Foto (v.l.): Sven Tode, Andreas Dressel, Garabed Antranikian, Anjes Tjarks, René Gögge (Quelle: TUHH, T. Meyer)

Foto (v.l.): Sven Tode, Andreas Dressel, Garabed Antranikian, Anjes Tjarks, René Gögge
(Quelle: TUHH, T. Meyer)

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen unterstützen mit einem Antrag für die Bürgerschaftssitzung Ende Mai die Technische Universität Hamburg
(TUHH) in ihrem Wachstumskurs. Neben neuen zukunftsorientierten Schwerpunkten, die das sehr gute Renommee der Hochschule weiter erhöhen, sollen insbesondere auch Kooperationen mit anderen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen ausgebaut werden. Der Wissenschaftsrat, der die Bundesregierung und die Bundesländerregierungen in Fragen der Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung berät, hatte 2016 die positive Entwicklung der TUHH festgehalten und einen strategischen Ausbau empfohlen.

Dazu Andreas Dressel, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Wissenschaft und Forschung sind von überragender Bedeutung für die dynamische Entwicklung und Lebensqualität in unserer Stadt. Dabei ist der Transfer von Forschungsergebnissen in die Wirtschaft Motor des sehr guten Innovationsklimas in Hamburg und somit Treiber auch des wirtschaftlichen Wachstums. Die TUHH leistet hier als Institution an den entscheidenden Schnittstellen ausgezeichnete Arbeit, die wir sehr gerne weiter unterstützen und befördern wollen.”

Dazu Anjes Tjarks, Vorsitzender der Grünen Bürgerschaftsfraktion: “Die TU Hamburg ist eine starke Säule der Dekade der Wissenschaft in Hamburg. Der Wissenschaftsrat hat die große Expertise der TU gelobt – und gleichzeitig betont, dass sie mit rund 7.000 Studierenden recht klein ist. Wir wollen jetzt gemeinsam mit der Technischen Universität den Wachstumskurs einschlagen und konkretisieren. Ich begrüße es sehr, wenn die TUHH in Bereichen wie den Erneuerbaren Energien, Medizinischer Forschung oder der Luft- und Schifffahrt weiter wachsen will. Das bedeutet Forschung, die uns das Leben ganz konkret einfacher, gesünder oder besser machen kann. Dies werden wir politisch unterstützen und begleiten.”

Dazu Sven Tode, wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: “Der Wissenschaftsrat hat in seiner Begutachtung der MINT-Bereiche in Hamburg die Stärken der TUHH deutlich hervorgehoben und eine klare Perspektive benannt. Durch einen nachhaltigen Wachstumskurs und verstärkte Kooperation mit Akteuren aus Wissenschaft und Forschung in Hamburg und der Metropolregion kann die TU als führende Technische Universität im Norden weiter etabliert werden. Bei der Beschreitung dieses Weges kann das Präsidium auf Rückenwind auch aus unserer Fraktion zählen.”

Dazu René Gögge, wissenschaftspolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion, sagt dazu: “Schon jetzt ist die Technische Universität weithin renommiert für ihre Forschungsstärke. Künftig kann und wird sie noch mehr leisten, Hamburg als exzellenten Wissenschaftsstandort zu etablieren. Dafür muss sie wachsen, neue Schwerpunkte setzen und sich vernetzen. Mit diesem Antrag schafft Rot-Grün die Voraussetzungen zur Entwicklung einer zukunftsorientieren Strategie im Sinne Hamburgs als Metropole der Wissenschaft.”

Dazu Professor Garabed Antranikian, Präsident der Technischen Universität Hamburg: “Wir freuen uns, dass wir die bisher erfolgreiche Entwicklung der TUHH nun gemeinsam stärker und zukunftsorientiert voranbringen wollen. Die TUHH ist für Hamburg eine wichtige Innovationsschmiede, die den Wissenschaftsstandort stärkt und eine internationale Ausstrahlungskraft hat.”

SPD-Bürgerschaftsfraktion Hamburg
Pressemitteilung
097 / 27. April 2017