Beiträge aus dem Monat: September 2016

Rot-Grüne Initiative – Hamburg soll „Hauptstadt des Fairen Handels“ werden

Fairer Handel in Hamburg

Fairer Handel in Hamburg

Die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen wollen den fairen Handel in Hamburg weiter fördern und stärken. Mit einer gemeinsamen Initiative zur heutigen Bürgerschaftssitzung setzt sich die Koalition für eine Bewerbung Hamburgs als „Hauptstadt des Fairen Handels“ ein (siehe Anlage). Zudem sollen die für den Einkauf zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Stadt regelmäßig in nachhaltiger Beschaffung geschult werden.

Dazu der SPD-Abgeordnete Sven Tode, Mitglied im Europaausschuss der Bürgerschaft: „Als Umschlagplatz für Güter aller Art stellt sich Hamburg als Fair-Trade-Stadt seiner besonderen Verantwortung für den fairen Handel. Für uns ist es ein zentrales Anliegen, dass Menschen von ihrer Arbeit leben können – lokal wie global. Fairer Handel ermöglicht gesicherte Lebensbedingungen für Produzenten, Informationen über globale Wirtschaftszusammenhänge und ist nicht zuletzt eine Möglichkeit, um Fluchtursachen zu bekämpfen. Mit unserer Initiative wollen wir dazu beitragen, die Beschaffung der Stadt Hamburg noch stärker anhand fairer Kriterien auszurichten.“

Lesen Sie dazu gerne den Antrag: FAIR TRADE STADT HAMBURG WEITER VORANBRINGEN

 

 

Dr. Sven Tode zu Gast in der Barmbeker Franz-von-Assisi-Schule

Am Freitag den 23. September war der Bürgerschaftsabgeordnete Dr. Sven Tode auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen in Hamburg (AGFS), in der Franz-von-Assisi-Schule zu Gast. Im folgenden ist ein Bericht des katholischen Schulverbandes Hamburg zu lesen:

Dr. Sven Tode zu Gast in der Barmbeker Franz-von-Assisi-Schule

sven-tode-franz-von-assisi-schuleMit einem freundlichen „Moin“ trat Sven Tode am „Tag der freien Schulen“ in der Barmbeker Franz-von-Assisi-Schule seinen Dienst an: Der Bürgerschaftsabgeordnete und wissenschaftliche Sprecher der SPD-Fraktion stellte sich als „Aushilfslehrer“ eine Schulstunde lang den Fragen und politischen Ansichten der Zehntklässler.

Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen in Hamburg (AGFS) informierte sich Tode bei Schulleiter Dietmar Wagner über die besondere Ausrichtung der Stadtteilschule am Lämmersieth mit ihren 246 Schülerinnen und Schülern, über pädagogische Konzepte sowie Chancen und Nöte einer staatlich anerkannten Ersatzsch
ule. Zuvor gestaltete der Politprofi eine Doppelstunde und erläuterte zunächst die Anfänge seines politischen Engagements in der Kommunalpolitik.

„Ich habe bei meinem Opa und meinem Vater damals die furchtbaren Folgen des Krieges miterleben müssen. Die Sozialdemokraten waren für mich immer diejenigen, die sich den Nazis am konsequentesten entgegenstellen“, so Tode. Noch heute mache ihn die Rücksichtslosigkeit fremdenfeindlicher Politik fassungslos. „Mit Ängsten Politik zu machen und Menschen sortieren zu wollen – das ist grundfalsch und gefährlich“, warnte der Feierabendpolitiker die Jugendlichen.

„Gerade in der Flüchtlingsfrage gilt es, den Hamburgern die Ängste zu nehmen. Ein Mensch ist ein Mensch. Punkt“, erklärte Tode. Gute Noten erteilte der Historiker Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihren klaren Kurs („Das hat sie sehr richtig gemacht.“) Die Hamburger Politik blieb zunächst Zaungast beim lockeren Plaudern mit den Zehntklässlern. Umso mehr Raum gab Tode seinem „Spezialgebiet“, der Entwicklungspolitik, diskutierte über Kaffeepreise, Fairtrade-Handel und fehlende Gewinnmargen für die Bauern.

Klare Worte fand der Bürgerschaftsabgeordnete zum Handelsabkommen TTIP. „Wollen wir uns auf Arbeitsnormen einlassen, die für uns eigentlich nicht akzeptabel sind? Wollen wir genveränderte Lebensmittel zulassen, deren Folgen wir nicht abschätzen können?“, fragte Tode die Jugendlichen eher rhetorisch, um gleich selbst die Antwort zu geben: „So, wie der Vertrag derzeit aussieht, würde ich ihn nicht unterschreiben“. Sichtlich beeindruckt vom politischen Interesse der Franz-von-Assisi-Schülerinnen und Schüler lud Tode die Jugendlichen am Ende zu einer Bürgerschaftssitzung ins Hamburger Rathaus ein, um „die Debatten mal live zu erleben“. Es gibt also ein Wiedersehen von Politik und Schule.

