prof. Dr.-Ing. Andreas Reuter von Fraunhofer IWES und Prof. Dr. Werner Beba, Leiter des CC4E der HAW Hamburg.

Dabei wurde deutlich: Der Bezirk Bergedorf leistet viel für die Hamburger Energiewende – und birgt zudem viel Potenzial in Zukunft. Für die Energiewende ist schon jetzt beispielsweise die in Bergedorf und in den Vier- und Marschlanden erzeugte Windenergie zentral. Mit den Forschungseinrichtungen des Fraunhofer IWES und der HAW Hamburg mit dem angeschlossenen Forschungswindpark Curslack hat sich mittlerweile einBergedorfer Energie-Campus am Bergedorfer Schleusengraben etabliert. Mit den Großprojekten des CC4E, wie NEW 4.0, X-Energy und das für 2020 geplante Norddeutsche Reallabor wird ein wesentlicher Beitrag zur Dekarbonisierung der verschiedenen Energiesektoren Hamburgs und Norddeutschlands geleistet. Um die Energieversorgung in Hamburg umweltfreundlicher und zukunftsfähig zu gestalten, soll es in Richtung Sektorkopplung und Nutzung grünen Wasserstoffs gehen. Damit die verschiedenen Institutionen noch enger kooperieren können, ist ein Demonstrationszentrum im Gespräch. Dort soll mit der Umwandlung von erneuerbar erzeugtem Strom experimentiert werden.

Am Dienstag und Mittwoch, den 1. und 2. Oktober, habe ich in Hannover an der Konferenz der Sprecherinnen und Sprecher für Hochschulen, Wissenschaft und Forschung der SPD-Fraktionen des Bundestages, des Abgeordnetenhauses, der Bürgerschaften und Landtage teilgenommen. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen haben wir über die aktuellen und zukünftigen Chancen und Herausforderungen für die Wissenschaftspolitik diskutiert.

Mir war es immer ein wichtiges Anliegen, die Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft zu verbessern und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern Planungssicherheit zu bieten. Dass also der noch laufende Hochschulpakt entfristet werden und Projekte wie der Qualitätspakt Lehre und der Pakt für Forschung und Innovation fortgeführt werden sollen, begrüße ich sehr.

Digitalisierung ist weiterhin eine Kernaufgabe der Wissenschafts- und Hochschulpolitik; auch hier befinden wir uns auf dem richtigen Weg – allerdings sollen die Initiativen auf Länderebene enger mit der Investitionsförderung des Bundes zusammengebracht werden.

Der Hamburger Senat hat am 01.10.2019 einen Entwurf zur Änderung des Gesetzes über das Studierendenwerk Hamburg vorgestellt. Dieser legt die rechtliche Grundlage, mit der das Studierendenwerk künftig Wohnheimplätze auch an Auszubildende vermieten kann. Gleichzeitig stellt die Senatsdrucksache die Weichen dafür, dass das Studierendenwerk weitere für den Bau von Wohnheimen geeignete Grundstücke zu günstigen Konditionen von der Stadt erwerben kann. Der Beschluss geht auf einen gemeinsamen Antrag der Regierungsfraktionen zurück, den die Bürgerschaft im April 2019 verabschiedet hat .

“Hamburgs Beliebtheit als Studienort nimmt mit jedem Jahr zu. Damit steigt auch der Bedarf nach geeigneten Wohnheimplätzen kontinuierlich an. Im April haben wir deshalb in der Bürgerschaft die Erstellung eines Masterplans für Wohnheimplätze beantragt. Mit der Ankündigung des Senats steht nun fest, dass wir die vorhandenen Kapazitäten um 2.000 Wohnheimplätze erweitern können. Zu den schon jetzt vorhandenen 4.364 Plätzen, verteilt auf 25 Wohnanlagen, kommt also noch einmal fast ein Drittel hinzu. Zusätzlich setzen wir unsere erfolgreiche Strategie aus der letzten Wahlperiode fort und ermöglichen es dem Studierendenwerk, geeignete Grundstücke zu guten Konditionen zu erwerben. Außerdem öffnet sich das Studierendenwerk endlich auch für Azubis. Das ist eine gute Nachricht, denn so können künftig Studierende und Auszubildende unter einem Dach wohnen und sich viel einfacher über ihre unterschiedlichen Lebenswelten austauschen. Wir werden nun gemeinsam mit dem Studierendenwerk die vor uns liegenden Aufgaben anpacken und die neuen Wohnheimplätze zügig verwirklichen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Wohnsituation von Studierenden und Azubis kontinuierlich verbessern.”

Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion
Universität Hamburg

Es verkörpert wie kaum ein anderes Bild die Studentenbewegung: das Bild von Gert Hinnerk Behlmer und Detlev Albers mit dem Transparent “Unter den Talaren Muff von 1000 Jahren” aus dem Jahr 1967. Jahrelang verstaubte es im Staatsarchiv in Kisten, nun wird es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Foto: Arbeitsstelle für Universitätsgeschichte

Vor kurzem eröffnete das Museum, das 100 Jahre der wechselhaften und aufregenden Geschichte der Hamburger Universität veranschaulicht. Zahlreiche Exponate finden sich in zwei Räumen im ersten Stock des Hauptgebäudes (Edmund-Siemers-Allee 1). Schon vor dem Hauptgebäude finden besucher eine interaktive Stele des Medienkünstlers Frank Fietzek mit einer Klang-Collage aus 100 Jahren Universitätsgeschichte. Ein Besuch des kleinen, aber feinen Unimuseums lohnt sich – allein um herauszufinden, welche Verbindung große Namen wie Otto Stern, Klaus Störtebeker, Pink Floyd, Agathe Lasch und Alexander Gerst zu unserer Universität haben. Neben zehn Themeninseln und einem Zeitstrahl mit bisher unveröffentlichten Fotografien und Audiointerviews hat die Künstlerin Ruth Sergel eine Medienkunst-Installation namens “Immerwährende Verwandlung” zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung ist bis Jahresende dienstags bis freitags von 10 bis 14 Uhr geöffnet, mittwochs und donnerstags von 15 bis 19 Uhr. Ab Januar 2020 dienstags von 10 bis 14 Uhr und donnerstags von 15 bis 19 Uhr. Der Zugang ist barrierefrei. Die Ausstellung ist auf Deutsch, Englisch und in Einfacher Sprache. Der Eintritt ist frei. Begleitend zur Ausstellung gibt es außerdem einen digitalen Guide.

Mit insgesamt 10 Millionen Euro wird das Verbundprojekt „KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme“ (KI-SIGS) gefördert (vorbehaltlich des parlamentarischen Beschlusses über den Bundeshaushalt). Mit Unterstützung der Landesregierungen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen initiierten die Universitäten Hamburg, Lübeck, Kiel und Bremen sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) ein norddeutsches Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz (KI) in der Medizin.

Nun hat sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für die Förderung des Projektes ausgesprochen. Im Rahmen des Projektes sollen Hochschulen, Kliniken und Unternehmen ihre Kompetenzen im Bereich KI/Intelligente Gesundheitssysteme bündeln und ausbauen, um so gemeinsam die Modernisierung des Gesundheitssystems in Norddeutschland voranzubringen.

“Eine Investition in Gesundheitsforschung ist eine Investition in die Zukunft, besonders wenn wie hier starke Partner zusammenkommen und ihre Ressourcen bündeln. Das Verbundprojekt “KI-Space für intelligente Gesundheitssysteme” ist vielversprechend und ein Gewinn für die Hamburger Wissenschaftslandschaft.”

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion

KI-SIGS will dem mit der Digitalisierung einhergehenden Strukturwandel von Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft Rechnung tragen: Die zunehmende Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft, Medizin und Medizintechnik lässt die Anzahl an komplexen Datensätzen in allen Bereichen der Lebenswissenschaften rasant ansteigen. Diese Daten bergen großes Potenzial für intelligente Gesundheitssysteme und adaptive selbstlernende KI-Technologien. Auf dieser Basis werden im Rahmen des Projekts neun Verbundprojekte initiiert, mit Schwerpunkt auf adaptive medizinische Systeme, lernende robotische Assistenzsysteme und Smart-Living Home-Assistenten. Um diesen „KI-Space“ soll ein Ökosystem von technischen Ressourcen, Forschung und verschiedenen Stakeholdern in Norddeutschland zur (Weiter-)Entwicklung und Anwendung KI-basierter Konzepte für die Gesundheitstechnologie entstehen.

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg: „Mit dem Kompetenzzentrum für künstliche Intelligenz in der Medizin wollen wir Norddeutschland als Standort der Gesundheitswirtschaft stärken. Durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Unternehmen im Bereich des Gesundheitswesens kann die medizinische Versorgung in Hamburg weiter verbessert werden. Ich gratuliere den Projektpartnern zu ihrer erfolgreichen Bewerbung!“

Weitere Informationen unter https://ki-sigs.de/

Am Montag, den 23. September 2019, eröffnete nach langjähriger Umbauphase das neue Akustiklabor an der HAW Hamburg. Im etwa drei Millionen teuren Neubau am Berliner Tor wird interdisziplinär zum Thema Akustik geforscht, zum Beispiel zum Lärm durch Windenergieanlagen, E-Autos oder in Flugzeugkabinen.

