Beiträge aus dem Monat: November 2012

Mehr Demokratie an Hamburgs Hochschulen

Sven Tode weist CDU-Antrag für formale Autonomie zurück. Stattdessen fordert die SPD mehr innere Demokratie und bessere Perspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Die CDU hatte zum wiederholten Male in der Bürgerschaft den Antrag gestellt, den Hochschulen die vollständige Autonomie über alle Personalangelegenheiten zu übertragen. Doch was die CDU nun als Opposition fordert, hatte sie selbst noch vor zwei Jahren als Regierung nicht getan – und zwar aus guten Gründen, wie Sven Tode in seiner Rede am vergangenen Mittwoch darlegte.

Denn würde man diesem Antrag folgen, erhöhen sich die Verwaltungskosten ohne spürbaren Nutzen für die Hochschulen und ihre Beschäftigten. Die negativen Folgen kann man z.B. in Nordrhein-Westfalen beobachten: Dort erschwert die von der alten CDU-Regierung eingeführte Regel, dass Beschäftigte von einer Hochschule an eine andere wechseln könnten, weil die arbeitsvertraglichen und tarifären Bedingungen uneinheitlich sind.

Die SPD möchte stattdessen den Wildwuchs auf dem Arbeitsmarkt eingrenzen, auch und gerade in den städtischen Sektoren. Sven Tode stellt klar: „Wir Sozialdemokraten wollen Gute Arbeit. Damit verbinden wir gute Arbeitsbedingungen, Verlässlichkeit, ordentliche Bezahlung und berufliche Perspektiven. Gute Arbeit wollen wir auch für die Beschäftigten der Wissenschaft erreichen, zumal hervorragende Lehre und Forschung ohne gute Arbeitsbedingungen nicht zu bekommen sind.“

Außerdem, so Tode weiter, genießen die Hamburger Hochschulen bereits jetzt eine weitgehende Selbstbestimmung in Personalfragen. Das hat der SPD-Senat erst jüngst mit den Hochschulen vereinbart. Wichtig sei auch die Planungssicherheit, welche die Hochschulen jetzt durch die Hochschulvereinbarungen bekommen haben. Weiterhin bekommen die Hochschulen bald wieder mehr innere Demokratie und mehr Mitspracherechte der Beschäftigten über ihre Personalräte.

Ebenso brauchen die jungen wissenschaftlichen Beschäftigten an den Hochschulen endlich wieder verlässliche Karriereperspektiven und erträgliche Arbeitsbedingungen statt nur sehr kurzer Befristungen. Deshalb setzt sich die SPD dafür ein, das Wissenschaftszeitvertragsgesetz auf Bundesebene zu verändern.

 

Von Hasen, Igeln und Olchis

 

Begeisterte Kinder beim Vorlesetag mit dem Abgeordneten Sven Tode (SPD)

„Ich bin schon da!“ – Manche der Kinder in der Kita Hartzloh kannten die schöne alte Geschichte vom Hasen und vom Igel schon, aber viele auch nicht. Und so lauschten sie alle gebannt dem Bürgerschaftsabgeordneten Sven Tode (SPD), der am letzten Freitag aus Anlass des bundesweiten Vorlesetages zu ihnen in die Kita gekommen war, um ihnen vorzulesen. Das Märchen von Hase und Igel hatte Tode ganz bewusst ausgesucht, weil ihm die „Moral von der Geschicht“ gut gefällt, die er den Kindern dann auch gern erklärt hat: „Es geht um den Hochmut, den der starke Hase dem kleinen Igel entgegenbringt, und der ihm zum Verhängnis wird. Die vermeintlich Stärkeren sollten auch die vermeintlich kleinen Leute achten und respektieren – das ist doch eine tolle und wichtige Botschaft für die Kinder!“ Auch in der Zugabe ging es tierisch zu: Beim Zoobesuch der schmuddeligen „Olchis“ quietschten die Kinder vor Vergnügen. Zeigen, dass Lesen Spaß macht – dieses Ziel der Aktion ist an diesem Vormittag vollauf erreicht worden. Und Sven Tode selbst hat es auch sichtlich großen Spaß gemacht.

 

 

Hamburg vor der Energiewende – Besuch des Kraftwerks Tiefstack

Der Bürgerschaftsabgeordnete Sven Tode lädt ein zum

Besuch des Kraftwerks Tiefstack

am Mittwoch, 14. November 2012, 16 bis 18 Uhr

Im Rahmen seines Programms „Hamburg neu entdecken“ lädt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Sven Tode alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein zu einem Besuch des Heizkraftwerks Tiefstack von Vattenfall.

Sven Tode freut sich über die Gelegenheit, ein zentrales Thema der Hamburger Politik – die Energiewende – mit einem ganz anschaulichen Besuch verbinden zu können, nämlich in einem Kraftwerk: „Die Energiewende kommt, und mit der Netzbeteiligung des Senats sind wir in Hamburg ganz vorn mit dabei.“ Doch Energiepolitik sei immer auch Sozialpolitik, mahnt Tode: „Die Energiepreise werden immer mehr zur ‚zweiten Miete‘ und belasten die Einkommen immer stärker.“ Um in der Energiepolitik mitreden zu können, sei es aber nützlich, sich die technischen Grundlagen einmal ganz direkt vor Ort anschaulich zu machen: „Wie wird Strom und Wärme eigentlich produziert? Was ist Fernwärme, und wie wird sie erzeugt? Diesen Fragen wollen wir bei der Besichtigung des Kraftwerks Tiefstack nachgehen. Ich freue mich auf Sie!“
Interessenten melden sich bitte bis zum 12. November an

unter Telefon 040 – 39 87 66 22.