Lange haben Eltern und Anwohner an der Friedrichsberger Straße dafür gekämpft, dass dort eine Tempo 30-Strecke eingerichtet wird, um besonders die kleinen Besucher der Kita und Grundschule Adolph-Schönfelder-Straße zu schützen. Dank einem Vorstoß der SPD-Fraktion Mitte November 2019 geht es nun damit voran! Die rechtliche Regelungen für die Einrichtung von Tempo 30-Strecken sind flexibler geworden; regelmäßiger Busverkehr ist jetzt kein zwingender Grund mehr gegen eine Tempo 30-Strecke. So wurde eine Vielzahl von Strecken neu geprüft.

Sven Tode auf einer Diskussionsveranstaltung zur Einrichtung von Tempo 30-Strecken an Kitas und Schulen (am 18. November in der Adolph-Schönfelder-Schule)

Gegenstand der Prüfung war auch ein der Teil der Friedrichsberger Straße in Barmbek, wo sich die Kita Frieberg befindet. Nun steht fest: Vor der Kita Frieberg wird eine Tempo 30-Strecke im Zeitraum von Montag bis Freitag von 6 bis 19 Uhr eingerichtet.

“Tempo 30 vor der Kita Frieberg – das ist ein Erfolg! Hier zeigt sich die neue Flexibilität der Tempo 30-Regelungen nach dem Vorstoß der SPD-Fraktion. Die Tempo 30-Strecke an der Friedrichsberger Straße zeigt: Die neue Regelung bringt unmittelbare Erfolge! Ich freue mich über das positive Ergebnis der erneuten Prüfung und begrüße die Einführung der Tempo 30-Strecke vor der Kita Frieberg. Mit der neuen Regelung für Tempo 30 vor sozialen Einrichtungen nehmen wir Rücksicht auf besonders schützenswerte Bevölkerungsgruppen, wie es die Bürgerinitiative lange Jahre gefordert hat.”

Sven Tode, Wahlkreisabgeordneter aus Barmbek, Uhlenhorst, Dulsberg und Hohenfelde

Die Pressemitteilung finden Sie hier zum Download.

Der Einsatz der Bürgerinitiative “Rettet die Altbau-Villa Fährhausstraße 22” hat sich gelohnt: Dank des Einsatzes von Nachbarn nahmen sich die SPD-Bezirksfraktion Hamburg-Nord und der stellvertretende Bezirksamtsleiter Tom Oelrichs der Sache an. Nachbarn wie Alexander Valentin und Peter Ahrens, die im Nachbarhaus an der Herbert-Weichmann-Straße wohnen und dort auch eine Kanzlei und eine Stiftung für Straßenkinder in Honduras betreiben, haben sich gegen die Abrisspläne gewehrt. Jetzt heißt es aufatmen: Die Villa an der Fährhausstraße 22 bleibt! Am 12. November 2019 wurde nun bekannt gegeben: Die hübsche rosafarbene Villa an der Fährhausstraße 22 in Uhlenhorst steht unter Denkmalschutz.

Fährhausstraße 22 (Foto: www.faehrhaus22.de)

Der Hausbesitzer hatte vor, das Haus abreißen zu lassen und dort einen Neubau mit sieben Wohnungen zu errichten. Dagegen wehrten sich die Nachbarn, weil mit einem Neubau nicht nur die Fährhausstraße 22 abgerissen, sondern auch das Ensemble mehrere Villen an der Fährhausstraße und an der Herbert-Weichmann-Straße zerstört würde. Die Villa ist ein eindrucksvoller Altbau und mit seinem besonderen Wintergarten, den Sprossenfenster und schmiedeeisernen Verzierungen typisch für das späte 19. Jahrhundert. Gerade mit den umliegenden Häusern zeigt sich ein besonders schützenswertes Ensemble.

(Fotos: www.faehrhaus22.de)

“Auch ich bin froh und erleichtert, dass die Fährhausstraße 22 unter Denkmalschutz steht, statt abgerissen zu werden. Diese kleinen, charmanten Stadtvillen machen das Straßenbild in Uhlenhorst aus – und sie sind wichtige Zeichen historischen Erbes, die für jedermann sichtbar sind.”

Sven Tode, Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Dulsberg und Hohenfelde

Ab März 2020 geht es mit Umbaumaßnahmen und Umgestaltungen weiter: Ziel ist es, Hamburg fahrradfreundlicher zu machen. Zu den Umstrukturierungen gehört, dass östlich der Alster breite Fahrradstraßen entstehen. Bislang kurvten Fahrradfahrer (und davon jährlich ca. 9 Millionen!) noch auf teilweise gefährlich holprigen und schlecht beleuchteten Wegen herum – das soll dank dem Projekt “Alster-Fahrradachsen” bald ein Ende haben.

