Ab März 2020 geht es mit Umbaumaßnahmen und Umgestaltungen weiter: Ziel ist es, Hamburg fahrradfreundlicher zu machen. Zu den Umstrukturierungen gehört, dass östlich der Alster breite Fahrradstraßen entstehen. Bislang kurvten Fahrradfahrer (und davon jährlich ca. 9 Millionen!) noch auf teilweise gefährlich holprigen und schlecht beleuchteten Wegen herum – das soll dank dem Projekt “Alster-Fahrradachsen” bald ein Ende haben.

Ab März 2020 sollen die Umbauarbeiten an der Schönen Aussicht anfangen; im März 2021 folgt ein zweiter Abschnitt auf der Bellevue. Die Straßen Bellevue, Fährhausstraße (westlich der Herbert-Weichmann-Straße), Schöne Aussicht und Eduard-Rhein-Ufer werden im Zuge der Umbaumaßnahmen zu Fahrradstraßen. Für Autos heißt es “Anlieger frei”; ohnehin werden diese Straßen vom Autoverkehr nur mäßig benutzt. bei der Baumaßnahme wird auch an Fußgänger gedacht: Die Gehwege sind barrierefrei geplant.

Die StadtRad-Station am Literaturhaus wird außerdem erweitert und eine weitere Station entsteht an der Schönen Aussicht.

Hannelore „Loki“ Schmidt wäre am 3. März 2019 100 Jahre alt geworden. Die Ehefrau von Alt-Kanzler Helmut Schmidt hatte eine besondere Leidenschaft für Botanik und Biologie, zudem war sie Natur- und Pflanzenschützerin. Die Ausstellung begleitet Loki Schmidts Lebensreise: aufgewachsen in einem Hamburger Arbeiterquartier, leidenschaftliche Lehrerin, Kanzlergattin und Naturschützerin. Das Leben der Loki Schmidt war ein ereignisreiches. Erleben Sie mit, wie Loki Schmidt zu Deutschlands berühmtester Naturschützerin wurde. Viele Naturschutzprojekte nehmen sich Loki Schmidt noch heute als Vorbild für ihre Arbeit. Nicht umsonst hat ihr unermüdliches Werben einiges für den heimischen Naturschutz bewirkt.

Gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern besucht Sven Tode am 17. Oktober die Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte. Treffpunkt ist direkt vor Ort um 15:30 Uhr, der Eintrittspreis beträgt 7€.

Bei Interesse melden Sie sich bitte im Abgeordnetenbüro Barmbek per E-Mail (kontakt@sven-tode.de) oder per Telefon (040/39876622) an.

In meinem aktuellen Newsletter (10/2019) erfahren Sie Neues und Wissenswertes aus unseren Stadtteilen und den hier aktiven Menschen, außerdem alles über meine Arbeit in der Bürgerschaft und im Wahlkreis vor Ort. Viel Freude beim Lesen!

 

Straßenkreuzung und Brücken werden erneuert

Fast 70 Jahre liegt die Verkehrsplanung und der Brückenbau an der Hohenfelder Bucht zurück. Die Hohenfelder Bucht ist ein Verkehrsknotenpunkt östlich der Alster: Dort werden Sechslingspforte, Schwanenwik sowie Barca- und Buchtstraße zusammengeführt – über 7.000 Fahrzeuge pro Stunde, ca. 60.000 Fahrzeuge täglich nutzen diese Straßen.

Neuplanung: Ansicht von der Alster, © Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg

Am 25. September wurden nun die Pläne für den Ersatzneubau und die Umstrukturierung vorgestellt; an den Planungen wurden auch Anwohner beteiligt. Von ihnen soll nicht nur die Verkehrsführung profitieren, sondern auch die umliegenden Stadtviertel. Dazu sollen die maroden Brücken ersetzt werden; außerdem ist eine zusätzliche Brücke für Fußgänger und Radfahrer geplant. Es soll sogar künftig eine Route für Freizeitradler direkt an der Alster und eine andere für Berufsradler geben, die schnell unterwegs sein wollen. Insgesamt soll der Verkehr an der Bucht- und Barcastraße verkehrlich entlastet werden; auch die Buslinie 6 gilt es durch einen extra Fahrstreifen zu beschleunigen. Drittens wird der Fußgängertunnel heller und offener gestaltet. Zuletzt wird eine direkte Verbindung zwischen Bucht und Außenalster geschlagen. Alle gewonnenen Flächen sollen als Aufenthaltsflächen und eine Art “Stadtbalkon” gestaltet werden.

