Beiträge aus dem Monat: Oktober 2013

Volles Haus bei Sven Tode und Harald Rösler!

Spannender Abend mit dem Bezirksamtsleiter auf dem „Roten Sofa“ – Mit fünfzig engagierten Besucherinnen und Besuchern ging es um die Entwicklung Barmbeks in Gegenwart und Zukunft

Volles Haus beim "Roten Sofa" mit Sven Tode und Bezirksamtsleiter Harald Rösler.

Volles Haus beim „Roten Sofa“ mit Sven Tode und Bezirksamtsleiter Harald Rösler.

So voll war es im Büro von Sven Tode noch nie! Mit rund 50 Besucherinnen und Besuchern war auch der letzte Notsitz noch belegt, als es am 29. Oktober einmal mehr hieß: „Auf dem Roten Sofa – Barmbeker Klönschnack mit Sven Tode“.

Ob es am Thema „Wie weiter in Barmbek?“ lag, oder am Gast Harald Rösler, dem Bezirksamtsleiter, oder an beidem? Jedenfalls waren viele engagierte Barmbeker nicht nur zum Zuhören gekommen, sondern haben Gast und Gastgeber mit vielen Fragen, Anregungen, und natürlich auch kritischen Kommentaren bombardiert: Ob Wohnungsbau, die Neubauten und Sanierungen rund um Barmbeker Bahnhof und die Fuhlsbüttler Straße, die Verkehrssituation oder die Entwicklung des Einzelhandels: Alles kam zur Sprache, und zu allem hatte Harald Rösler kompetente und fundierte Antworten parat. So verwies er etwa beim Thema Mietenanstieg auf die Vorbereitungen für eine Soziale Erhaltungsverordnung in Barmbek.

Naturgemäß konnte natürlich nicht jede Antwort es jedem Recht machen, zumal auch im Publikum selbst ganz unterschiedliche Meinungen herrschten: Während der eine den drohenden Verlust von Parkplätzen durch Neubauten beklagte, begrüßten andere genau dies und forderten eine stärkere Förderung von Fahrrad- und Busverkehr anstelle der klassischen Priorität auf den Autoverkehr.

Apropos  klassisch: Politiker sind es ja gewohnt, vor allem Kritik zu hören zu bekommen. Umso mehr freuten sich Rösler und Tode über das viele Lob für die Veranstaltung, und vor allem über das ausdrückliche Lob einer Besucherin über die schönen neuen Park- und Grünanlagen am Osterbekkanal und am Langenfort!

Engagiert beantwortete Harald Rösler alle Fragen - und Sven Tode achtete darauf, dass auch keine verloren ging.

Engagiert beantwortete Harald Rösler alle Fragen – und Sven Tode achtete darauf, dass auch keine verloren ging.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SPD-Fraktion will stärkere Kontrolle der Uni-Marketing-Tochter

Sven Tode: „Mehr Transparenz im Geschäftsgebaren notwendig“

 

Uni HamburgDie SPD-Fraktion hat einen Antrag in die Bürgerschaft eingebracht, mit dem eine stärkere Kontrolle der Universität Hamburg Marketing GmbH (UHHMG) durch die Leitung der Universität gefordert wird. Die UHHMG ist eine hundertprozentige Tochterfirma der Universität. Ihre Aufgaben sind Öffentlichkeitsarbeit und Marketing für die Uni, aber auch die Vermietung von Räumen.

Die SPD-Abgeordneten bemängeln, dass die Tochterfirma zu eigensinnig und undurchsichtig agiere und fordern deshalb unter anderem klarere Zielvorgaben seitens der Universität sowie mehr Transparenz bei der Verwendung der erzielten Gewinne.

SPD-Wissenschaftsexperte Dr. Sven Tode erklärt dazu: „Die Universität genießt in ihrer Arbeit weitgehende Autonomie von politischer Einflussnahme, und das soll auch so bleiben. Dennoch haben wir als Abgeordnete das Recht und die Pflicht, die Verwendung öffentlicher Gelder zu kontrollieren und nachzuhaken, wenn es offene Fragen gibt. Bei der Marketing-Tochter der Universität haben wir den Eindruck, dass sie in den letzten Jahren ein gewisses Eigenleben entwickelt hat, bei dem nicht immer ganz klar ist, inwiefern dies der Universität unmittelbar nützt. Dies gilt auch für die nicht unbeträchtlichen Gewinne, die die Firma zum Beispiel mit der Vermietung von Räumen der Universität erzielt. Deshalb müssen die Prinzipien moderner Steuerung deutlicher zum Tragen kommen: Zielvorgaben- und Vereinbarungen, Aufgaben-Effizienz und Output-Controlling. Die Finanz- und Ertragslage muss transparenter dargelegt und die Gewinne in höherem Maße als bisher an die Universität abgeführt werden, um der Hochschule und den Studierenden zugute zu kommen.“

 

 

Zahl der Studienplätze an der Universität Hamburg wird nicht reduziert!

Universität korrigiert Falschmeldung des Hamburger Abendblattes

Uni HamburgDas Hamburger Abendblatt hatte vor kurzem gemeldet, dass die Zahl der Plätze für Studienanfänger an der Hamburger Uni angeblich aufgrund von Sparmaßnahmen zum neuen Semester deutlich sinken würde.

Doch dem ist nicht so, im Gegenteil. Leider hatte sich das Abendblatt bei seiner Recherche nicht gründlich genug mit den Zahlen beschäftigt, wie die Universität selbst in ihrer Presse-Mitteilung klarstellt:

„Das Hamburger Abendblatt hatte in seiner Ausgabe vom 8. Oktober berichtet, dass im laufenden Semester 900 Studienplätze weniger an der Universität Hamburg angeboten werden sollen.

Die vom Abendblatt aufgegriffene Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im WS 2013/14 ist unvollständig, da sie lediglich die Studienplatzkapazität wiedergibt, die in der Hochschulzulassungsverordnung (HZVO) festgelegt ist. Zusätzlich zu diesen 5265 Studienplätzen (ohne Medizin und Zahnmedizin) bietet die Universität Hamburg aus Mitteln des Hochschulpaktes im Wintersemester 2013/14 weitere 560 Plätze an.

Im Hamburger Abendblatt ist bedauerlicherweise die Studienplatzkapazität (ohne Mittel aus dem Hochschulpakt) mit den tatsächlichen Studienanfängerinnen und Studienanfängern vom letzten Wintersemester verglichen worden. Durch die Hochschulpaktplätze, Überbuchung und Einkläger ist die Zahl jeweils deutlich höher als die in der HZVO festgelegte. So war die Studienplatzkapazität im Wintersemester 2012/13 mit 5146 Plätzen sogar niedriger als in diesem Jahr, die Zahl der tatsächlichen Studienanfängerinnen und Studienanfänger betrug jedoch 6210 (jeweils ohne Medizin und Zahnmedizin). Auch in diesem Jahr wird mit einer vergleichbaren Zahl gerechnet.“