Beiträge aus dem Monat: Oktober 2017

Folgeunterkunft Averhoffstraße

Am kommenden Donnerstag findet die 2. öffentliche Informationsveranstaltung zur geplanten Folgeunterkunft in der Averhoffstraße statt. Die Informationsveranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet in der Ilse-Löwenstein-Schule, Humboldstraße 89 statt.

Stadtteilkultur bei wertvoller Integrationsarbeit unterstützen

Dr. Sven Tode, Bürgerschaftsabgeordneter für Barmbek, Uhlenhorst, Hohenfelde und Dulsberg

Mit einem Antrag zum Integrationsfonds wollen die rot-grünen Regierungsfraktionen die Integrationsarbeit der Stadtteilkulturzentren sowie Kinder- und Jugendkulturprojekte fördern. Denn gerade die Kulturarbeit vor Ort in der Nachbarschaft ist für Integration ein zentraler Faktor. Insgesamt werden 700.000 Euro bereitgestellt. Davon fließen 300.000 Euro in einen gemeinsamen Fonds der Stadt und eines Hamburger Stiftungsbündnisses. Zu den 300.000 Euro aus dem Integrationsfonds kommen so noch weitere Mittel der privaten Stiftungen hinzu, die auf diesem Weg kulturelle und künstlerische Projekte mit Geflüchteten unterstützen. Weitere 400.000 Euro werden gleichmäßig auf die Bezirke verteilt, um die Arbeit der Einrichtungen vor Ort in den Stadtteilen und Quartieren zu fördern.

Dazu Isabella Vértes-Schütter, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Den Initiativen aus der Stadtteilkultur sowie der Kinder- und Jugendkulturarbeit kommt eine zentrale Rolle zu, wenn es gilt zivilgesellschaftliche Strukturen zu stärken und die Willkommenskultur in unserer Stadt weiterzuentwickeln. Wir wollen mit unserem Antrag gleichermaßen stadtteilbezogene Projekte wie hamburgweite Formate unterstützen und bauen auf die Zusammenarbeit mit Verbänden, Bezirken und dem Hamburger Stiftungsbündnis.”

Dr. Sven Tode: “Ich freue mich, dass auch mein Wahlkreis von diesem Programm profitieren wird.”

Dazu René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: “Die Einrichtungen der Stadtteilkultur in Hamburg leisten schon heute einen unschätzbaren Beitrag zum ,Ankommen’ geflüchteter Menschen in unserer Stadt. Projekte wie ,Welcome to Wandsbek’, die HipHop-Akademie in Billstedt oder das Performance-Kollektiv Hajusom schaffen mit ihrer Arbeit Vertrauen auf allen Seiten, das wir angesichts der immer stärker werdenden autoritären und ausgrenzenden Tendenzen in der Gesellschaft so dringend brauchen. Wir wollen die Zentren und Initiativen mit den Mitteln aus dem Integrationsfonds dabei unterstützen, ihr erfolgreiches Wirken weiter fortzusetzen.”

Hintergrund zum Integrationsfonds:
Mit dem von der Bürgerschaft auf Initiative von SPD und Grünen beschlossenen Integrationsfonds soll die haupt- und ehrenamtliche Integrationsarbeit gezielt verstärkt und weiter ausgebaut werden. Dieses Förderinstrument wird dabei mithelfen, die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund in Hamburg im Sinne guter Nachbarschaft voranzutreiben. Die Mittel sollen für Maßnahmen und Zuweisungen, die integrationsfördernde Angebote für Geflüchtete beinhalten, ausgegeben werden. Es stehen sieben Millionen Euro im Haushalt 2016 zur Verfügung. Die Mittel sind übertragbar. Zugleich wurde ein neues Zentrales Programm “Hamburger Integrationsfonds – investiv” mit einem Mittelvolumen von drei Millionen Euro für investive Maßnahmen geschaffen. Damit gibt es ein zusätzliches Förderinstrument, das in der aktuellen Startphase zahlreicher Integrationsprojekte helfen soll, wichtige Projekte zu unterstützen. Das Ziel sind dabei immer dauerhaft tragfähige und nachhaltige Strukturen in den Regelsystemen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Aufgrund der grundlegenden Bedeutung soll die Bürgerschaft solche Förderentscheidungen selbst treffen, um politische Akzente bei der Umsetzung der Integrationspolitik setzen zu können. Der Hamburger Integrationsfonds soll tragfähige Strukturen in den Nachbarschaften unterstützen und die Sozialräume sowie landesweit wichtige oder pilotartige Integrationsprojekte stärken.