All diese Bauarbeiten sollen bei laufendem Verkehr umgesetzt werden; insgesamt sind 5 Jahre Bauzeit veranschlagt. Dass es in diesem Zeitraum zu Behinderungen kommen wird, ist absehbar. Ich hoffe aber auf Ihr Verständnis und Ihre Geduld für diese nötigen Umbauarbeiten. Sicher bin ich mir jedoch: Auf das Ergebnis werden wir uns freuen können, denn die neue Hohenfelder Bucht wird unser Quartier noch attraktiver machen.

Alle Informationen und Pläne finden Sie hier.

Informationen zur geänderten Verkehrsführung ab März 2020 werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Auf dem Gelände des Langen Jammers an der Ecke Fuhlsbüttler Straße und Hebebrandstraße erfolgte am 24. September nach längerer Planung der Spatenstich für den neuen Bürostandort für Gesellschaften der französischen Société Générale-Gruppe – darunter die Hanseatic Bank und die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK). Hier soll bis Frühjahr 2022 eine moderne Büroimmobilie entstehen. Der neue Bürocampus wird Platz für insgesamt rund 1.700 Arbeitsplätze bieten.

Dr. Andreas Dressel

In seiner Ansprache betonte Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, dass die Vielzahl an dort entstehenden und gehaltenen Arbeitsplätzen Hoffnung für den Finanzplatz Hamburg macht. Aber die hochattraktiven Arbeitsplätze trügen nicht nur dazu bei, sondern leisteten auch einen Beitrag zur positiven Entwicklung des Stadtteils. Das Projekt stünde in Abstimmung mit der Hochbahn und der geplanten U5. Besonders hervor hob Alexander Otto, CEO ECE-Projektmanagement, dass sich das Gebäude mit seiner typischen Backsteinfassade in die gewachsene architektonische Umgebung in Barmbek einfügen soll. Von innen sollten flexible Grundrisse und modulare Gebäudestrukturen aktuellen Anforderungen genügen. Auch die Nachhaltigkeit des Gebäudes hat einen hohen Stellenwert: Planungen zufolge soll das Gebäude unter hohen Standards realisiert werden, damit es bei Fertigstellung das DGNB-Gold-Zertifikat erhält.

Die Baustelle mit den Landarbeiterhäusern im Hintergrund

Offene Frage ist für mich lange Zeit gewesen, wie die historischen Landarbeiterhäuser ins Projekt einbezogen werden sollte, die heute noch, aber ursprünglich von den finanziell besser gestellten Barmbekern gern als „Langer Jammer“ bezeichnet werden und wurden. Schließlich sind die ehemaligen Landarbeiterhäuser auf dem Gelände Ecke Fuhlsbüttler Straße/Hebebrandstraße eine architektonische Besonderheit in Barmbek: Die Wohnungen sind die letzten erhaltenen ihrer Art. Sie boten ihren früheren Mietern trotz der schlichten Ausstattung doch einige Vorteile: Im eigenen Garten konnte man Obst und Gemüse heranziehen und in geringer Zahl auch Kleintiere wie Kaninchen oder Hühner halten.

Weil ich mich seit vielen Jahren für den Erhalt der ehemaligen Landarbeiterhäuser einsetze, freue ich mich, dass der dort entstehende Bürocampus zumindest einen Riegel in das Konzept mit einbezieht, saniert und architektonisch integriert. Eine Nutzung als Kita, Caféteria oder Coworking-Space wird diskutiert. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass der verbleibende Riegel der Landarbeiterhäuser auf die ein oder andere Weise der Öffentlichkeit zugänglich bleibt. Fest steht: Am Tag der Museen kann jeder Hamburger und jede Hamburgerin den “Langen Jammer” besuchen!

Dr. Sven Tode wurde auf Listenplatz 1 gewählt
Sylvia Wowretzko kandidiert auf Listenplatz 2

Mit Blick auf die Bürgerschaftswahl im kommenden Februar hat sich die SPD in Barmbek, Uhlenhorst und Dulsberg bei einer Vollversammlung auf zwei Spitzenkandidierende für die Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises 9 geeinigt: Die SPD wird die aktuellen Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Sven Tode, 54-jähriger Historiker, auf Listenplatz 1 und Sylvia Wowretzko, 64-jährige Pensionärin, auf Listenplatz 2 ins Rennen schicken.

