Sven Tode ist der direkte Kontakt zu Schülern wichtig.

Sven Tode: „Schule und Bildung gehören zu Schwerpunkten der Sozialdemokratie. Wir fordern nicht nur in Sonntagsreden bessere Schulen für alle, sondern setzen unser Programm konsequent um. Dazu gehört der Ausbau der Ganztagsschulen an den Grundschulen, z.B. durch mehr Pädagogen und weiteren Schulkantinenbau. Wir stärken die Stadtteilschulen, um diese für leistungsstarke Kinder attraktiv zu machen. Wir verbessern die Inklusion durch 1.141 neue Lehrer und Pädagogen. Für alle Schülerinnen und Schüler bieten wir kostenlose Lernförderung und Begabtenförderung an. Flüchtlingskinder erhalten schon in der Erstaufnahmeeinrichtung Schulunterricht, womit die Weichen für eine gelungene Integration gelegt werden. Alle diese Maßnahmen sorgen konkret für bessere Schulerfolge aller Kinder in Hamburg. Danach unterstützt unsere Jugendberufsagentur einen nahtlosen Anschluss in die Berufsausbildung oder in ein gebührenfreies Studium (an den staatlichen Hamburger Hochschulen).“

 

Mit Martin Schulz (SPD-Kanzlerkandidat) wird es in der Bildungspolitik weiter vorangehen.

Dazu passend hat Schulsenator Ties Rabe am 16. Mai die Verlängerung und Ausweitung des Förderprogramms für Schulen in besonders benachteiligten Stadtteilen bekanntgegeben.

Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Babara Duden erklärt dazu: „Die Fortführung des Programms bedeutet einen wichtigen Schritt für mehr Bildungsgerechtigkeit. Auch wenn Hamburg im Ländervergleich insgesamt auf einem guten Weg ist, so bleiben die Lernrückstände von sozial benachteiligten Kindern eine große Herausforderung. Das Förderprogramm setzt hier an und unterstützt betroffene Schulen erfolgreich, nicht nur durch mehr Personal, sondern insbesondere auch durch Beratungs- und Fortbildungsangebote sowie konzeptionelle Unterrichtsentwicklung. Dass zukünftig verstärkt auch Bildungsangebote im Ganztagsbereich mitberücksichtigt werden, halte ich für sehr sinnvoll. Wir wollen, dass alle Kinder unabhängig von Herkunft, Einkommen und Bildungsnähe ihrer Elternhäuser gute Startchancen haben.“

Seit 2013 unterstützt die Schulbehörde bislang 23 Schulen in sozial besonders benachteiligten Stadtteilen unter anderem durch zusätzliche Lehrkräfte, Beratung und Unterstützung durch Experten sowie durch Aktivierung von Eltern- und Schülerschaft. Das ansonsten im Sommer dieses Jahres auslaufende Förderprogramm wird für vier weitere Jahre verlängert, um sieben weitere Schulen ergänzt und außerdem konzeptionell weiterentwickelt.