Ab März 2020 sollen die Umbauarbeiten an der Schönen Aussicht anfangen; im März 2021 folgt ein zweiter Abschnitt auf der Bellevue. Die Straßen Bellevue, Fährhausstraße (westlich der Herbert-Weichmann-Straße), Schöne Aussicht und Eduard-Rhein-Ufer werden im Zuge der Umbaumaßnahmen zu Fahrradstraßen. Für Autos heißt es “Anlieger frei”; ohnehin werden diese Straßen vom Autoverkehr nur mäßig benutzt. bei der Baumaßnahme wird auch an Fußgänger gedacht: Die Gehwege sind barrierefrei geplant.

Die StadtRad-Station am Literaturhaus wird außerdem erweitert und eine weitere Station entsteht an der Schönen Aussicht.

Hannelore „Loki“ Schmidt wäre am 3. März 2019 100 Jahre alt geworden. Die Ehefrau von Alt-Kanzler Helmut Schmidt hatte eine besondere Leidenschaft für Botanik und Biologie, zudem war sie Natur- und Pflanzenschützerin. Die Ausstellung begleitet Loki Schmidts Lebensreise: aufgewachsen in einem Hamburger Arbeiterquartier, leidenschaftliche Lehrerin, Kanzlergattin und Naturschützerin. Das Leben der Loki Schmidt war ein ereignisreiches. Erleben Sie mit, wie Loki Schmidt zu Deutschlands berühmtester Naturschützerin wurde. Viele Naturschutzprojekte nehmen sich Loki Schmidt noch heute als Vorbild für ihre Arbeit. Nicht umsonst hat ihr unermüdliches Werben einiges für den heimischen Naturschutz bewirkt.

Gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern besucht Sven Tode am 17. Oktober die Ausstellung im Museum für Hamburgische Geschichte. Treffpunkt ist direkt vor Ort um 15:30 Uhr, der Eintrittspreis beträgt 7€.

Bei Interesse melden Sie sich bitte im Abgeordnetenbüro Barmbek per E-Mail (kontakt@sven-tode.de) oder per Telefon (040/39876622) an.

In meinem aktuellen Newsletter (10/2019) erfahren Sie Neues und Wissenswertes aus unseren Stadtteilen und den hier aktiven Menschen, außerdem alles über meine Arbeit in der Bürgerschaft und im Wahlkreis vor Ort. Viel Freude beim Lesen!

 

Straßenkreuzung und Brücken werden erneuert

Fast 70 Jahre liegt die Verkehrsplanung und der Brückenbau an der Hohenfelder Bucht zurück. Die Hohenfelder Bucht ist ein Verkehrsknotenpunkt östlich der Alster: Dort werden Sechslingspforte, Schwanenwik sowie Barca- und Buchtstraße zusammengeführt – über 7.000 Fahrzeuge pro Stunde, ca. 60.000 Fahrzeuge täglich nutzen diese Straßen.

Neuplanung: Ansicht von der Alster, © Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer Hamburg

Am 25. September wurden nun die Pläne für den Ersatzneubau und die Umstrukturierung vorgestellt; an den Planungen wurden auch Anwohner beteiligt. Von ihnen soll nicht nur die Verkehrsführung profitieren, sondern auch die umliegenden Stadtviertel. Dazu sollen die maroden Brücken ersetzt werden; außerdem ist eine zusätzliche Brücke für Fußgänger und Radfahrer geplant. Es soll sogar künftig eine Route für Freizeitradler direkt an der Alster und eine andere für Berufsradler geben, die schnell unterwegs sein wollen. Insgesamt soll der Verkehr an der Bucht- und Barcastraße verkehrlich entlastet werden; auch die Buslinie 6 gilt es durch einen extra Fahrstreifen zu beschleunigen. Drittens wird der Fußgängertunnel heller und offener gestaltet. Zuletzt wird eine direkte Verbindung zwischen Bucht und Außenalster geschlagen. Alle gewonnenen Flächen sollen als Aufenthaltsflächen und eine Art “Stadtbalkon” gestaltet werden.

All diese Bauarbeiten sollen bei laufendem Verkehr umgesetzt werden; insgesamt sind 5 Jahre Bauzeit veranschlagt. Dass es in diesem Zeitraum zu Behinderungen kommen wird, ist absehbar. Ich hoffe aber auf Ihr Verständnis und Ihre Geduld für diese nötigen Umbauarbeiten. Sicher bin ich mir jedoch: Auf das Ergebnis werden wir uns freuen können, denn die neue Hohenfelder Bucht wird unser Quartier noch attraktiver machen.

Alle Informationen und Pläne finden Sie hier.

Informationen zur geänderten Verkehrsführung ab März 2020 werden rechtzeitig bekanntgegeben.

Auf dem Gelände des Langen Jammers an der Ecke Fuhlsbüttler Straße und Hebebrandstraße erfolgte am 24. September nach längerer Planung der Spatenstich für den neuen Bürostandort für Gesellschaften der französischen Société Générale-Gruppe – darunter die Hanseatic Bank und die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK). Hier soll bis Frühjahr 2022 eine moderne Büroimmobilie entstehen. Der neue Bürocampus wird Platz für insgesamt rund 1.700 Arbeitsplätze bieten.