Die von den drei Distrikten zuvor erarbeitete Liste insgesamt hat von der Wahlkreisvollversammlung große Zustimmung bekommen. Dass die Versammlung großes Vertrauen in die Spitzenkandidierenden setzt, lässt diese mit Elan auf den kommenden Wahlkampf blicken.

„Im Team werden wir für die Sozialdemokratie werben und einen engagierten Wahlkampf führen. Es gilt, die gute Politik mit unserem Bürgermeister Peter Tschentscher fortzusetzen.“

Sven Tode

Auf den weiteren Listenplätzen treten an:

Alle Kandidaten

Platz 3: Dirk Spilker
Platz 4: Verena Blix
Platz 5: Rüdiger Wendt
Platz 6: Sarah Timmann
Platz 7: Henning Sämisch
Platz 8: Laura Franziska Wittwer

Für Rückfragen steht Ihnen das Abgeordnetenbüro gern zur Verfügung.

Für das letzte Quartal 2019 finden Sie ab jetzt das Kulturprogramm online oder bei uns im Abgeordnetenbüro Barmbek in der Fuhlsbüttler Straße 458.

Angeboten werden bis zum Ende des Jahres

  • eine politische Fahrradtour am 14. September,
  • eine Kuratorenführung durch die Ausstellung zu Loki Schmidts 100. Geburtstag am 17. Oktober,
  • ein Besuch der Synagoge und Gespräch mit Landesrabbiner Shlomo Bistritzky am 7. November und
  • ein Besuch des Willy-Brandt-Hauses mit gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch in Lübeck am 7. Dezember.

Mit der Unterstützung des Senats und der Bürgerschaftsfraktionen konnte das Hamburger Studierendenwerk in den vergangenen sieben Jahren insgesamt 125 Millionen Euro in den Wohnraum für Studierende und Auszubildende investieren. Unter anderem sind seit 2012 drei neue Wohnanlagen – nämlich in Hammerbrook, Allermöhe und in der HafenCity – entstanden.

Sanierungen und Modernisierungen wie beispielsweise am Margaretha-Rothe-Haus in Winterhude oder an der Wohnanlage Armgartstraße in Hohenfelde bringen nicht nur den Studierenden Vorteile, sondern erhöhen auch die Energieeffizienz der Gebäude. Das aktuelle Projekt ist das Europa- und Georgi-Haus in Winterhude: Dort sollen von 2019 bis 2021 Fenster, Dach, Fassade und Haustechnik saniert und modernisiert werden. Auch die WG-Grundrisse werden angepasst und die Kinderbereiche neu ausgestattet, um ein höheres Maß an Wohnqualität zu erreichen.

“Dass das Studierendenwerk in diesem Umfang neue Wohnanlagen baut, zeugt von dem Bemühen, den aktuellen Bedürfnissen von Studierenden und Auszubildenden entgegenzukommen. Mindest genauso wichtig ist aber, dass das Studierendenwerk ältere Anlagen saniert und so dafür sorgt, dass bestehender Wohnraum mit günstigerer Miete erhalten wird. Studieren muss jedem unabhängig von finanziellen Verhältnissen offen stehen! Das Studierendenwerk leistet hierzu einen großen Beitrag.”

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der Hamburger SPD-Fraktion

Bis 2030 strebt das Studierendenwerk an, ca. 2000 neue Wohnplätze zur Verfügung zu stellen, davon rund 600 Plätze für Auszubildende.

Ab dem Jahr 2020 wird auf dem urbanen Gewerbe- und Handwerkerhof “Built in Barmbek” gewerkelt. Die steg Hamburg mbH entwickelt hier in zentraler Lage einen innovativen Nutzermix aus Handwerk, Gewerbe und Büroflächen auf einer Fläche von rund 5.300 Quadratmetern. Im Gebäude untergebracht ist auch das Bandhaus, in dem mehrere speziell ausgestattete Räume für Musikproduktionen sowie eine Probebühne zu günstigen Preisen gemietet werden können. Die Realisierung des Bandhauses unterstützt Rot-Grün mit bis zu 480.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 und schafft damit bezahlbare Mietpreise für junge Musikerinnen und Musiker. Betreiber des Bandhauses ist das bekannte Hamburger Independent-Label “Grand Hotel van Cleef”, das aufstrebenden Künstlerinnen und Künstler mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

Barmbek kann von den modernen neuen Räumlichkeiten nur profitieren. Bezahlbare Proberäume in unseren vielseitigen Stadtteilen sind mir schon lange ein Anliegen! Toll, dass mit diesem Unterfangen nun Bands und vor allem Newcomer unterstützt werden.