Prof. Dr. Wolfgang Gleine, Leiter des Forschungs- und Transferzentrums für Technische Akustik, HAW-Präsident Prof. Dr. Micha Teuscher, Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Prof. Dr. Thomas Netzel, HAW-Vizepräsident für Forschung, Transfer und Internationales, Dr. Thomas Flower, Dekan der Fakultät Technik und Informatik (Foto: Paula Makert / HAW Hamburg)

Im neuen Akustiklabor der HAW Hamburg wird künftig zu akustischen Fragestellungen gelehrt und geforscht. Hier treffen Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Fachdisziplinen zusammen und erarbeiten neue Lösungen, die zur wettbewerblichen Stärkung an kooperierende Industriepartner transferiert werden. Den Kern des Labors bilden verschiedene akustische Messräume: ein Hallraum, sowie daran angrenzend vier reflexionsarme Räume unterschiedlicher Größe und Eigenschaften. Im Gebäude befinden sich weiterhin Büroräume, eine Werkstatt, ein Materialraum sowie ein Mess- und Auswerteraum. 

Die Akustik spielt in vielen Lebensbereichen eine besondere Rolle und ist ein Wettbewerbsfaktor bei vielen technischen Produkten: In der Unterhaltungstechnik sind die Eigenschaften der Lautsprecher wichtig. Der Wert von Musikinstrumenten wird durch ihren Klang definiert, während in der Medizintechnik der Ultraschall unverzichtbar geworden ist. Konzertsäle, Wohnhäuser und Büros werden durch bauakustische Maßnahmen ausgelegt, störender oder gesundheitsschädlicher Lärm bei Verkehrsmitteln wird durch akustische Maßnahmen deutlich gemindert. Durch fortschreitende Technik beispielsweise im Leichtbau oder bei der Elektromobilität entstehen immer neue Herausforderungen bei der Entwicklung geeigneter Lärmminderungsmaßnahmen.

„Akustik ist Kernbestandteil unseres Alltags und stellt die Forschung so vor immer neue Herausforderungen, gerade in den Bereichen Mobilität und Verkehr. Im neuen Akustiklabor werden im interdisziplinären Austausch unter anderem Konzepte zur Schallminderung für modernes energieeffizientes Fliegen gestaltet – eine zukunftsorientierte Forschung, die den Innovationsstandort Hamburg weiter stärkt und vernetzt!“, so Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung.

“Egal ob im Bereich Alltag, Gesundheit, Reise, Kultur oder Kommunikation – Akustik spielt in unfassbar vielen Lebensbereichen eine Rolle. Zur Lebensqualität in Metropolen gehört auch, die akustische Umgebung zu optimieren und Lärm zu vermeiden. Ich freue mich also sehr, dass im neuen Akustiklabor hochkarätige Forschung von unmittelbarer Relevanz möglich wird. Der Wissenschaftsstandort Hamburg kann nur von solchen Forschungseinrichtungen profitieren, die einerseits den wissenschaftlichen Dialog zu anderen Institutionen stärken und andererseits praxisnahe Fragen in Kooperationen mit Unternehmen und Industrie angehen.”

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion
Universität Hamburg
Dr. Sven Tode in der Bürgerschaft (Januar 2019)
Dr. Sven Tode in der Bürgerschaft

Die Ausbildung von Hebammen und Psychotherapeuten soll auf ein akademisches Modell umgestellt werden. Das hat der Deutsche Bundestag am Donnerstag, den 26. September, beschlossen. Angehende Hebammen müssen zukünftig ein Bachelorstudium absolvieren. Psychotherapie wird zu einem eigenen Studiengang. Auch die Hamburgische Bürgerschaft hatte sich in der Vergangenheit bereits dafür stark gemacht, die Ausbildungswege für Geburtshelferinnen und -helfer zu reformieren und europäischen Richtlinien anzupassen.

