Bisher müssen die Kinder aus diesen Stadtteilen, die auf eine Stadtteilschule gehen wollen, auf die Schulen in den angrenzenden Stadtteilen in Barmbek-Nord, Dulsberg und St. Georg ausweichen. Infolgedessen sind dort nun die Anmeldezahlen in die Höhe geschnellt: Die Stadtteilschule Barmbek verzeichnet für das kommende Schuljahr 66 Anmeldungen anstatt 39 im Vorjahr, und die Anmeldungen an der Schule Grießstraße/Lohmühlen in St. Georg haben sich von 51 auf 113 sogar mehr als verdoppelt. An der Schule Alter Teichweg ist die Anmeldezahl geringfügig zurückgegangen, aber mit 86 immer noch sehr hoch.

Für mich zeigen diese Zahlen  zweierlei:

  1. Die neue Schulform Stadtteilschule wird von den Eltern gut angenommen wird. Das ist erfreulich, denn wir wollen, dass sie eine erfolgreiche und gute Alternative zum Gymnasium wird.
  2. Es gibt im Bereich Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde eine große Nachfrage nach dieser Schule. In diesem großen Gebiet gibt es mit dem Gymnasium Lerchenfeld nur eine weiterführende Schule. Die Kinder, die auf eine Stadtteilschule wollen, müssen zum Teil weite Schulwege in Kauf nehmen. Wir wollen, dass sich das ändert. Wir brauchen eine zusätzliche Stadtteilschule für Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde, zumal in Barmbek und Hohenfelde bald neue Wohnungen für Familien entstehen werden.

Pressemitteilung: PM Stadtteilschule 10.2.2011