Beiträge aus dem Monat: Dezember 2012

Ramazan-Avci-Platz am S-Bahnhof Landwehr eingeweiht

Namensgebung und Gedenktafel erinnern an Opfer rechtsextremer Gewalt in Hamburg

Sven Tode: „Mit dem Ramazan-Avci-Platz am S-Bahnhof Landwehr wurde ein sichtbares Zeichen des Gedenkens an die Opfer rechtsextremer Gewalt gesetzt“.

Ramazan Avci wurde am 21. Dezember 1985 im Alter von 26 Jahren von Jugendlichen aus der rechtsextremen Skinheadszene in unmittelbarer Nähe des Bahnhofsvorplatzes angegriffen. Er verstarb wenige Tage später am 24. Dezember 1985 an den Folgen des Angriffs. Bereits zum 25. Jahrestag des Überfalls im Dezember 2010 hatte sich eine Gedenkinitiative für Ramazan Avci gegründet. Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat im August 2012 entschieden, den Vorplatz am S-Bahnhof Landwehr, dem Ort des tödlichen Angriffs, nach Ramazan Avci zu benennen. In einem feierlichen Akt haben am 19.12.2012  Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Dr. Dorothee Stapelfeldt, der Generalkonsul der Republik Türkei Devrim Öztürk, der Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Nord Harald Rösler sowie Ünal Zeran von der Initiative zum Gedenken an Ramazan Avci den neuen Platz eingeweiht. Im Anschluss wurde eine Gedenktafel durch die Vorsitzende der Bezirksversammlung Hamburg-Nord Dagmar Wiedemann und Gülistand Ayaz, die Partnerin des Verstorbenen, enthüllt.

 

 

SPD aktiv gegen ungebremstes Ansteigen der Mieten

Interview im Barmbeker Wochenblatt vom 12. Dezember 2012

 

Interview WB Barmbek Wohnungsmarkt 12.12.2012

Aus dem Barmbeker Wochenblatt vom 12. Dezember 2012

 

 

Spitzenforschung und Kulturerbe – Besuch der Bergedorfer Sternwarte

Sven Tode lädt ein zum Besuch der Bergedorfer Sternwarte am Sonnabend, 15. Dezember 2012 von 14  -15.30 Uhr

Der große Refraktor. Foto: Ile-de-re

Im Rahmen seines Programms „Hamburg neu entdecken“ lädt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Sven Tode alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein zu einem Besuch der Bergedorfer Sternwarte.

Der Besuch findet statt am Sonnabend, den 15. Dezember von 14 bis 15.30 Uhr.

Als Historiker und Wissenschaftspolitiker freut sich Sven Tode freut sich doppelt auf diesen Besuch, „denn die Hamburger Sternwarte in Bergedorf ist zugleich ein historisches Kulturerbe und ein Ort, an dem zukunftsweisende Spitzenforschung betrieben wird“, so der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete für den Wahlkreis Barmbek-Dulsberg-Uhlenhorst-Hohenfelde. Außerdem passe der Termin gut, da die SPD-Bürgerschaftsfraktion gerade erreicht hat, dass Mittel für eine baldige, aufwendige Sanierung der Sternwarte bereitgestellt werden.

Lärm, Schmutz und Qualm, hervorgerufen durch die Industrialisierung und den wachsenden Hafen, machten zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Beobachtung der Sterne in Hamburg nahezu unmöglich. So wurde die Sternwarte vom Holstenwall auf den Bergedorfer Gojenberg verlegt. Die neobarocken Kuppelbauten wurden 1912 eingeweiht und beherbergen bis heute das Institut für Astrophysik der Universität Hamburg.

„Das historische Gebäudeensemble ist auch 100 Jahre nach seiner Einweihung noch in seiner ursprünglichen Form erhalten“, erläutert Tode begeistert und fügt hinzu: „Deshalb haben wir es auch vor kurzem als Weltkulturerbe bei der UNESCO vorgeschlagen. Bei unserer Führung werden wir dieses bedeutende und spannende Technikdenkmal gemeinsam erkunden. Ich freue mich auf Sie!“

Teilnahmebeitrag: 4 Euro pro Person

Anmeldungen bitte bis zum 14.12. unter 040 – 39 87 66 22 oder kontakt@sven-tode.de