Universität korrigiert Falschmeldung des Hamburger Abendblattes

Uni HamburgDas Hamburger Abendblatt hatte vor kurzem gemeldet, dass die Zahl der Plätze für Studienanfänger an der Hamburger Uni angeblich aufgrund von Sparmaßnahmen zum neuen Semester deutlich sinken würde.

Doch dem ist nicht so, im Gegenteil. Leider hatte sich das Abendblatt bei seiner Recherche nicht gründlich genug mit den Zahlen beschäftigt, wie die Universität selbst in ihrer Presse-Mitteilung klarstellt:

„Das Hamburger Abendblatt hatte in seiner Ausgabe vom 8. Oktober berichtet, dass im laufenden Semester 900 Studienplätze weniger an der Universität Hamburg angeboten werden sollen.

Die vom Abendblatt aufgegriffene Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im WS 2013/14 ist unvollständig, da sie lediglich die Studienplatzkapazität wiedergibt, die in der Hochschulzulassungsverordnung (HZVO) festgelegt ist. Zusätzlich zu diesen 5265 Studienplätzen (ohne Medizin und Zahnmedizin) bietet die Universität Hamburg aus Mitteln des Hochschulpaktes im Wintersemester 2013/14 weitere 560 Plätze an.

Im Hamburger Abendblatt ist bedauerlicherweise die Studienplatzkapazität (ohne Mittel aus dem Hochschulpakt) mit den tatsächlichen Studienanfängerinnen und Studienanfängern vom letzten Wintersemester verglichen worden. Durch die Hochschulpaktplätze, Überbuchung und Einkläger ist die Zahl jeweils deutlich höher als die in der HZVO festgelegte. So war die Studienplatzkapazität im Wintersemester 2012/13 mit 5146 Plätzen sogar niedriger als in diesem Jahr, die Zahl der tatsächlichen Studienanfängerinnen und Studienanfänger betrug jedoch 6210 (jeweils ohne Medizin und Zahnmedizin). Auch in diesem Jahr wird mit einer vergleichbaren Zahl gerechnet.“