Heute am Europatag war ich an der Stadtteilschule Helmuth Hübener in Barmbek. Schülerinnen und Schüler von zwei 12. Klassen und einer 11. Klasse diskutierten erfrischend offen und teilweise überraschend über Themen wie EU-Werte, Flüchtlingspolitik und G20-Gipfel. Aber auch lokale Themen wie der Thor-Steinar-Laden in der Fuhle oder die Mitarbeit der SchülerInnen am Jugendforum Barmbek wurden besprochen. Die Idee aus dem Europäischen Parlament, dass jede/r Jugendliche mit 18 Jahren ein kostenloses Interrailticket geschenkt bekommt, um einen Monat lang günstig andere europäische Länder und Menschen kennenzulernen zu können, wurde allgemein begrüßt. Vielleicht wird diese Idee doch noch einmal umgesetzt. Denn was hilft besser gegen Nationalismus als gemeinsam Erfahrungen mit Menschen aus anderen Ländern zu machen?

Jährlich wird der Europatag am 9. Mai in der Europäischen Union gefeiert. Am 9.5.1950 stellte Robert Schumann seinen bahnbrechenden Plan zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl vor. Dieses war der Beginn der friedlichen Einigung Europas und der Grundstein der heutigen Europäischen Union.

Dazu Sven Tode: “Das Jahr 2017 wird als ein gutes Jahr in die Geschichte der Völker Europas eingehen. Europa kann aufatmen, da sich zuerst die Bürger/innen der Niederlande und am 07. Mai von Frankreich, mehrheitlich für ein geeintes Europa ausgesprochen haben. Im Jahr der Schumann-Erklärung kämpften sich die europäischen Nationen mühsam aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs hervor, um auf diese Weise einen weiteren Krieg zwischen den damaligen Erzrivalen Deutschland und Frankreich unmöglich zu machen. Heute sprechen wir von der deutsch-französischen Freundschaft. Dieses wertvolle Erbe gilt es zu bewahren!”

 

 

 

Dr. Sven Tode (SPD, MdHB)

Am 3. Mai war der Internationale Tag der Pressefreiheit. Dieser Tag wurde am 3. Mai 1991 von der UNESCO initiiert. Die Verfassung der UNESCO enthält einen Artikel, welche die Förderung der Presse- und Meinungsfreiheit als ein Leitziel dieser Organisation definiert. Im Dezember 1993 erklärte die UN Generalversammlung den 3. Mai zum Welttag der Pressefreiheit.

Dazu Sven Tode: „Die Presse- und Meinungsfreiheit ist eine grundlegende Säule der Demokratie in unserem Lande. Diese Grundfreiheiten müssen immer wieder verteidigt werden und sind nicht selbstverständlich, wie wir zur Zeit in der Türkei, Polen und Ungarn sehen können.”

 

 

 

 

 

Sven Tode: “Gestern habe ich den Jugend-Ideen-Treff in der Fuhlsbüttler Straße besucht. Im Jugend-Idee-Treff können Jugendliche ihre Vorstellungen und Wünsche für einen neuen Jugendclub in Barmbek-Nord äußern und sich in den Planungsprozess einbringen. Mittlerweile ist die erste Phase, in der Ideen gesammelt werden, abgeschlossen und die Umsetzungsphase hat begonnen. Aktuell wird nach einem passenden Ort für die Realisierung geschaut. Ich bin zuversichtlich das es klappt, einen Ort zu finden, der zusagt und stehe gerne mit Rat und Tat bei Seite.”

 

 

 

 

 

 

Bild:Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule

Der zweite Ausflug des Kulturprogramms geht am 19. Mai um 10 Uhr in die Gedenkstätte Israelitische Töchterschule, wo wir ein Stück jüdischer Geschichte Hamburgs erleben. Die Schule in der Karolinenstraße wurde 1884 als Armenschule für jüdische Mädchen eingerichtet; noch bis 1942 wurden hier jüdische Kinder unterrichtet. Eindrucksvoll stellt die Ausstellung den von Flucht, Vertreibung und Deportation geprägten Alltag junger Mädchen dar. Auch die Berichte ehemaliger Schülerinnen, die nach dem Krieg an den Ort ihrer Ausbildung zurückgekehrt sind, finden in der Ausstellung Raum.

Im Anschluss an den Ausflug wird es die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Kennenlernen und Klönen geben. Denn als Wahlkreisabgeordneten ist es mir ein besonderes Anliegen, in lockerer Atmosphäre mit Ihnen ins Gespräch zu kommen, um dabei mehr von Ihren Sorgen, Wünschen und Anliegen zu erfahren.

Treffen: Freitag, 19. Mai, 10 Uhr – Karolienenstraße 35, 20357 Hamburg

Teilnahmebeitrag: 9 Euro

Anmeldung: Im Abgeordnetenbüro Barmbek (Fuhlsbüttler Straße 458), unter Tel.: 040/39 87 66 22 oder kontakt@sven-tode.de.

 


Zum Kulturprogramm für 2017: http://bit.ly/2jkqADm