Beiträge aus dem Monat: März 2015

U3-Haltestelle Mundsburg ist barrierefrei. Versprechen gehalten!

Sven Tode: Demonstration - der Aufzug muss her! -  an der U3 Haltestelle Mundsburg am 13.02.2011

Sven Tode: Demonstration – der Aufzug muss her! – an der U3 Haltestelle Mundsburg am 13.02.2011

Sven Tode: “Es freut mich, dass die U3-Haltestelle endlich barrierefrei ist. Bereits im Bürgerschaftswahlkampf 2011 habe ich mich persönlich dafür stark gemacht, dass diese Haltestelle umgebaut wird. Als Bürgerschaftsabgeordneter (SPD) für den Wahlkreis Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg habe ich mich mit anderen Politikern aus der SPD dafür eingesetzt, dass unser Wahlversprechen aus dem Jahre 2011 eingehalten wurde. Danke an die Hochbahn und die Baufirmen, die dieses Projekt umgesetzt haben.”

 

 

Lesen Sie gerne einen Artikel dazu im Lokal Anzeiger 25.02.2011: Der Aufzug muss her!

 

 

 

 

U3-Haltestelle Mundsburg ist barrierefrei!

Besondere Herausforderungen des denkmalgeschützten Gebäudes gemeistert

Übergangslösung schafft sofortige Barrierefreiheit

Sie war einer der anspruchsvolleren Fälle auf dem Weg zum barrierierefreien Ausbau des Hamburger U-Bahn-Systems, jetzt sind die Herausforderungen gemeistert: Die über 100 Jahre alte denkmalgeschützte U3-Haltestelle Mundsburg ist als 15. Haltestelle im Rahmen des beschleunigten barrierefreien Ausbauprogramms seit heute barrierefrei.

Eine wichtige Bereicherung auf der Uhlenhorst mit ihren Rehazentren, Ärzten, Senioreneinrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten: Zwei Glasaufzüge außerhalb des Gebäudes ermöglichen mobilitätseingeschränkten Menschen ebenso wie älteren Fahrgästen und Familien mit Kindern einen barrierefreien Zugang zu den Bahnsteigen. Zum Umbau gehört außerdem die Installation eines Blindenleitsystems sowie die Erhöhung der Bahnsteige für einen niveauausgleichenden Einstieg – dieser hatte die Planer der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) vor Herausforderungen gestellt.

„Die Teilerhöhung wäre eigentlich nur durch eine Begradigung der Strecke möglich – ein Kraftakt, der kurzfristig nicht zu stämmen ist. Wir haben uns entschieden, dennoch nicht auf die in einigen Jahren geplante Erneuerung der Brücke und eine Umtrassierung zu warten, sondern schon jetzt eine Übergangslösung zu entwickeln, die schnell realisierbar ist”, erklärte Kurt Rohr, zuständiger Abteilungsleiter bei der HOCHBAHN.

Eine besondere Herausforderung neben der Kurvenlage stellte das zulässige Gesamtgewicht für das Bauwerk dar. Eine Leichtbaukonstruktion, die die Bahnsteige mittig auf einem Abschnitt von sieben Metern um 20 Zentimeter erhöht, ermöglicht nun den niveauausgleichenden Einstieg in die U-Bahn. Einzige Einschränkung: Das Spaltmaß zwischen Bahnsteigkante und U-Bahn liegt aus baulich-konstruktiven Gründen noch über dem üblicherweise angestrebten Maß. Aber auch dies ist für einen überwiegenden Teil der betroffenen Fahrgäste eine deutliche Verbesserung. Die HOCHBAHN investierte 1,5 Millionen Euro in den Ausbau der Haltestelle, die täglich von rund 21 000 Fahrgästen genutzt wird.

Barrierefreiheit im ÖPNV ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe

Die Bedeutung des barrierefreien Ausbaus unterstrich auch Annemarie Weidemann, Dezernentin beim Bezirksamt Hamburg-Nord: „Moderne Stadtentwicklungspolitik zeichnet aus, dass nicht nur Wohnungen realisiert werden, sondern eine hohe individuelle Teilhabe am öffentlichen Personennahverkehr gewährleistet wird.”

„Die Verfünffachung des Tempos beim barrierefreien Ausbau der U-Bahn-Haltestellen seit 2011 ist eine beachtliche Leistung. Mit dem Programm zur Beschleunigung des barrierefreien Ausbaus von U-Bahn-Haltestellen wird eine wichtige Forderung der Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen und des BSVH erfüllt. Besonders erfreulich ist, dass die Interessenvertretungen der mobilitätsbeeinträchtigten Fahrgäste partnerschaftlich in die Planungen der HOCHBAHN einbezogen werden”, stellte Karsten Warnke, 2. Vorsitzender des Blinden- und Sehbehindertenvereins (BSVH) fest.

Auch das Amt für Denkmalschutz ist eng in die Entscheidungen eingebunden worden: „Ein wichtiges Kriterium beim Umbau war die Anforderung, die Gestaltung der Aufzüge und den einmaligen Charakter des historischen Gebäudes in ein architektonisches Spannungsfeld zu setzen. Das ist allen Beteiligten sehr gut gelungen”, so Albert Schett, Fachreferent beim Denkmalschutzamt.

Die HOCHBAHN macht weiter Tempo beim barrierefreien Ausbau: Aktuell wird parallel an den Standorten Legienstraße, Rauhes Haus, Hallerstraße und Ochsenzoll gebaut. Am Stephansplatz starten die Arbeiten diesen Sommer. Zum Ende der Phase I sollen damit insgesamt 57 U-Bahn-Haltestellen barrierefrei zugänglich sein, das entspricht 63% im U-Bahn-Netz. Ab 2016 folgt Phase II des Großprojekts. Dafür stellen die Planer der HOCHBAHN bis Ende dieses Jahres die Machbarkeitsstudien fertig.

 

 

 

Wahlergebnis im Wahlkreis 09

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

anbei das Wahlergebnis für den Wahlkreis 09 (Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg).

Danke dafür, dass Sie mir erneut das Vertrauen ausgesprochen haben und dafür das ich gegenüber 2011 meinen Stimmanteil 2015 um 7 %  (Anzahl der absoluten Stimmen) steigern konnte.

Herzliche Grüße

Ihr

Dr. Sven Tode

 

2011       Dr. Tode, Sven (21.515)         9,7 % 2015      Dr. Tode, Sven  (23.129)          9,7 %

 

 

2015  
Wahlberechtigte 90.007
Wahlbeteiligung 56,1 %
Gültige Stimmzettel 49.691
Gültige Stimmen 48.279 (97,2 %)
Ungültige Stimmzettel 2,8 %
   
CDU (39.474) 16,6 %
SPD (96.379) 40,6 %
Grüne (38.057)  16,0 %
Die Linke (26.430) 11,1 %
FDP (15.086) 6,4 %
Piraten (8.284) 3,5 %
NPD (847) 0,4 %
AfD (12.991) 5,5 %