Im Rahmen des bundesweiten Europatags am 22.05.2015 wurde Sven Tode zu zwei interessanten Diskussionsrunden in den Gymnasien Bondenwald und Christianeum eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler aus den 10. Klassen stellten kontroverse Fragen über die aktuelle Flüchtlingspolitik. Anspruchsvoll diskutiert wurde über den Königsteiner Schlüssel zur Verteilung von Flüchtlingen in Deutschland, Hamburg nimmt aufgrund seiner Wirtschaftskraft und Bevölkerungszahl etwa so viele Flüchtlinge wie Mecklenburg Vorpommern auf, trotz der großen Flächen- und Platzunterschiede. Auch das Dubliner Abkommen, welches den Flüchtlingen nur das Recht auf einen Asylantrag in dem Land gibt, in dem sie als erstes ankommen, war ein Thema. Ebenso wie die Werte- und Solidargemeinschaft Europas, die sich nicht der Verantwortung entziehen darf.

Dass Einwanderung auch Vorteile hat, zeigt das Beispiel Kurt Sieveking, der einen großen Beitrag für unsere Stadt leistete. Sven Tode: „Die Integration von Einwanderern in Hamburg sollte deshalb nicht nur in „sozial schwächeren“ Stadtteilen stattfinden, sondern auch in „besseren“ Stadtteilen, um den Bürgerinnen und Bürgern auch die Angst vor dem „Schreckgespenst Flüchtling“ zu nehmen. Es hat Spaß gemacht als überzeugter Europäer an den Diskussionen der Schulen teilzunehmen und hoffentlich behalten die Schulen die Initiative sich auch weiterhin für Europa einzusetzen, bei.“