22 Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft sowie des Deutschen Bundestages nutzten den diesjährigen Tag der freien für einen Besuch an Hamburgs staatlich anerkannte
n Ersatzschulen. Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Hamburg (AGFS) informierten sich die Politikerinnen und Politiker vor Ort in Gesprächen mit Schulleitungen, Lehrer- und Elternvertretern sowie Schülern. Anschließend gestalteten die Bürgerschaftsabgeordneten, Fraktionsvorsitzenden, bildungspolitischen Sprecher sowie Bundestagsabgeordneten selbst eine altersgerechte Schulstunde zum Thema Demokratie. „Die staatlich anerkannten Ersatzschulen sind nicht nur ein grundgesetzlich erwünschter Bestandteil des öffentlichen Bildungswesens. Sie sind das Spiegelbild einer vielfältigen und freien Bildungslandschaft“, erklärt Volker Reitstätter, Sprecher der AGFS. „Mit dem Besuch der Abgeordneten in den freien Schulen stärken wir den Austausch mit den Volksvertretern – und eröffnen zugleich neue Sichtweisen“, so Reitstätter zum Ziel des Aktionstages.

In der Hansestadt Hamburg besucht jedes zehnte Schulkind eine freie Schule. Den 170.024 Jungen und Mädchen an staatlichen Schulen stehen 20.372 Schülerinnen und Schüler (10,7%) an freien Schulen gegenüber. Mit dem Tag der freien Schulen will die AGFS – ein Zusammenschluss von Katholischem Schulverband Hamburg, dem Arbeitskreis evangelischer Schulen, der Landesarbeitsgemeinschaft der Rudolf Steiner Schulen sowie des Verbandes Deutscher Privatschulen (VDP) – aufklären, informieren und die Vielfalt der Profilierungen im Bildungssystem sichtbar machen.

via Katholischer Schulverband Hamburg

Politik macht Schule in der Franz-von-Assisi Schule

Dr. Sven Tode war im Rahmen der Veranstaltung: „Politik macht Schule: Eine Stunde für die Freien“ in der Franz-von-Assisi Schule und hatte etwas über seine politische Arbeit erzählt. Es waren ca. 30 Schülerinnen und Schüler anwesend die ihm mit Fragen gelöchert haben.

 

 

 

 

 

Senatorin vor Ort: Dr. Melanie Leonhard

Auf Einladung der SPD Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde diskutiert die Senatorin in Barmbek-Süd über die Integration geflüchteter Menschen. 90 Minuten Frage-Antwort-Frage-Antwort …

 

 

Melanie Leonhard & Sven Tode

Melanie Leonhard & Sven Tode

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KUNST IN DER FRAKTION: Der rote Faden

Der Rote Faden - Ausstellung in der SPD Fraktion

Der rote Faden – Ausstellung in der SPD Fraktion

Neue Ausstellung im Rathaus:

Der rote Faden

 im Hamburger Rathaus, SPD-Bürgerschaftsfraktion (3. Stock).

 

Die Ausstellung kann noch bis zum 4. November 2016, montags bis freitags, von 9.00 bis 17.00 Uhr besucht werden.

Sven Tode: „Eine interessante und sehenswerte Ausstellung von begabten Künstlerinnen!“

 

Der rote Faden verbindet seit 90 Jahren Künstlerinnen in der GEDOK, Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde e. V. Das Netzwerk von Frauen für Frauen mit gemeinsamen Projekten, Ausstellungen, Austausch, Anregung und Begegnung wurde 1926 in Hamburg gegründet. In der GEDOK organisieren sich Künstlerinnen,Musikerinnen, Literatinnen und Kunsthandwerkerinnen deutschlandweit.

 

Sich berühren lassen, aus persönlicher Erfahrung etwas Neues schaffen – der rote Faden verknüpft die Künstlerinnen und ihre Arbeiten. So ergibt sich aus unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen ein gemeinsames Ganzes. Wörtlich genommen wird in dieser Ausstellung mit dem roten Faden gestickt, gewebt, verknüpft und verbunden. Inhaltlich zieht er sich durch das Werk der 32 Künstlerinnen mit wiederkehrenden Motiven, die sie nicht loslassen und die sie mit großer Konsequenz verfolgen:

 

Margot Berghaus, Halina Bober, Francesca Cogoni-Hempfling, Tita do Rêgo Silva, Mikiko Feldmeier, Dagmar Ferle, Katrin Graalmann, Bibi Gündisch, Barbara Guthmann, Monika Hahn, Sibylle Hauswaldt, Carmen Hillers, Katharina Holstein-Sturm, Alice Kaufmann, Gabriele Kurth-Schell, Karin Lieschke, Tilla Lingenberg, Monika Lutz, Hanna Malzahn, Brigitte Marzi, Sibylle Möller, Katrin Müller, Elke Pieprzyk, Andrea Rausch, Ele Runge, Juliane Sommer, Heidemaria Thiele, Giesela Weissel, Gabriele Wendland, Anja Weyer, Anja Witt, Johanna Wunderlich, Anna Würth