Dr. Andreas Dressel

In seiner Ansprache betonte Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, dass die Vielzahl an dort entstehenden und gehaltenen Arbeitsplätzen Hoffnung für den Finanzplatz Hamburg macht. Aber die hochattraktiven Arbeitsplätze trügen nicht nur dazu bei, sondern leisteten auch einen Beitrag zur positiven Entwicklung des Stadtteils. Das Projekt stünde in Abstimmung mit der Hochbahn und der geplanten U5. Besonders hervor hob Alexander Otto, CEO ECE-Projektmanagement, dass sich das Gebäude mit seiner typischen Backsteinfassade in die gewachsene architektonische Umgebung in Barmbek einfügen soll. Von innen sollten flexible Grundrisse und modulare Gebäudestrukturen aktuellen Anforderungen genügen. Auch die Nachhaltigkeit des Gebäudes hat einen hohen Stellenwert: Planungen zufolge soll das Gebäude unter hohen Standards realisiert werden, damit es bei Fertigstellung das DGNB-Gold-Zertifikat erhält.

Die Baustelle mit den Landarbeiterhäusern im Hintergrund

Offene Frage ist für mich lange Zeit gewesen, wie die historischen Landarbeiterhäuser ins Projekt einbezogen werden sollte, die heute noch, aber ursprünglich von den finanziell besser gestellten Barmbekern gern als „Langer Jammer“ bezeichnet werden und wurden. Schließlich sind die ehemaligen Landarbeiterhäuser auf dem Gelände Ecke Fuhlsbüttler Straße/Hebebrandstraße eine architektonische Besonderheit in Barmbek: Die Wohnungen sind die letzten erhaltenen ihrer Art. Sie boten ihren früheren Mietern trotz der schlichten Ausstattung doch einige Vorteile: Im eigenen Garten konnte man Obst und Gemüse heranziehen und in geringer Zahl auch Kleintiere wie Kaninchen oder Hühner halten.

Weil ich mich seit vielen Jahren für den Erhalt der ehemaligen Landarbeiterhäuser einsetze, freue ich mich, dass der dort entstehende Bürocampus zumindest einen Riegel in das Konzept mit einbezieht, saniert und architektonisch integriert. Eine Nutzung als Kita, Caféteria oder Coworking-Space wird diskutiert. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass der verbleibende Riegel der Landarbeiterhäuser auf die ein oder andere Weise der Öffentlichkeit zugänglich bleibt. Fest steht: Am Tag der Museen kann jeder Hamburger und jede Hamburgerin den “Langen Jammer” besuchen!

Dr. Sven Tode wurde auf Listenplatz 1 gewählt
Sylvia Wowretzko kandidiert auf Listenplatz 2

Mit Blick auf die Bürgerschaftswahl im kommenden Februar hat sich die SPD in Barmbek, Uhlenhorst und Dulsberg bei einer Vollversammlung auf zwei Spitzenkandidierende für die Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises 9 geeinigt: Die SPD wird die aktuellen Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Sven Tode, 54-jähriger Historiker, auf Listenplatz 1 und Sylvia Wowretzko, 64-jährige Pensionärin, auf Listenplatz 2 ins Rennen schicken.

Die von den drei Distrikten zuvor erarbeitete Liste insgesamt hat von der Wahlkreisvollversammlung große Zustimmung bekommen. Dass die Versammlung großes Vertrauen in die Spitzenkandidierenden setzt, lässt diese mit Elan auf den kommenden Wahlkampf blicken.

„Im Team werden wir für die Sozialdemokratie werben und einen engagierten Wahlkampf führen. Es gilt, die gute Politik mit unserem Bürgermeister Peter Tschentscher fortzusetzen.“

Sven Tode

Auf den weiteren Listenplätzen treten an:

Alle Kandidaten

Platz 3: Dirk Spilker
Platz 4: Verena Blix
Platz 5: Rüdiger Wendt
Platz 6: Sarah Timmann
Platz 7: Henning Sämisch
Platz 8: Laura Franziska Wittwer

Für Rückfragen steht Ihnen das Abgeordnetenbüro gern zur Verfügung.

Für das letzte Quartal 2019 finden Sie ab jetzt das Kulturprogramm online oder bei uns im Abgeordnetenbüro Barmbek in der Fuhlsbüttler Straße 458.

Angeboten werden bis zum Ende des Jahres

  • eine politische Fahrradtour am 14. September,
  • eine Kuratorenführung durch die Ausstellung zu Loki Schmidts 100. Geburtstag am 17. Oktober,
  • ein Besuch der Synagoge und Gespräch mit Landesrabbiner Shlomo Bistritzky am 7. November und
  • ein Besuch des Willy-Brandt-Hauses mit gemeinsamen Weihnachtsmarktbesuch in Lübeck am 7. Dezember.