Dr. Sven Tode, Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Dulsberg, Uhlenhorst und Hohenfelde

Hintergrund: Für den innovativen Gewerbe- und Handwerkerhof “Built in Barmbek” sind insgesamt 14,7 Millionen Euro (inklusive Sonderausstattung) kalkuliert. 1,57 Millionen Euro sind davon für das Bandhaus vorgesehen. Die Nachfrage nach Tonstudios und Proberäumen für (Newcomer-)Bands ist in Hamburg hoch, das Angebot sehr beschränkt. Um jungen Hamburger Musikerinnen und Musikern sowie Bands bezahlbare Proberäume anbieten zu können, haben die steg mbH und das “Grand Hotel van Cleef Musik GmbH” das Bandhaus-Konzept entwickelt. Inspiration war das Musikhaus “Karostar” auf St. Pauli. “Built in Barmbek” bietet schallisolierte Räume unterschiedlicher Größe, die für Musikproduktionen geeignet sind, sowie Betreuung und Management aus dem professionellen Musikbereich. Durch den investiven Zuschuss aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 kann die Miete für die Proberäume bei einer 15-jährigen Bindungsfrist deutlich unter Kostenmiete gesenkt werden.

“Das Bandhaus in Barmbek wird für die vielseitige und kreative Musikszene Hamburgs ein neuer Ort der Produktivität sein. Nachwuchsbands werden dort moderne Räumlichkeiten sowie eine Probebühne zu guten Konditionen angeboten. Der Bedarf an Proberäumen ist groß, deshalb freuen wir uns, dass wir die strukturellen Voraussetzungen jetzt mithilfe von Mitteln aus dem Sanierungsfonds verbessern können. Hamburg ist eine international anerkannte Musikmetropole und soll für alle ein Heimathafen sein, insbesondere auch für die Nachwuchskünstlerinnen und -künstler in unserer Stadt.”

Isabella Vértes-Schütter, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion

Die Hamburger Hochbahn AG hat kürzlich die Planfeststellung für das Vorhaben beantragt, die neue U5-Ost von der City Nord bis Bramfeld zu bauen. Die neue U-Bahn-Strecke soll 6 Kilometer umfassen und mit fünf Haltestellen die Stadtteile Bramfeld, Steilshoop, Barmbek Nord, Ohlsdorf Süd, Alsterdorf und Winterhude (City Nord) erschließen:

  • Haltestelle Bramfeld (im Bereich Bramfelder Dorfplatz),
  • Haltestelle Steilshoop (im Bereich Schreyerring/Gründgensstraße),
  • Haltestelle Nordheimstraße (im Bereich Übergang Nordheimstraße/Hebebrandstraße),
  • Haltestelle Sengelmannstraße (mit Übergang zur U1) sowie
  • Haltestelle City Nord (im Bereich Überseering/New-York-Ring).

Wer sich ganz genau mit den Planungen befassen möchte, kann vom 30. Juli 2019 bis zum 29. August 2019 während der Amtsstunden Einsicht nehmen im:

  • Bezirksamt Wandsbek, Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt, Foyer, Schloßgarten 9, 22041 Hamburg oder
  • Bezirksamt Hamburg-Nord, Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt (WBZ Hamburg-Nord), Servicezentrum, 1. Stock, Kümmellstraße 6, 20249 Hamburg.

Auch online können die Pläne eingesehen werden.

Das Wichtigste gibt es allerdings hier in Kürze:

  • Die neue U-Bahn-Linie soll überwiegend unterirdisch verlaufen; nur im Bereich der Sengelmannstraße sind oberirdische Anlagen geplant.
  • An der Haltestelle Sengelmannstraße soll dank der Aktivierung des nördlichen Bahnsteiges ein direkter Umstieg zur U1 möglich sein.
  • Anders als die bisherigen Linien soll hier das vollautomatische System GoA 4 mit Bahnsteigtüren genutzt werden.
  • Um die unvermeidliche Beeinträchtigung des Waldes im nördlichen Gleisdreieck auszugleichen, ist auf einer Fläche in der Gemeinde Kattendorf (Schleswig-Holstein) etwa 25 km vom Eingriffsort entfernt die Entwicklung einer 2 ha großen Ackerfläche zu einem Laubmischwald vorgesehen.