 

 

Kunst in der Fraktion – Vernetzte Gerüste

Die Ausstellung kann noch bis zum 24. November 2017, montags bis freitags, von 9.00 bis 17.00 Uhr besucht werden.

Künstlerinnen und Künstler:

Thorsten Dittrich, Heinrich Eder, Maria Hobbing,
Peter Paulwitz-Matthäi, Birgit Nordmann

Die Künstlerinnen und Künstler laden zu einer Führung durch ihre Ausstellung am Donnerstag, den 9. November 2017, um 15.00 Uhr ein. (Um Anmeldung wird gebeten.)

Das Künstlerhaus Sootbörn befindet sich in einem ehemaligen Schulgebäude, das von den Bauhausarchitekten Ernst und Wilhelm Langloh 1927/1929 errichtet wurde. Wegen der Flughafenerweiterung wurden Anfang der 60er Jahre zwei Stockwerke des Gebäudes abgetragen. Der Schulbetrieb wurde eingestellt und es folgten 30 Jahre Nutzung als Möbellager. 1992 zogen Künstlerinnen und Künstler ins Sootbörn ein, 1993 wurde das Haus offiziell eröffnet. Das Künstlerhaus beherbergt heute 16 Ateliers sowie einen großzügigen Ausstellungsraum. In Eingangsbereich und Foyer ist die Originalsubstanz des Bauhausgebäudes im Zusammenspiel mit vielen, detailreichen Gestaltungsideen auf besondere Weise erlebbar. Das Gebäude ist eines der von der Behörde für Kultur und Medien geförderten Kunstorte in Hamburg.

Malerei, Zeichnung, Collage, Objekt – die Auseinandersetzung mit räumlicher Wirkung, konstruktiven Elementen, kompositorischen Zusammenhängen und abstrahierenden Eingriffen ist, unabhängig von den unterschiedlichen Positionen und Arbeitsansätzen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler, ein verbindendes Element, das zu dieser gemeinsamen Ausstellung angeregt hat. Es finden sich in den Werken der fünf Künstlerinnen und Künstler vielfache Verweise auf die große innovative und schöpferische Kraft des Grundgedankens des Bauhauses – Künstlerinnen und Künstler unter einem gemeinsamen Dach intensiv an einem Konzept arbeiten zu lassen, das der Kunst zu einer zeitgemäßen Entfaltung verhilft.

 

 

Digitalisierung als Chance für die Wissenschaft – Hamburg setzt auf Open Science-Strategie

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion

In der Sitzung am 11.10.2017 befasste sich die Bürgerschaft mit der Digitalisierungsstrategie Hamburg Open Science (HOS) für die staatlichen Hamburger Hochschulen und dem Kooperationsprojekten Hamburg Open Online University (HOOU). Beide Projekte sind Bestandteil der „Strategie Digitale Stadt“. Mit der Informatikplattform „ahoi.digital“ gibt es nun drei Bausteine, mit denen die staatlichen Hamburger Hochschulen auf die Herausforderungen des digitalen Wandels für Forschung und Lehre reagieren.

Dazu der SPD-Abgeordnete Uwe Giffei, Mitglied im Wissenschaftsausschuss der Bürgerschaft: “Hamburg nimmt mit diesen Projekten eine Vorreiterrolle im Bereich Digitalisierung der Wissenschaft ein. Die Hamburg Open Online University zeigt auf beeindruckende Weise, welche Schlagkraft eine gelungene Kooperation entfalten kann und mit welcher Liebe zum Detail Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsgegenstände aufarbeiten, so dass sie auch für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger verständlich und zugänglich werden. Mit der Strategie Hamburg Open Science gehen wir diesen Weg für die Forschung weiter: Wir werden ein Schaufenster für die Wissenschaft schaffen, das Forschungsergebnisse und Publikationen aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft befreit.”

Dr. Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion fügt hinzu: “In der Wissenschaft erleben wir aufgrund der Digitalisierung einen Kulturwandel, der Strukturen und Prozesse grundlegend verändert. Es ist unsere Aufgabe, diesen Wandel so zu gestalten, dass nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende oder Unternehmen, sondern die gesamte Gesellschaft davon profitiert. Open Access und Open Education, also der freie Zugang zu Forschungsergebnissen und akademischem Lernmaterialien sind aus meiner Sicht zentrale Elemente dieser Transformation. Genau diese Maxime prägen HOS und HOOU.”

 

 

 

Newsletter Oktober 2017

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Viele aktuelle Infos zu meiner Arbeit in der Bürgerschaft und im Wahlkreis vor Ort. Dazu Aktuelles und Wissenswertes aus unseren Stadtteilen und von den hier aktiven Menschen. Viel Freude beim Lesen