Hamburg ist meine Heimat. In Langenhorn bin ich 1964 geboren und aufgewachsen. Meine Mutter war Artistin, mein Vater war das, was man in Hamburg einen “Groenhoeker” nennt: er war Gemüsehändler und Kaufmann.

Nach dem Gymnasium habe ich von 1984 bis 1989 Mittlere und Neuere Geschichte, Alte Geschichte und Geographie in Hamburg und Norwich (Großbritannien) studiert und als M.A. abgeschlossen. Das war eine schöne Zeit, die ich mir u.a. als Aushilfe in der Auslands-Telefonauskunft der Telekom und im Fernmeldezeugamt der Deutschen Bundespost finanziert habe.

Mit Hilfe eines Stipendiums der Friedrich-Ebert-Stiftung konnte ich als Historiker 1993 zum Thema „Die Stadt im Bauernkrieg. Strukturanalytische Untersuchungen zur Stadt im Raum anhand der Beispiele Erfurt, Mühlhausen/Thüringen, Langensalza und Thamsbrück“ promovieren. Anschließend habe ich an verschiedenen Hamburger Gymnasien unterrichtet, später auch an den Universitäten Hamburg und Kassel.

Aus meiner Arbeit als Historiker heraus wurde die Geschäftsidee geboren, die 1998 zur Gründung des ifw – Institut für Firmen- und Wirtschaftsgeschichte, dem ersten privatwirtschaftlichen Unternehmen seiner Art, führte. Seitdem bin ich dessen geschäftsführender Gesellschafter und beschäftige acht Angestellte.

Schnell lag es für mich nahe, 2000 auch einen Verlag zu gründen, den Verlag Hanseatischer Merkur, Hamburg. In diesem Jahr wurde ich Mitherausgeber der Hamburger Wirtschaftschronik, seit 2001 bin ich geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Wirtschaftsgeschichtlichen Forschungsstelle Hamburg e.V.

Ich habe Forschungs- und Habilitationsstipendien der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der VW-Stiftung und des Deutschen Historischen Instituts in Warschau erhalten.

Parallel zu meiner Tätigkeit als Unternehmer habe ich mich auch weiterhin im akademischen Bereich engagiert: so als Professor für Landeskunde an der Uniwersytet Warmińsko-Mazurski w Olsztynie (Polen) (2002-2006) sowie als Vertretung der Professur für Didaktik der Geschichte an der Universität Kassel (2008-2009).

Ich spreche Deutsch, Englisch, Italienisch und Polnisch, bin leidenschaftlicher Radfahrer, treuer Fan des FC St. Pauli und spiele – wenn ich dazu komme – gerne Badminton.

Ehrenamtliches Engagement

Seit ca. 30 Jahren engagiere ich mich in der SPD. Erst die Schul- und Bildungspolitik Willy Brandts und Helmut Schmidts ermöglichten mir gymnasiale Ausbildung wie Studium. Meine Doktorarbeit wäre ohne die Unterstützung der Friedrich-Ebert-Stiftung so nicht möglich gewesen. Daher engagiere ich mich heute als Vertrauensdozent der Friedrich-Ebert-Stiftung.

2008 wurde ich zum Vorsitzenden des SPD-Distrikts Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde gewählt. Als Bezirksabgeordneter in Hamburg-Nord arbeitete ich besonders im Regionalausschuss und im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport mit. Darüber hinaus war ich von 2008 bis 2011 Deputierter der Behörde für Wissenschaft und Forschung.

Bei der Bürgerschaftswahl im Februar 2011 wurde ich als Wahlkreisabgeordneter für Barmbek, Dulsberg, Uhlenhorst und Hohenfelde direkt in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt.

 

Mitgliedschaften

Überseeclub Hamburg, Patriotische Gesellschaft von 1765, Kuratorium der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Historische Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung, Hohenfelder und Uhlenhorster Bürgerverein, FC St. Pauli und

Schatzmeister der Europa-Union Hamburg