Ganz klar, das neue Wahlrecht hält so einige Neuerungen bereit, wenn es heißt: Am 20. Februar 20 Stimmen abgeben! Am besten für die SPD.

Heute habe ich im Restaurant Baris am U-Bahnhof Mundsburg das neue Wahlrecht vorgestellt. Dabei ist mir wichtig, dass das neue Recht den Wählerinnen und Wählern viele Gestaltungsmöglichkeiten bei der Zusammensetzung der Parlamente einräumt. Die Listen der Parteien sind nicht mehr wie frühe eine fixe Rangfolge, sondern stellen lediglich Vorschläge dar. Durch seine Stimmen kann der Wähler aktiv Einfluss darauf nehmen, welche Personen tatsächlich in Bürgerschaft und Bezirksversammlung einziehen werden.

Dennoch gilt: Die von den Parteien angebotenen Listen stellen eine wohl abgestimmte Abfolge dar von Spitzenkandidaten, Fachpolitikern, Spezialisten, Gewerkschaftern u.a., die eine ausgewogene Zusammensetzung der Volksvertretung gewährleisten soll.

Viele Menschen, das wissen wir, wollen aus verschiedensten Gründen ihr Wahlrecht nicht in Anspruch nehmen. Daher meine Bitte: Sprechen Sie mit Ihren Freunden und Bekannten über die HamburgWahl2011, ermuntern Sie Ihre Mitbürger dazu, mit abzustimmen. Eine Demokratie ist für alle da. Wir wollen, dass unsere Demokratie lebendig bleibt.

Viele Fragen habe ich heute Abend beantwortet, wir haben uns die Musterstimmzettel zusammen angesehen und wir haben endlich herausgefunden, wie wir uns den Unterschied zwischen „kumulieren“ und „panaschieren“ merken können: Kumuluswolken, das waren doch die schönen aufgehäufelten Schäfchenwolken …

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