 

“Die Hamburgische Bürgerschaft hat bereits im vergangenen Jahr auf Initiative von Rot-Grün darauf hingewirkt, dass die Hebammenausbildung reformiert wird. Mit dem medizinischen Fortschritt haben sich auch die Anforderungen an die Geburtshilfe verändert. Indem wir die Ausbildung in einen dualen Studiengang mit hohen Praxisanteilen überführen, stärken wir das Berufsbild und schaffen zusätzlichen Raum zur Kompetenzvermittlung. Mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften und dem Universitätsklinikum Eppendorf haben sich zwei starke Partner gefunden, die diesen Studiengang im kommenden Jahr gemeinsam anbieten werden. Im laufenden Haushaltsplan haben wir die entsprechenden Gelder bereits eingeplant, um die Etablierung des Studiengangs abzusichern. Dass auch die Psychotherapie zu einem eigenen Studiengang wird, ist ein weiterer wichtiger Schritt für das Gesundheitswesen. Zudem schließen wir hier eine Gerechtigkeitslücke, indem für die Ausbildungsphase im Praktikum eine Mindestvergütung festgelegt wird. Die Akademisierung wird erheblich zu einer Aufwertung der Berufsbilder beitragen.”

Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Dazu Sylvia Wowretzko, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Die große Koalition im Bund hat wichtige Neuregelungen zur akademischen Ausbildung von Hebammen und Psychotherapeuten vorgenommen. Beides ist dringend notwendig, um die Gesundheitsberufe attraktiver zu machen und ausreichenden Nachwuchs zu qualifizieren. Ich begrüße ausdrücklich, dass jetzt auf Bundesebene die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen sind, um den in Hamburg geplanten dualen Studiengang für die Hebammenausbildung vorzubereiten und zu konkretisieren. Das Bundesgesetz sieht vor, dass die Auszubildenden während des Studiums eine Vergütung erhalten. Das erleichtert den Weg in die Geburtshilfe und ist gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel ein nicht zu unterschätzendes Signal.”

Am 19. September fiel der Startschuss für eine neue Förderrunde und eine neue Förderlinie des Mentoringprogramms: Sieben Wissenschaftlerinnen wurden in die neue Förderlinie dynaMENT advanced aufgenommen, die auf dem Weg zur Professor unterstützt werden. Ferner nehmen nun 14 weitere Frauen am Angebot dynaMENT doctorate teil. Das Projekt dynaMENT (“Mentoring for Women in Natural Sciences” startete 2015 am Forschungscampus in Bahrenfeld und möchte die Chancengleichheit in den Naturwissenschaften fördern. Das Projekt ist eine Kooperation des DESY und der MIN-Fakultät der Universität Hamburg.

“Die Gleichstellung in der Wissenschaft wird hier beispielhaft gefördert: Hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen werden dabei begleitet, Karriere in der Forschung zu machen. Toll, dass das Projekt weiterläuft. Schließlich profitieren hier nicht nur die Wissenschaftlerinnen, sondern auch die gesamte Wissenschaftslandschaft von einer größeren Vielfalt.”

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Start der neuen Förderrunde des Tenure-Track-Programms

Die Universität Hamburg und TU Hamburg haben 30 neue Stellen im Tenure-Track-Programm von Bund und Ländern eingeworben, so die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK). Die zweite Bewilligungsrunde des Bund-Länder-Programms für wissenschaftlichen Nachwuchs startet am 1. Dezember 2019. Im Rahmen dieser Bewilligungsrunden erreicht das von der SPD-Bundestagsfraktion initiierte Programm sein Ziel, zusätzlich 1.000 neue Professuren mit planbaren Karrierewegen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu etablieren. Der Bund stellt zwischen 2017 und 2032 für das Gesamtprogramm ein Volumen von bis zu 1 Mrd. Euro zur Verfügung, von denen insgesamt 75 Universitäten profitieren.

“Es ist ein wichtiges Zeichen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass wir aktiv daran arbeiten, Arbeitsperspektiven an den Universitäten zu verbessern. Ob Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im Wissenschaftssystem verbleiben wollen, können sie nun sehr viel früher in ihrer Karriere entscheiden. verlagert die Entscheidung über den Verbleib im Wissenschaftssystem in die Frühphase der Karriere und ermöglicht den Übergang in eine Lebenszeitprofessur. Tenure-Track-Programme sind ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, die Arbeit in der Wissenschaft zu entfristen und damit attraktiver zu gestalten!”

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Neue Roadmap für Forschungsinfrastrukturen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat heute die neue Roadmap für Forschungsinfrastrukturen vorgelegt. Damit werden drei Infrastrukturvorhaben aus den Bereichen Klimaforschung, Materialforschung und Medizin nachhaltig unterstützt. Die durch die Roadmap zur Verfügung gestellten Aufbaumittel betragen pro Projekt mehr als 50 Millionen Euro.

“Toll, dass das BMBF nun einen klaren Weg eingeschlagen hat, was die Förderung von zukunftsträchtigen Forschungsinfrastrukturen angeht! Für die Zukunft bleibt zu wünschen, dass zunehmend auch weitere innovative Forschungseinrichtungen gefördert werden.”

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion