Beiträge aus dem Monat: Februar 2011

Alle Hamburger U-Bahnhöfe müssen barrierefrei werden!

Der U-Bahnhof Mundsburg ist ein wichtiger Verkehrsknoten für Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde. Für Menschen mit Behinderung sind die Gleise unerreichbar, denn es gibt keinen Fahrstuhl.

Das kann und muss anders gehen!

Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, griff die SPD Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: wir zeigten der Hochbahn mit einem lebensgroßen Transparent, wo ein Fahrstuhl hingehört.

Pressemitteilung: Pressemitteilung Aufzug Mundsburg

Informationsveranstaltung zum neuen Wahlrecht

Das neue Wahlverfahren wirkt auf den ersten Blick furchtbar kompliziert. Doch wenn man es sich in Ruhe erklären lässt und gemeinsam durchgeht, ist es eigentlich ganz einfach. Dazu lade ich herzlich ein, denn mir liegt viel daran, dass sich die Menschen nicht abschrecken lassen, von ihrem demokratischen Wahlrecht Gebrauch zu machen.

17. Februar 2011, 19.30 Uhr
im Restaurant „Rodos“, Flotowstr. 2 (Barmbek-Süd)

Wir brauchen eine neue Stadtteileschule in Barmbek-Süd, Uhlenhorst, Hohenfelde

Bisher müssen die Kinder aus diesen Stadtteilen, die auf eine Stadtteilschule gehen wollen, auf die Schulen in den angrenzenden Stadtteilen in Barmbek-Nord, Dulsberg und St. Georg ausweichen. Infolgedessen sind dort nun die Anmeldezahlen in die Höhe geschnellt: Die Stadtteilschule Barmbek verzeichnet für das kommende Schuljahr 66 Anmeldungen anstatt 39 im Vorjahr, und die Anmeldungen an der Schule Grießstraße/Lohmühlen in St. Georg haben sich von 51 auf 113 sogar mehr als verdoppelt. An der Schule Alter Teichweg ist die Anmeldezahl geringfügig zurückgegangen, aber mit 86 immer noch sehr hoch.

Für mich zeigen diese Zahlen  zweierlei:

  1. Die neue Schulform Stadtteilschule wird von den Eltern gut angenommen wird. Das ist erfreulich, denn wir wollen, dass sie eine erfolgreiche und gute Alternative zum Gymnasium wird.
  2. Es gibt im Bereich Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde eine große Nachfrage nach dieser Schule. In diesem großen Gebiet gibt es mit dem Gymnasium Lerchenfeld nur eine weiterführende Schule. Die Kinder, die auf eine Stadtteilschule wollen, müssen zum Teil weite Schulwege in Kauf nehmen. Wir wollen, dass sich das ändert. Wir brauchen eine zusätzliche Stadtteilschule für Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde, zumal in Barmbek und Hohenfelde bald neue Wohnungen für Familien entstehen werden.

Pressemitteilung: PM Stadtteilschule 10.2.2011

Beitragsfreie Kitajahre

Hamburg darf es sich nicht leisten, dass Talente nicht gefördert und Kinder aus den Kitas abgemeldet werden, weil die Gebühren zu hoch sind.

Deshalb werden wir Sozialdemokraten die ungerechte und sozial unausgewogene Gebührenerhöhung zurücknehmen. Wir werden das Essengeld abschaffen, denn gerade die alleinerziehenden und allein verdienenden Elternteile sind von der Erhöhung besonders betroffen. Ziel ist ein kostenfreies, fünfstündiges Basisangebot der Kindertagesbetreuung.
Wir tragen Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt. Wir konzentrieren unsere Politik auf das Machbare und Wichtige. Deshalb schaffen wir Chancengleichheit für alle Kinder!

Kita Karte als PDF: Kita Karte

Zur neuen Postfiliale an der Lübecker Straße

Am 2. Februar wird im Tabakwarengeschäft an der Lübecker Straße 87 eine neue Postfiliale eröffnet. Es ist gut, dass für die Menschen in dem Bereich endlich eine Versorgung mit Postdienstleistungen eingerichtet wird. Doch warum hat es so lange gedauert? Nachdem die alte Filiale in der Ifflandstraße schon vor über zwei Jahren geschlossen wurde, hatte die
Post versprochen, umgehend eine neue Filiale an der Lübecker Straße einzurichten.

Doch diese bürgerfeindliche Geschäftspolitik der Post ist kein Einzelfall. Auch die Filiale auf dem Dulsberg wurde bereits geschlossen, und die Filialen in Uhlenhorst am Hofweg und in Barmbek-Süd an der Volksdorfer Straße liegen seit Jahren unter dem Damoklesschwert der drohenden Schließung. Sie gehören bereits gar nicht mehr der Post, sondern dem Tochterunternehmen Postbank.

Die Versorgung der Menschen mit elementaren Postdienstleistungen darf nicht dem konzerninternen Geschacher der Post zum Opfer fallen. Es darf bei der Post nicht um maximale Rendite gehen, sondern um eine maximale Versorgung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger. Denn auch im Zeitalter von E-Mail und Internet sind viele, vor allem ältere Menschen nach wie vor darauf angewiesen, eine Post in ihrer Nähe zu haben.

Presse Mitteilung: PM_Post_110128